Professor Herbert Jacob-Preis

In Gedenken an den Forscher und Lehrenden der Betriebswirtschaftslehre, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Herbert Jacob (1927-1997), verleiht die Universitäts-Gesellschaft Hamburg alle zwei Jahre den Professor Herbert Jacob-Preis. Professor Jacob wirkte an der Universität Hamburg von 1961 bis 1993 am Lehrstuhl für Industriebetriebslehre und Organisation.

Die Förderung einer praxisnahen Betriebswirtschaft war dem Namensgeber stets ein besonderes Anliegen. Deshalb werden mit dem Professor Herbert Jacob-Preis herausragende betriebswirtschaftliche Dissertationen ausgezeichnet, die für Forschung und Praxis einen aktuellen und relevanten Beitrag leisten und ihr Thema zudem verständlich darstellen.

v.l.n.r.: Dr. Martin Tschöke (Preisträger), Elke Weber-Braun (Vorsitzende UGHH), Prof. Dr. K.-W. Hansmann (Doktorvater), Foto: UHH/Berg

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Preisträger 2015

Dr. Martin Tschöke erhielt am 4. Dezember im Rahmen der Absolventenfeier der Fakultät für Betriebswirtschaft den mit 1.000 Euro dotierte Professor Herbert Jacob-Preis. Frau Elke Weber-Braun, Vorsitzende der Universitäts-Gesellschaft, überrreichte den Preis. Ausgezeichnet wurde Dr. Tschökes hervorragende Dissertation im Bereich der Logistik (Truck Scheduling with Fixed Outbound Departure Times).

„Die Dissertation von Dr. Martin Tschöke behandelt ein hoch aktuelles Planungsproblem aus dem Bereich der Distributionslogistik, das gleichermaßen theoretisch interessant, wie praktisch relevant ist. (…) Dr. Martin Tschöke leistet mit seiner Dissertation einen wesentlichen Beitrag zur logistischen Forschung und es ist zu erwarten, dass die von ihm erarbeiteten Erkenntnisse in zukünftigen Arbeiten anderer Wissenschaftler breiten Eingang finden werden“, so die Jury in der Begründung der Preisvergabe.

Preisträgerin 2013

Dr. Alexa Burmester-Hofmann ist die Preisträgerin des Professor Herbert Jacob-Preises 2013. Die Jury würdigt die Arbeit mit folgenden Worten: „Die Dissertation von Frau Burmester-Hofmann enthält vier Einzel-Projekte, die sich mit den Unsicherheiten und Risiken bei hedonischen Gütern auseinandersetzen. Die Projekte sind hoch aktuell, ausgesprochen praxisrelevant und gut verständlich dargestellt. Die Dissertation genügt höchsten methodischen und theoretischen Ansprüchen und besticht durch eine beeindruckende Datenbasis.“

Dem Auswahlkomitee gehörten Professor Dr. Karl-Werner Hansmann, Professor Dr. Henrik Sattler und Professor Dr. Malte Fliedner von der Universität Hamburg an.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Michel Clement, Elke Weber-Braun, Dr. Alexa Burmester-Hofmann, Foto: UHH/Berg

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Dr. Malte Fliedner, Preisträger 2010

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Preisträger 2010

Dr. Malte Fliedner wurde am 23. Juni 2010 für seine herausragende Dissertation „Computergestützte Produktionsplanung von variantenreichen Fließfertigungssystemen“ mit dem Professor Herbert Jacob-Preis ausgezeichnet. Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg hat damit den in diesem Jahr mit 1.000 Euro dotierten Preis zum fünften Mal vergeben.
Die von Dr. Fliedner vorgelegte Dissertation leistet einen bedeutenden Beitrag zur strategischen Fließbandabstimmung und operativen Reihenfolgeplanung und damit zur effizienteren Nutzung von Ressourcen, z.B. in der Endmontage von Automobilen. Die Aufsätze der Dissertation sind in renommierten internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Seit April 2013 leitet Prof. Dr. Malte Fliedner das Institut für Operations Management an der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre, Universität Hamburg.

Preisträger 2008

Dr. Sven Crone wurde am 30. Mai 2008 für seine herausragende Dissertation „Neuronale Netze zur Prognose und Disposition im Handel“ mit dem Professor Herbert Jacob-Preis ausgezeichnet. Die Universitäts-Gesellschaft hat damit den Preis zum vierten Mal vergeben.

Dr. Sven Crone, Preisträger 2008

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Preisträger 2006

Dr. Nils Boysen wurde am 23. Juni 2006 für seine herausragende Dissertation „Variantenfließfertigung“ mit dem Professor Herbert Jacob-Preis ausgezeichnet. Die Universitäts-Gesellschaft hat damit den Preis zum dritten Mal vergeben. Dr. Boysen untersucht und entwickelt in seiner Dissertation Modelle und Lösungsverfahren für die Variantenfließfertigung. Diese gliedert sich in die drei Planungsebenen: Fließbandabstimmung, Produktionsprogrammplanung und Reihenfolgenplanung. Seit 2008 ist Herr Boysen Inhaber des Lehrstuhls für ABWL/Operations Management der FSU Jena.

Preisträgerin 2004

Dr. Franziska Völckner wurde am 27. Mai 2004 für ihre exzellente Dissertation „Neuprodukterfolg bei kurzlebigen Konsumgütern – Eine empirische Analyse der Erfolgsfaktoren von Markentransfers“ mit dem Professor Herbert Jacob-Preis ausgezeichnet. Die Dissertation von Frau Dr. Völckner behandelt den Erfolg von Markentransfers bei kurzlebigen Konsumgütern auf der Grundlage empirischer Analysen. Es geht dabei um die maßgeblichen Erfolgsfaktoren bei der Übertragung einer etablierten Marke auf ein neues Produkt. Ein wesentliches Ziel von Markentransfers besteht darin, Bekanntheit und Image einer etablierten Marke für ein neues Produkt zu nutzen, um dadurch Kosten- und Zeitvorteile zu realisieren. Frau Völckner übernahm am 1. Oktober 2007 ihren ersten Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und war damit die jüngste habilitierte Professorin für Wirtschaftswissenschaften in Deutschland.

Preisträger 2002

Dr. Björn Höftmann wurde am 18. Juni 2002 für seine hervorragende Dissertation „Public Private Partnership als Instrument der kooperativen und sektorübergreifenden Leistungsbereitstellung – dargestellt an der neu strukturierten kommunalen Abfallwirtschaft“ mit dem Professor Herbert Jacob-Preis 2002 ausgezeichnet. Dr. Höftmann ist der erste Preisträger, an den die Universitäts-Gesellschaft Hamburg den Preis vergeben hat. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Mitgliederversammlung der Gesellschaft statt. Die Laudatio hielt Professor Dr. Lothar Streitferdt. Den Preis überreichte der Vorstandsvorsitzende der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer.

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