Berenberg Preis

Mit dem Berenberg Preis für Wissenschaftssprache werden in Deutsch verfasste, wissenschaftlich herausragende Arbeiten ausgezeichnet, die in einer ästhetisch ansprechenden und besonders verständlichen Sprache geschrieben sind. Mit ihm soll das Bemühen um die Qualität der deutschen Wissenschaftssprache gefördert werden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Universitäts-Gesellschaft vergeben und ist von der ‚Berenberg Bank Stiftung von 1990’ gestiftet.

Anton F. Guhl

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Preisträger 2015

Am 13. Oktober 2015 erhält der Historiker Anton F. Guhl, M.A. den Berenberg Preis für Wissenschaftssprache 2015 für sein Buch „Johannes August Lattmann. Sozial und liberal im vordemokratischen Hamburger Senat“.

„Dem Autor gelingt es, wissenschaftliche Präzision und anregende Lesbarkeit zu verbinden und so eine bisher vergessene, gleichwohl bedeutende Hamburger Persönlichkeit sowohl der Fachöffentlichkeit als auch einem interessierten Publikum nahezubringen“, so die Jury, der u.a. die Chefredakteurin des NDR-Hörfunks, Claudia Spiewak, und der Stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Matthias Iken angehörten.

Der Preisträger Anton F. Guhl M.A ist Promotionsstudent am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg. Er hat Geschichte und Politikwissenschaft in Hamburg und Galway (Irland) studiert und war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg und als Autor und Kurator in der Erwachsenenbildung tätig. Gefördert durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes entstand sein laufendes Dissertationsprojekt zur Geschichte der Entnazifizierung der Hamburger Universität, mit dessen Fertigstellung Ende 2015 zu rechnen ist.

Das Buch ist in der Reihe Mäzene für Wissenschaft der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung erschienen.

Die Preisverleihung findet in Anwesenheit der Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin, Katharina Fegebank, statt.

Preisträgerin 2012

Myriam Isabell Richter, M.A. wurde für ihr hervorragendes Buch mit dem Titel „Voßstraße 16: Im Zentrum der (Ohn-)Macht“ am 7. Juni 2012 der Berenberg-Preis für Wissenschaftssprache zuerkannt.

Der Bankier Cornelius Frhr. v. Berenberg-Gossler gehört zu den Gründungsmitgliedern der Universitäts-Gesellschaft. Deshalb wurde der Berenberg Preis im Rahmen des Festakts zum 90-jährigen Bestehens der Gesellschaft verliehen. Der Jury gehörten u.a. die Chefredakteurin des NDR-Hörfunks, Claudia Spiewak, und der Stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, Matthias Iken, an. Sie hat aus elf Vorschlägen die Arbeit von Myriam Isabell Richter ausgewählt, da sich nach Meinung der Jury das Werk durch eine besonders reiche Sprache auszeichnet. Myriam Isabell Richter zeige, dass Wissenschaft sowohl verständlich wie fesselnd und virtuos dargestellt werden könne. Die lückenlos belegten Ergebnisse der sehr arbeitsaufwendigen Recherchen werden den Leserinnen und Lesern präzise und elegant vermittelt.

Informationen zum Buch der Preisträgerin

Preisverleihung am 7. Juni 2012 im Agathe-Lasch-Hörsaal der Universität Hamburg; v.l.n.r.: Dr. Peter Schäfer, Vorsitzender des Vorstands der Universitäts-Gesellschaft), Myriam Isabell Richter, M.A. (Preisträgerin-Institut für Germanistik, UHH), Dr. Dorothee Stapelfeldt (Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg), Joachim v. Berenberg-Consbruch (Gesellschafter Berenberg Bank)

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Preisverleihung am 24. Juni 2009 im Hause der Berenberg Bank v.l.n.r.: Dr. Peter Schäfer (Vorstandsvorsitzender Universitäts-Gesellschaft Hamburg), Jun.-Prof. Dr. Anja Tervooren (Preisträgerin – Universität Hamburg), Andreas Brodtmann (stv. Vorstandsvorsitzender der Berenberg Bank Stiftung von 1990

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Preisträgerin 2009

Juniorprofessorin Dr. Anja Tervooren erhielt in 2009 den von der Berenberg Bank Stiftung von 1990 gestifteten „Berenberg-Preis für Wissenschaftssprache“ für ihren hervorragenden Aufsatz mit dem Titel „Tanz, Prüfung und Wettkampf. Lernkultur jugendlicher Mädchen zwischen Ent- und Reritualisierung“.

Die Arbeit zeichnet sich durch besondere Übersichtlichkeit der Gliederung, die klare Formulierung einer These, Anschaulichkeit des Textes und methodische Sorgfalt aus.

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Professor Herbert Jacob-Preis

Die alle zwei Jahre stattfindende PROFESSOR HERBERT JACOB-PREIS Verleihung findet am 1. Dezember 2017 statt.

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Jimmi Rembiszewski-Preis

Der Jimmi Rembiszewski-Preis wird für wissenschaftliche Aufsätze mit einer besonders hohen Praxisrelevanz vergeben.

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