Veranstaltungen

Den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu intensivieren und zu fördern – das ist das Ziel der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. Dazu veranstalten wir regelmäßig Vorträge, Podiumsdiskussionen und Exkursionen.

Die Teilnahme ist für Mitglieder frei. Gäste sind nach vorheriger Anmel­dung und bei freien Kapazitäten herzlich willkommen. Wir erheben, je nach Art der Veranstaltung, einen Gastbeitrag. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der jeweiligen Ankündigung.

Veranstaltungsreihe der Universitäts-Gesellschaft zum Universitätsjubiläum 2019

Eine Veranstaltungsreihe der Universitäts-Gesellschaft mit freundlicher Unterstützung der Edmund Siemers-Stiftung

Eine Hamburger Geschichte des Wissens

Wir gratulieren der Universität Hamburg zum 100. Geburtstag mit einer Veranstaltungsreihe.

In vier besonderen Events führen wir Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur an interessanten Orten zusammen, um den Zusammenhang und den Transfer zwischen Universität und Gesellschaft in Hamburg neu auszuleuchten.

Die Veranstaltungen schlagen eine Brücke zwischen aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen, der praxisbezogenen Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse in Hamburg und der Wissenschafts- und Kulturgeschichte.

Es sind vier Themen geplant, in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Hamburg, BODE Chemie, dem UKE sowie IT Unternehmen und der Hafenwirtschaft.

Die Reihe beginnt am 14. Mai mit einem Abend in der Opera Stabile. Drei weitere spannende Termine folgen im September, Oktober und November 2019.

© UGH/Dr. Silke Richter

Veranstaltungen 1. Halbjahr 2019

© UGH/Dr. Silke Richter

24. Juni 2019, Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft,
zur Mitgliederversammlung am Montag, dem 24. Juni 2019 um 18.00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

Wir treffen uns im Hauptgebäude der Universität Hamburg
Hörsaal ESA West 221
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Bitte melden Sie sich an unter: ugh@uni-hamburg.de

18. Juni 2019, Vortrag und Gespräch

Manuskriptforschung –
Warum wir Verträge unterschreiben

Die Universität Hamburg erhielt 2018 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder den Zuschlag für gleich vier Exzellenzcluster – darunter auch «Understanding Written Artefacts». Doch worum handelt es sich dabei? Woran wird geforscht? Und was bedeutet dies für die Universität Hamburg? Eine einführende Antwort auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Heinrich Graener, Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

Die Besonderheiten des Clusters stellt der Sinologe und Clustersprecher Prof. Dr. Michael Friedrich vor. «Understanding Written Artefacts» untersucht die Entwicklung und Funktionen von Schriftartefakten in Manuskriptkulturen weltweit. Im Cluster erforschen 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geistes- und Naturwissenschaften die kulturelle Vielfalt von Schriftartefakten anhand ihrer Materialität.  Dazu widmen sich im Forschungsbereich «Artefact Profiling» Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg, des DESY, der Technischen Universität Hamburg sowie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Fragen zur Herkunft, zur Alterung oder zur Identität von Schriftartefakten. Dabei verwenden sie auch Techniken aus der Lebensmittelchemie, wie Prof. Dr. Markus Fischer, Direktor der Hamburg School of Food Science veranschaulicht.

Vortrag und Gespräch mit:

Professor Dr. Heinrich Graener, Dekan der MIN Fakultät
Professor Dr. Michael Friedrich, Sinologe und Sprecher des Exzellenzclusters
Professor Dr. Markus Fischer, Institut für Lebensmittelchemie

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

Dienstag, 18. Juni 2019, 18:30 Uhr

Eintritt für Mitglieder frei, Gäste 10 Euro
Anmeldung erforderlich an: ugh@uni-hamburg.de

© pixabay.com

Die Zauberflöte © Arno Declair

14. Mai 2019, 100 Jahre Universität Hamburg – Eine Hamburger Geschichte des Wissens – Opera Stabile

Hamburger Oper –
Vom Gänsemarkt in die Zukunft

Universität trifft Oper, Wissenschaft trifft Kultur. Wie sieht die Oper der Zukunft aus? Welche Spuren hat die nahezu 350 Jahre alte Operntradition in Hamburg der Musikgeschichte eingeschrieben? Welche Forschungsthemen prägt die aktuelle Musikwissenschaft?

Erfolgreiche Neuinszenierungen und eigens für die Hamburgische Oper komponierte Werke begründen die internationale Strahlkraft der Staatsoper, wie aktuell „Lessons in Love and Violence“ von George Benjamin und Martin Crimp, „THÉRÈSE“ von Philipp Maintz und „Die Nacht der Seeigel“ der Akademie Musiktheater heute. Der Intendant der Staatsoper Hamburg, Georges Delnon, zeigt, wohin das neue Musiktheater steuert. Musikalische Kostproben offerieren Katharina Konradi (Gesang) und Roland Vieweg (Flügel).

Die Universität Hamburg gehört zu den größten Musikwissenschaft-Standorten in Deutschland. Das Forschungsspektrum der Historischen Musikwissenschaft, das die Leiterin des Instituts, Prof. Dr. Irene Holzer, vorstellen wird, reicht vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von der Analyse historischer Musikhandschriften bis zur Erforschung der Biographien verfolgter Musiker. Immer wieder steht die Oper im Mittelpunkt, so auch im Oeuvre von Prof. Dr. Ivana Rentsch, Spezialistin für Musiktheater in der frühen Neuzeit, die eine Reise durch die Hamburger Operngeschichte startet.

In unserer Reihe zum Universitäts-Jubiläum 2019 führen wir Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur an interessanten Orten zusammen, um den Zusammenhang und den Transfer zwischen Universität und Gesellschaft in Hamburg neu auszuleuchten. Die Veranstaltungen schlagen eine Brücke zwischen aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen, der praxisbezogenen Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse in Hamburg und der Wissenschafts- und Kulturgeschichte.

Georges Delnon, Intendant der Staatsoper Hamburg
Professor Dr. Irene Holzer (Leiterin des Instituts) und Professor Dr. Ivana Rentsch, Institut für Historische Musikwissenschaft, Universität Hamburg
Katharina Konradi (Gesang) und Roland Vieweg (Flügel)

Opera Stabile
Kleine Theaterstraße 1
20354 Hamburg
Dienstag, 14. Mai 2019, 18:30 Uhr

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

11. April 2019, Vortrag und Führung, Centre of Structural Systems Biology 

Erreger unter Superlupen – Infektionsforschung am CSSB

Noch immer wissen wir wenig über Krankheitserreger, die oft nur unter Superlupen sichtbar werden. Infektionsbiologie steht im Mittelpunkt der Arbeit des neuen interdisziplinären Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB) auf dem Forschungscampus Bahrenfeld.

Professor Dr. Chris Meier, Wissenschaftlicher Direktor CSSB
Professor Dr. Tim Gilberger, UHH und BNITM – Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Centre for Structural Systems Biology
Notkestraße 85, Gebäude 15
22607 Hamburg
Donnerstag, 11. April 2019, 18:30 Uhr

© FüAkBw - Manfred Wörner Zentrum/ K. Roggmann

4. März 2019, Vortrag mit Generalmajor Oliver Kohl

Führen und Forschen – Mut zum Diskurs

Wie lassen sich Persönlichkeitsentwicklung, militärische  Ausbildung und Forschung verknüpfen? Die Führungsakademie der Bundeswehr und das German Institute for Defence and Strategic Studies – Ein Plädoyer für mutige und kritische Führungskräfte in der Bundeswehr.

Generalmajor Oliver Kohl, Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg
Clausewitz-Kaserne
Manteuffelstraße 20
22587 Hamburg
Montag, 04. März 2019, 18:30 Uhr

11. Februar 2019, Diskussionsveranstaltung mit
Professor Dr. Dr. Hermann Reichenspurner,
Professor Dr. em. Reinhard Merkel
und Professor Dr. Peter Mankowski 

Auf Herz und Niere –
Medizinische Fragen der Organtransplantation und rechtliche Fragen der Organspende

Organtransplantationen gehören zu den größten Meisterleistungen der modernen Medizin. Ihre Anfänge erlebten Organtransplantationen in den späten 1960ern. In den fünfzig Jahren seither hat es massive Fortschritte gegeben. Über diese Fortschritte berichtet aus erster Hand der medizinische Vortrag.

Rechtliche Fragen um Organspenden genießen aktuell besondere Aufmerksamkeit. Das Recht beginnt, sich von der noch geltenden strikten Einwilligungslösung fortzubewegen. Ein Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums sieht eine doppelte Widerspruchslösung vor. Ein Gruppenvorschlag aus dem Bundestag plädiert dagegen für eine so genannte Erklärungslösung. Der rechtliche Vortrag beleuchtet diese Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung ethischer und philosophischer Grundlagen.

Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg in Kooperation mit der Gesellschaft Hamburger Juristen lädt Sie herzlich ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit:

Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie und stellv. Ärztlicher Leiter des Herzzentrums am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Prof. Dr. em. Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg und seit 2012 Mitglied des Deutschen Ethikrats

Prof. Dr. Peter Mankowski, Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Hamburg

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Plenarsaal
Sievekingplatz 2
20355 Hamburg
Montag, 11. Februar 2018, 18:00 Uhr

© Tim Reckmann / pixelio.de

© Ronald Sawatzki / Senatskanzlei Hamburg

7. Januar 2019, Vortrag mit Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg 

Zukunftsmetropole Hamburg

Chancen für Wissenschaft und Forschung

Wissen und Wissenschaft sind die entscheidenden Entwicklungsperspektiven der Zukunftsmetropole Hamburg. Mit exzellenter Grundlagenforschung, angewandter Wissenschaft und moderner Lehre entwickelt sich die Hansestadt zu einem bedeutenden Wissenschaftsstandort im Norden. Neben guten Rahmenbedingungen für Hochschulen und Institute gewinnt die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft dabei zunehmend an Bedeutung.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Hauptgebäude der Universität Hamburg
Erwin-Panofsky-Hörsaal (C)
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Montag, 07. Januar 2018, 18:30 Uhr

Veranstaltungen 2018

5. Dezember 2018, Vortrag 

Forum – Junge Wissenschaft im Gespräch

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – Roboter, die Menschen beim Schachspiel besiegen, Computer, mit denen wir uns unterhalten können oder Busse, die autonom fahren – die Wissenschaft versucht seit vielen Jahren, den komplexen menschlichen Geist künstlich nachzubauen. Was ist dabei Vision und was ist Realität?

Dr. Manfred Eppe präsentiert das Thema „Warum mein Staubsauger nicht mit mir reden kann: Von Fähigkeiten und Unfähigkeiten intelligenter Roboter“. In seinem Vortrag beschreibt er, was robotische Systeme bereits gut können und was nicht, und warum es so schwierig ist wirklich intelligente Roboter zu entwickeln.

Dr. Mikko Lauri präsentiert das Thema „Making Robots See – Roboter sehen und verstehen lassen. Herausforderungen und Möglichkeiten“. Der Vortrag beschreibt die Besonderheiten der Computer Vision in der Robotik und warum es eine Herausforderung ist, intelligente Roboter mit einer hohen visuellen Auffassungsgabe zu entwickeln. (Vortrag in englischer Sprache).

Hamburg Bit-Bots fragen „Werden Messi oder Ronaldo bald arbeitslos?“. Eine Gruppe von engagierten Studierenden bringt Robotern das Fußballspielen bei. Sie nehmen sogar jährlich an der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, dem RoboCup, teil.

Gästehaus der Universität Hamburg
Rothenbaumchaussee 34
20148 Hamburg
Mittwoch, 05. Dezember 2018, 18:30 Uhr 

©Erik Strahl, Universität Hamburg, Knowledge Technology

©Matthew Kwong on unsplash

21. November 2018, Vortrag mit Dr. Carsten Brosda

Digitalisierung der Kultur: Transformation und Inspiration

Die Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und Treiber tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Künste ergeben, lässt sich insbesondere an drei Themenfeldern aufzeigen: Die Digitalisierung von Kulturgütern, zum Beispiel von Museumssammlungen. Das Digitale als ästhetische Strategie, die neue künstlerische Räume öffnet. Die Verbesserung von Zugänglichkeit zu Kunst und Kultur durch digitale Anwendungen. Für unsere demokratischen, offenen Gesellschaften ergeben sich daraus Potentiale im Hinblick auf Teilhabe, Diskursfähigkeit und Transparenz.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek statt. 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien

Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
Mittwoch, 21. November 2018, 18:30 Uhr

13. November 2018, Preisverleihung mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien

Verleihung des Berenberg Preises für Wissenschaftssprache 2018

Komplexe Wissenschaft muss nicht kompliziert klingen – der Berenberg Preis zeichnet wissenschaftliche Arbeiten in deutscher Sprache aus, die ansprechend und verständlich geschrieben sind.

Der Festakt findet statt mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien. Die Festrede wird gehalten von Lutz Marmor, dem Intendanten des NDR.

Hauptgebäude der Universität Hamburg
Hörsaal ESA West 221
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Dienstag, 13. November 2018, 19:00 Uhr

Bitte melden Sie sich an unter: ugh@uni-hamburg.de

© UGH

© Julius Silver auf pexels.com

23. Oktober 2018, Veranstaltung mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft

Schifffahrtsstandort Hamburg – Chancen und Risiken

Hapag-Lloyd – ein Hamburger Traditionsunternehmen – wurde 1847 gegründet und ist heute die größte Reederei in Deutschland. Nach der Übernahme der größten südamerikanischen Reederei CSAV (2014) und der arabischen Reederei UASC (2017) hat Hapag-Lloyd seine Wettbewerbsposition als „Global Player“ deutlich ausgebaut und gehört nun zu den Marktführern in Nord- und Südamerika sowie im Mittleren Osten. Mit 226 Schiffen, rund 2,5 Millionen Containern und 12.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern ist das Unternehmen ein Motor der Globalisierung und Key Player für einen funktionierenden globalen Warenaustausch.

Die Perspektiven und Herausforderungen einer Containerlinienreederei sind vielfältig für das Unternehmen und für den Standort Hamburg mit dem Hamburger Hafen. Die Themen reichen von wachsenden Schiffsgrößen und ihrem Einfluss auf die Infrastruktur von Häfen, über Probleme des Umweltschutzes und Treibstoffregulierungen bis zum Einfluss von Handelskriegen auf die Logistikbranche und dem großen Investitionsbedarf zur Lösung dieser Themen.

Nils Haupt berichtet darüber, wie sich eine traditionsreiche Reederei mit den Herausforderungen und Perspektiven ihrer Branche und des Standortes Hamburg auseinandersetzt.

Prof. Dr. Wolfgang Drobetz forscht zu den Themen Finanzierung und finanzielles Risikomanagement in der kommerziellen Schifffahrt. Er berichtet über aktuelle Herausforderungen und Trends in der Schiffsfinanzierung sowie deren Auswirkungen auf den Finanzplatz Hamburg.

Hapag-Lloyd AG
Ballindamm 25
20095 Hamburg
Dienstag, den 23.10.2018 um 18:30

Die Veranstaltung ist ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

18. September 2018, Vortrag und Führung mit Prof. Dr. Kai Luck und Dr. Susanne Draheim

Das CSTI der HAW Hamburg – ein Ort für innovative Ideenentwicklung

Das Labor CSTI (CREATIVE SPACE FOR TECHNICAL INNOVATIONS) ist eine interdisziplinäre Plattform für angewandte Forschung und Wissenstransfer in den vier Bereichen Interaktive Virtual/ Augmented Reality, Smart Objects, Maschine Learning/ Data Mining und Science & Technology Studies.

Hier arbeiten Informatik, Mechatronik, Design & Kunst sowie Sozial- und Kulturwissenschaften zusammen.

Der Vortrag informiert anschaulich über die Möglichkeiten des CSTI. Erleben Sie im Anschluss selbst live die Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality, z. B. bei einem virtuellen Gang am Meeresgrund durch das Innere des Walskeletts von Finni. Diese Arbeit entstand als Kooperationsprojekt mit dem Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg.

Prof. Dr. Kai von Luck, Leitung CSTI
Dr. Susanne Draheim, Geschäftsführerin CSTI

CSTI
Steindamm 94
20099 Hamburg
Dienstag, 18.September 2018, 18:30 Uhr

©cyber-glasses: pixabay.com

© Pressefotos NordArt

28. Juni 2018 

Exkursion zur NordART 2018

Die NordART, eine der größten jährlichen Kunstausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst in Europa, feiert in diesem Jahr Jubiläum: Zum 20. Mal präsentiert die Ausstellung Bilder und Skulpturen, Fotografien und Installationen aus aller Welt. Sie ist von Chefkurator Wolfgang Gramm als Gesamtkunstwerk konzipiert und verfügt mit der historischen Eisengießerei und dem weitläufigen alten Parkgelände über eine unvergleichliche Spielstätte.

Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg veranstaltet am 28.06.2018 eine ganztägige Exkursion nach Büdelsdorf zur NordART 2018. Restplätze werden auch an Nicht-Mitglieder vergeben.

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 20. Juni. Kosten pro Person für Busreise, Eintritt, exklusive Führung, Mittagsimbiss, Kaffeetrinken: € 85,-

24. Mai 2018, Vortrag mit Prof. Dr. Barbara Plankensteiner

Neues Konzept für das Museum für Völkerkunde in Hamburg

Museen sind keine verschlafenen Orte, die außerhalb der Zeit agieren. Sie müssen beweglich bleiben, um sich neuen Umständen und Diskursen anzupassen. Der Vortrag gibt einen ersten Einblick in den Prozess der Neupositionierung des Museums.

Prof. Dr. Barbara Plankensteiner,
Direktorin des Museums für Völkerkunde Hamburg

Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg
Donnerstag, 24. Mai 2018

Die Veranstaltung ist ausgebucht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

© Museum für Völkerkunde Hamburg/Anke Regdosz

© Natanael Melchior on unsplash.com

11. April 2018, Vortrag mit Prof. Dr. Matthias Augustin

Digitale Medizin: Erfahrungen – Potentiale – Grenzen

Die Digitalisierung hat die Medizin erreicht. Sie könnte das heutige Gesundheitssystem grundlegend verändern, so dass jede Patientin und jeder Patient von besseren Diagnosen und individuelleren Behandlungen profitiert.

Prof. Dr. Matthias Augustin,
Institutsdirektor UKE und HCHE

Hamburg Center for Health Economics, Raum 4011/13
Esplanade 36
20354 Hamburg
Mittwoch, 11. April 2018, 18:30 Uhr

Eintritt für Mitglieder frei, Gäste 10 Euro

20. März 2018, Vortrag mit Konteradmiral Carsten Stawitzki

Strategic foresight – Wieviel morgen verträgt das heute?

Wie finden wir künftig besser als bisher Antworten auf mögliche Krisen von morgen? Welche Denkweisen der letzten Jahre sollten wir gegen neue Wege der Entscheidungsfindung eintauschen? Ein notwendiger Diskurs für alle gesellschaftlichen Akteure!

Konteradmiral Carsten Stawitzki,
Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg
Clausewitz-Kaserne
Manteuffelstraße 20
22587 Hamburg
Dienstag, 20. März 2018, 18:30 Uhr

Eintritt für Mitglieder frei, Gäste 10 Euro

© Führungsakademie der Bundeswehr/Fr. Roggmann

© CHyN

20. Februar 2018, Vortrag und Führung mit Prof. Dr. Blick

Center for Hybrid Nanostructures –
Vernetzte Nanoforschung

Interdisziplinäre Forschung mit immensem Potential für Anwendungen in Medizin und Biologie: In einem speziell errichteten Neubau auf dem Forschungscampus Bahrenfeld erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Chemie, Biologie und Medizin gemeinsam Nanostrukturen.

Prof. Dr. Robert Blick, Direktor des CHyN

Forschungscampus Bahrenfeld
Luruper Chaussee 149
22761 Hamburg
Dienstag, 20. Februar 2018, 16:30 Uhr

25. Januar 2018, Vortrag mit Prof. Dr. Straubhaar

Veranstaltung ausgebucht

Digitalisierung der Arbeitswelt und Sozialstaat

Das bedingungslose Grundeinkommen vor dem Hintergrund der Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet die Chance, Arbeit neu zu denken. Sie macht offensichtlich, dass der Mensch ökonomisch zu wertvoll ist, um ihn gefährliche, riskante und gesundheitsschädigende Arbeiten machen zu lassen und ihn dann Jahrzehnte bis zum Lebensende krank durch den Sozialstaat durchzuschleppen.

Ein Grundeinkommen löst viele, aber nicht alle Herausforderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen. Es beinhaltet manche Unbekannte und verursacht andere Kosten. Genauso gefährlich aber ist das verkrampfte Festhalten an einem veralteten System, das weder den Versprechungen von heute und noch weniger den Herausforderungen von morgen gerecht werden wird. Ein Systemwechsel mag kurzfristig teuer sein. Ein Verzicht auf ein Grundeinkommen jedoch dürfte langfristig teurer werden.

Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Volkswirtschaftslehre, Universität Hamburg

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg
Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:00 Uhr

© pixabay.com

Besondere Veranstaltungen aus den letzten Jahren

© European XFEL (Design: Marc Hermann, tricklabor)

22. Februar 2017, Vortrag und Führung

Licht der Zukunft – Der Röntgenlaser European XFEL

Der Röntgenlaser European XFEL in der Metropolregion Hamburg ist eine Forschungseinrichtung der Superlative: Der Freie-Elektronen-Laser (FEL) erzeugt ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich – 27.000 mal pro Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die von Synchrotronen, den besten Quellen für Röntgenstrahlung vor der Entwicklung der Freie-Elektronen-Laser. Die Anlage bietet weltweit einzigartige Möglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Industrie und verspricht zahlreiche Entdeckungen im Nanokosmos zum Nutzen der Gesellschaft.

Dr. Thomas Tschentscher, Wissenschaftlicher Direktor European XFEL

European XFEL GmbH,
Holzkoppel 4, 22869 Schenefeld
Mittwoch, 22. Februar 2017, 16.30 Uhr

European XFEL

Präsentation Dr. Thomas Tschentscher zum Download

7. September 2016, Vortrag und Diskussion

Ist das Klimaproblem lösbar? – Die Vermeidung des Klimawandels

Die internationale Klimapolitik steht vor großen Herausforderungen und Chancen. Wie sehen diese nach dem Pariser Abkommen von 2015 ökonomisch, naturwissenschaftlich und gesellschaftspolitisch aus? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung?

Prof. Dr. Hermann Held, Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung, Klima-Exzellenzcluster, Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität, Erwin-Panofsky-Hörsaal (C),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Mittwoch, 7. September 2016, 18.30 Uhr

Präsentation Prof. Dr. H. Held – 7. September 2016

© UHH/B. Ratter

v.l.n.r.: Walter Conrads (Vorstand UG), Olaf Scholz (Erster Bürgermeister), Elke Weber-Braun (Vorstandsvorsitzende UG), Prof. Dr. Heinrich Graener (Vorstand UG), Dr. Martin Hecht (Kanzler UHH); © Christian Scholz, UHH

2. Mai 2016, Vortrag

Die Digitale Stadt – Herausforderungen und Chancen

Hamburg ist auf dem Weg zur Smart City: Zunehmend werden intelligente Systeme den Verkehr, die Produktionsprozesse, die Abläufe im Hafen, die Kommunikation mit Behörden und vieles andere steuern. Der digitale Wandel schafft neue Zugänge zur Bildung, macht das Wohnen in der Stadt leiser und bequemer und spart Ressourcen. Aber die vernetzte Welt stellt auch hohe Anforderungen an die Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger,  an den Datenschutz und nicht zuletzt an die Demokratie.

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Hauptgebäude der Universität Hamburg, Agathe-Lasch-Hörsaal (B),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Montag, 2. Mai 2016, 18.30 Uhr

Rede Bürgermeister Scholz vom 2. Mai 2016 zum Download

Grundsatzrede des Ersten Bürgermeisters vom 30.11.2017

Festakt zum Abschied von Dr. Peter Schäfer

Es war ein würdiger Abend, um eine große Leistung zu ehren: Zur Verabschiedung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer, kamen am 29. Januar 2013 rund 220 Gäste in den großen Festsaal des Erika-Hauses. Unter anderem sprachen Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen ihre Anerkennung aus. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts.

Dr. Peter Schäfer war vom 11. Oktober 2001 bis zum 21. Oktober 2012 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. In dieser Zeit hat er viele Projekte angestoßen und sich für die Ziele der Gesellschaft – nämlich die Förderung der Kontakte zwischen Wissenschaft und Praxis in Hamburg, Kontaktpflege mit den Absolventinnen und Absolventen der Universität sowie die Förderung der Wissenschaft an der Universität Hamburg – eingesetzt.

Redner des Abends würdigten Dr. Schäfer

Dem Abend wurde nicht nur durch den festlichen Saal und die musikalische Begleitung durch die Pianistin Maria Kovalevskaia eine feierliche Atmosphäre verliehen. Auch die Redner würdigten Schäfer und seine Leistungen. Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, erinnerte an die lange Geschichte der Universitäts-Gesellschaft sowie ihre Bedeutung für die Hansestadt und sagte in seinem Grußwort: „Etliche Projekte, die während Ihrer Amtszeit angestoßen und eingeführt worden sind, haben der Stadt als Wissenschaftsstandort sehr geholfen, ganz besonders auch den Studierenden selbst.“

Universitätspräsident Dieter Lenzen betonte: „Ich danke Ihnen, auch im Namen des Präsidiums der Universität Hamburg, für Ihr langjähriges und fruchtbares Engagement.“ Schäfer habe als Vorsitzender mit den verschiedenen Veranstaltungen der Universitäts-Gesellschaft für manches hochschulpolitische Thema ein öffentliches Forum geschaffen und viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt in die Universität gebracht.

Dank für die Wertschätzung

Die Hauptperson zeigte sich durch die Worte und Gesten in seiner hanseatisch-humorvollen Art bewegt. Nach der Überreichung einer Universitäts-Medaille durch Prof. Dr. Dieter Lenzen und eines persönlichen Geschenks der Universitäts-Gesellschaft – eines Ginkgo-Baums – durch Schäfers Nachfolgerin Elke Weber-Braun, dankte er den Anwesenden für die Wertschätzung. Elke Weber-Braun ist seit dem 22. Oktober 2012 ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Universitäts-Gesellschaft Hamburg.

Universitäts-Gesellschaft Hamburg feiert 90ten

Seitdem es die Universität gibt, gibt es auch die Universitäts-Gesellschaft – zumindest beinahe. 1922, drei Jahre nach der Gründung der Universität, schlossen sich Kaufleute und Professoren zur „Gesellschaft von Freunden der Hamburgischen Universität“ zusammen, um den Austausch zwischen der Universität und den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs zu fördern. Am 7. Juni 2012 wurde nun das 90-jährige Bestehen der Universitäts-Gesellschaft mit 250 Gästen gefeiert. Auch die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, gratulierte – mit einem Festvortrag.

Die Geschichte der Universitäts-Gesellschaft und die vielen Perspektiven für die zukünftige Gestaltung der Beziehung von Wissenschaft und Gesellschaft waren die Hauptthemen des feierlichen Abends, die sich auch in den Reden des Vorsitzenden der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer, und der Zweiten Bürgermeisterin Dr. Stapelfeldt widerspiegelten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Berenberg Preis für Wissenschaftssprache verliehen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Akos Hoffmann (Klarinette) und Felix Kroll (Akkordeon), die mit Schostakowitsch, Piazolla und Gershwin begeisterten.

Mehr Wertschätzung für die Universität

Der Vorsitzende der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer, unterstrich in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Universitäts-Gesellschaft als Bindeglied zwischen Universität und Stadt. Er gab aber auch zu bedenken, dass es der Hamburger Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit – trotz einiger Verbesserungen in den vergangenen Jahrzehnten – im Vergleich zu Universitätsstädten wie München noch immer an Achtung und Wertschätzung ihrer Universität gegenüber mangele.

„Auch heute braucht die Universität, vielleicht dringender als jemals zuvor, eine breite und positive Verankerung in der Hamburger Öffentlichkeit, damit ihre für die Zukunft unserer Stadt überlebenswichtigen Belange in der oft dissonanten Diskussion der Bürger und Politiker die erforderlichen Prioritäten erhalten“, führte Schäfer aus.

Öffentliche Diskussionen vorantreiben

Die Zweite Bürgermeisterin, Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, ging in ihrem Festvortrag auf die besondere Rolle ein, die die Universitäts-Gesellschaft bereits zu Beginn der Universitätsgeschichte gespielt hat. Sie würdigte die Gesellschaft als eine für Hamburg und sein Geistesleben bedeutsame Institution. „Ich bin sicher, dass die Universitäts-Gesellschaft ihren Verdiensten um die Universität und um die Stadt noch viele weitere anfügen wird, indem sie die öffentliche Diskussion von wichtigen Zukunftsfragen der Wissenschaft in Hamburg ermöglicht und vorantreibt“, so Stapelfeldt.

Einmal mehr gelang es der Universitäts-Gesellschaft mit dieser Feier, Politik, Öffentlichkeit und Universität zusammenzubringen.

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