Veranstaltungen

Den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu intensivieren und zu fördern – das ist das Ziel der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. Dazu veranstalten wir regelmäßig Vorträge, Podiumsdiskussionen und Exkursionen.

Die Teilnahme ist für Mitglieder frei. Gäste sind nach vorheriger Anmel­dung und bei freien Kapazitäten herzlich willkommen. Wir erheben, je nach Art der Veranstaltung, einen Gastbeitrag. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der jeweiligen Ankündigung.

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Veranstaltungen 2021

17. Juni 2021, Online-Veranstaltung

Herausforderung Lehrerbildung: Wie bereitet das Studium zukünftige Lehrerinnen und Lehrer auf die Anforderungen ihres Berufs vor?

Ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Eva Arnold – Dekanin der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg
und einem Kurzbeitrag von Lena Sternberg, Lehrkraft im Vorbereitungsdienst, Walddörfer Gymnasium, Hamburg (Foto)

Die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrern sind stetigem Wandel unterworfen – nicht nur durch außergewöhnliche Ereignisse wie eine Pandemie, die den schulischen Alltag völlig auf den Kopf stellt. Durch Schlagworte wie „Inklusion“, „Digitalisierung“ oder „kulturelle und sprachliche Diversität“ werden gesellschaftliche Veränderungen benannt, die sich ebenfalls durchgreifend auf die Arbeit der Lehrkräfte auswirken. Im Hintergrund wechselnder Themen lässt sich eine durchgängige Grundtendenz ausmachen: Schule und Unterricht sollen stärker denn je auf die individuellen Lernvoraussetzungen und Möglichkeiten jedes einzelnen Kindes bzw. Jugendlichen ausgerichtet sein. „Kein Kind darf zurückgelassen werden!“ lautet die Forderung nach optimaler Förderung für alle.

Wie und was kann ein Studium dazu beitragen, dass zukünftige Lehrkräfte die notwendigen Kompetenzen entwickeln, um dieser Forderung genügen zu können? Aus erziehungswissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive ist ein zentrales Ziel der Lehrerbildung die Befähigung zu „professioneller Unterrichtswahrnehmung“. Welche Überlegungen hinter diesem Begriff stehen und was an der Universität Hamburg getan wird, um diese Fähigkeit zu fördern, soll im Vortrag erläutert werden.

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Für die Veranstaltung nutzen wir die Software Zoom.

Sie erhalten den Teilnahmelink unmittelbar nach der Anmeldung per E-Mail mit der Anmeldebestätigung.

Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich einverstanden mit den AGBs der Firma Zoom. Wir zeichnen die Veranstaltung nicht auf.

Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos. Gäste bitten wir um eine Spende von 10 Euro.

Donnerstag, 17. Juni 2021, 18:00 – 19:00 Uhr

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© privat

©Dr. Judith Flurer/RVZ

5. Mai 2021, Online-Veranstaltung

Das Coronavirus – Die unsichtbare Gefahr sichtbar machen

Ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Dr. Andrea Thorn – Strukturbiologin, Institut für Nanostruktur und Festkörperphysik, Universität Hamburg – Leiterin der Arbeitsgruppe „The Coronavirus Structural Taskforce“

In ihrem Vortrag gibt Frau Dr. Thorn mit Modellen und Animationen einen Einblick in die Forschung als Leiterin der internationalen Arbeitsgruppe „Coronavirus Structural Task Force“. Zwischen Laborarbeit und Strukturanalyse mit der 3D-Brille am Computer erklärt sie, warum die Bestimmung von atomaren Molekülstrukturen so wichtig für die Bekämpfung der Pandemie ist.

Die Coronavirus Structural Task Force überprüft alle Molekülstrukturen von SARS-CoV-2 und SARS-CoV auf ihre Qualität, sobald sie veröffentlicht werden, und verbessert sie, falls nötig. Das internationale Team holt jedes Bisschen an biologischer Information aus den Messdaten heraus. Ihre Ergebnisse werden frei zugänglich auf insidecorona.de zur Verfügung gestellt und dienen in Folgeprojekten zur Entwicklung von Arzneimitteln und Simulationen des Coronavirus-Infektionszyklusses.

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Mittwoch, 05. Mai 2021, 17:30 – 18:30 Uhr

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14. April 2021, Online-Veranstaltung

Too Big to Fail: Die Rolle von Digitalisierung, Data Science und Künstlicher Intelligenz in der Corona-Pandemie

Ein Vortrag mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Frank SteinickeInformatik Universität Hamburg, Arbeitsbereich Mensch-Computer-Interaktion

KI und Data Science treiben technologische Lösungen voran, die aktuelle und zukünftige Bedürfnisse der Gesellschaft adressieren. Während viele Fachgebiete Nutznießer dieser Informatik-Disziplinen sind, steht derzeit die Gesundheitsforschung im Vordergrund. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie digitale Tools den Kampf gegen die COVID-19-Pandemie unterstützen können.

Die Corona-Pandemie hat uns unmissverständlich aufgezeigt, dass Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft ohne intelligente IT-Lösungen und digitale Transformation nicht mehr zukunftsfähig sind. Die digitale Spaltung innerhalb der Gesellschaft nimmt zu und die Wettbewerbsfähigkeit von Forschung und Wirtschaft ist gefährdet, wenn wir nicht massiv in diese Zukunftsthemen investieren. Andere Länder, Unternehmen und Hochschulen machen es uns mittlerweile vor und zeigen konsequent auf, wie sie die Zukunft erfolgreich gestalten.

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Mittwoch, 14. April 2021, 18:00 – 19:00 Uhr

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©UHH/HCI

©Handelskammer Hamburg

17. März 2021, Online-Veranstaltung

Mit Innovationen aus der Krise – Hamburgs Wirtschaft auf dem Weg in die Zukunft

Ein Vortrag von Prof. Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg

Um den Wandel des Wirtschaftsstandorts Hamburg aktiv zu gestalten, hat die Handelskammer den Standortstrategieprozess „Hamburg 2040“ gestartet und ein ambitioniertes Zukunftsbild erarbeitet. Wie wollen wir künftig leben – und wovon? Wie und wo können Innovationen entstehen, um aus der Krise zu kommen? Dazu spricht Kammer-Präses Prof. Norbert Aust.

Der aktuelle Zustand des Wirtschaftsstandorts Hamburg wird überwiegend positiv wahrgenommen, das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Handelskammer. Es gibt aber eindeutige Warnzeichen, dass Hamburg im Standortwettbewerb zurückbleibt. Bei Wertschöpfung, Innovationskraft oder Arbeitslosenquote entwickelt sich die Schere zwischen Süd und Nord immer weiter auseinander.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, muss Hamburg innovativer, nachhaltiger und dynamischer werden. Dazu ist ein deutlicher Ausbau des Innovations- und Technologietransfers in die Wirtschaft notwendig sowie die Schaffung von Orten mit geeigneten Rahmenbedingungen für technologieorientierte Start-ups und unternehmerische Innovationen.

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Mittwoch, 17. März 2021, 18:00 – 19:00 Uhr

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23. Februar 2021, Online-Veranstaltung

Neuen Schwung in das Verhältnis von Wissenschaft & Gesellschaft bringen! Transfer an der UHH

Ein Vortrag von Prof. Dr. Sabine Maasen, Professorin für Wissenschafts- und Innovations­forschung an der Universität Hamburg

Nicht nur Paare, sondern auch Wissenschaft & Gesellschaft haben gelegentlich „Beziehungsprobleme“. Eines der drängendsten ist auch hier das Kommunikationsproblem: „Du (Wissenschaft) sprichst ja kaum mit mir (Gesellschaft)!“ Ich (Gesellschaft) weiß gar nicht, was Du (Wissenschaft) so machst, was dabei herauskommt, sei es wissenschaftlich oder aber für mich, die Gesellschaft. Muss ich mir Sorgen machen oder kann ich mich freuen – oder beides zugleich? Liebe Wissenschaft: Ich (Gesellschaft) würde gern teilhaben: im Dialog über zukunftsweisende Themen, durch lebenslanges Lernen oder gleich beim Forschen dabei sein …

Wissenschaft ist auf solche Fragen nicht immer so vorbereitet, wie sie es sein könnte: Wie kommt eigentlich eine Innovation in die Gesellschaft, von der Idee bis zur Patentanmeldung? Wie kann man sich mit seinem Wissen gesellschaftlich engagieren? Wie bringe ich schon frühzeitig die zukünftigen AnwenderInnen in die Forschung hinein, damit auch ihre Fragen, Interessen und Werte berücksichtigt werden? Für diese und weitere Fragen gibt es immer wieder neue Ansätze und Vorschläge, doch immer wieder scheitern sie. Warum? Wissenschaft ist nach wie vor ganz überwiegend akademisch & disziplinär ausgerichtet: Im internationalen Wettbewerb um bestes Wissen tun sich – nach wie vor – überfachliche und integrative Ansätze schwer.

Neuer Schwung kommt in Deutschland vor allem durch die Exzellenzstrategie auf: Fast alle Exzellenzuniversitäten haben für ihre weitere Entwicklung verstärkt auf Wissenschaftskommunikation oder Transfer gesetzt. Das ist ein deutliches Bekenntnis: Forschung, auch exzellente Forschung, braucht die Anerkennung durch die Gesellschaft – und dafür muss etwas getan werden. Universitäten nehmen dies nun in die Hand, indem sie den Wissensaustausch ausdrücklich unterstützen, und zwar für die Universität als Ganzes und die Wissenschaft in der Breite ihrer Fächer und Funktionen.

Auch die UHH tut dies – nicht ohne einige Alleinstellungsmerkmale anzufügen. Sie werden Gegenstand des Vortrags sein.

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Dienstag, 23. Februar 2021, 18:00 – 19:00 Uhr

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© UGH

©Gerd Altmann auf pixabay

20. Januar 2021, Online-Veranstaltung

Herausforderungen an die Universität der Zukunft

Ein Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrike Beisiegel, ehem. Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen

Universitäten werden auch zukünftig Bildungseinrichtungen bleiben, in denen herausragende Wissenschaft die Grundlage aller Lehre sein muss. Die Absolvent*innen werden aber in der Gesellschaft von morgen anderen Herausforderungen gegenüberstehen. Um diese zu meistern muss die Universität in engeren Austausch mit der Gesellschaft zukünftige Entwicklungen nicht nur durch innovative Forschung anstoßen, sondern auch kritisch begleiten.

Die Lehre muss in ausgewogenem Maße disziplinäre und interdisziplinäre Komponenten aufweisen und in die digitale Welt einführen. Wissen vermehrt sich immer schneller und Offenheit für Neues und persönliche Entwicklungsfähigkeit sind somit das wichtigste Ziel der universitären Bildung. Kompetenzerwerb steht gleichberechtigt neben Wissenserwerb.

Universitäten müssen dazu eine hohe Flexibilität entwickeln, die Strukturen in Verwaltung und Wissenschaft müssen effizient und professionell sein. Die professoralen Mitglieder müssen eine größere Verantwortung gegenüber der Universität und der Gesellschaft wahrnehmen.

Hierarchische Strukturen stehen der notwendigen Kreativität für eine innovative Entwicklung entgegen. Eine starke und verantwortliche Leitung (aus Männern und Frauen) wird die notwendige strategische Entwicklung der Universität nur durch partizipative Führung und enge Zusammenarbeit mit den Professor*innen und den Gremien erreichen.

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Mit diesem Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen:

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Meeting-ID: 991 8905 4263

Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,99189054263# Deutschland
+496971049922,,99189054263# Deutschland

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Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenlos. Bei Gästen freuen wir uns über eine freiwillige Spende.

Mittwoch, 20. Januar 2021, 18:00 – 19:00 Uhr

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Veranstaltungen 2020

8. Dezember 2020, Online-Veranstaltung

Der (un-)sichtbare Feind. Zur Rolle von Bildern in der Berichterstattung über COVID-19

In der Reihe FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch

Ein Vortrag von Franca Buss, M.A., Kunstgeschichte, Universität Hamburg

Bilder können uns anstecken, unsere emotionalen und reflexiven Abwehrkräfte aktivieren und haben das Potenzial zu immunisieren – auch wenn die Gefahr einer Wiederansteckung bei Bildmutationen nicht ausgeschlossen werden kann. Ansteckende Bilder haben insbesondere zu Beginn der COVID-19 Pandemie eine herausragende Rolle gespielt. Als Übertragungsmedien der Angst haben sie Einfluss auf das öffentlich praktizierte Affektmanagement geübt und auf diese Weise eine ernst zu nehmende Größe in der faktischen Virusverbreitung und- eindämmung eingenommen.

Franca Buss ist Promotionsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.

Emmanuel Macron, Fernsehansprache 16.3.2020

©Pressefoto BDI

20. Oktober 2020, Online-Veranstaltung

Erhalt oder Zerfall der europäischen Industrielandschaft?

Die Bedeutung industrieller Wertschöpfung für die Gesellschaft in Zukunft

Ein Vortrag von Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V,

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie unvorbereitet die Gesellschaften waren und jetzt einem beispiellosen Absturz der Wirtschaftsleistung gegenüberstehen. Konjunkturprogramme sollen das schlimmste verhindern. Die Krise wird noch lange spürbare Narben hinterlassen, gleichzeitig erhöht sie nochmals den Druck, angesichts von Klimawandel und Digitalisierung, Gesellschaft und Wirtschaft fit für eine gelungene Transformation zu machen. Europa ist der stärkste gemeinsame Wirtschaftsraum der Welt, getragen von einer hochinnovativen Industrie. Die große Herausforderung für Politik und Gesellschaft ist es, einerseits nicht vom Ziel der Klimaneutralität abzuweichen, andererseits aber auch weiterhin sichere Lebens- und Arbeitsperspektiven geben zu können. Dieter Kempf wird auf die Fragen eingehen, was die Industrie leisten kann, welche Rolle Marktwirtschaft spielt und in welchen Bereichen Europa Vorreiter sein muss.

24. September 2020, Online-Veranstaltung

Das Ende der Evolution

Der Mensch und die Vernichtung der Arten

Ein Vortrag von Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Direktor des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg

Der weltweite dramatische Artenschwund von Tieren und Pflanzen ist wahrscheinlich eine größere Bedrohung der menschlichen Existenz als der Klimawandel. Das ist die zentrale These von Prof. Dr. Matthias Glaubrecht. In seinem Vortrag spricht der Professor für Biodiversität über den Menschen als Verursacher eines der größten Massensterben seit dem Schwinden der Dinosaurier und darüber, was wir dazu beitragen können, um den Kollaps vielleicht doch noch zu verhindern.

Der Klimawandel ist mittlerweile in aller Munde. Dagegen ist das vom Menschen verursachte Artensterben längst noch nicht in den Köpfen der Menschen angekommen. Dabei ist die „Defaunation“ des Anthropozäns – die Entleerung der Tierwelt in der Menschenzeit – der neue Klimawandel.

Matthias Glaubrecht behandelt vier zentrale Fragen: Wie konnte der Mensch, der ja eine vergleichsweise junge Art ist, überhaupt so enorm erfolgreich werden? Wie und warum sind wir so derart viele Menschen geworden? Welche Arten sterben wo aus und warum? Und die wichtigste Frage: Was können wir dagegen tun?

Wir müssen dazu neue globale Regeln zum Schutz einer vielfältigen und lebendigen Natur und unserer Zukunft entwickeln. Das aber wird nur gelingen, wenn der Homo sapiens seinem Namen endlich alle Ehre macht, und seine Fähigkeit und intellektuelle Stärke zur Bewältigung komplexer Probleme ausspielt, um diesmal in weltweit kooperativer Weise Lösungen zu finden.

©Sebastian Engels (www.sebastian-engels.de)

© PIRO4D/ Pixabay

2. Juli 2020, Online-Veranstaltung

Aktuelle Corona-Forschung in Hamburg

Dr. Christine Dahlke (Virologie) und Prof. Dr. Jonas Schreyögg (Betriebswirtschaft) stellen aktuelle Forschungen vor

Unter Hochdruck – Forschung am UKE zum Corona-Impfstoff

Wann steht ein Corona-Impfstoff für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung? Weltweit forschen Wissenschaftler unter hohem Zeitdruck. Am Universitätsklinikum Eppendorf sind erste klinische Tests in Vorbereitung. Wie ist der aktuelle Stand und wie weit ist der Weg noch bis zur Marktzulassung eines Impfstoffs? Welche Herausforderungen müssen bewältigt, welche Hürden überwunden werden?

Dr. Christine Dahlke arbeitet am UKE im Team von Prof. Dr. Marylin Addo an der Corona-Impfstoffentwicklung. Die Virologin Dahlke war an der Initiierung, Organisation und Durchführung der Impfstoffstudien gegen das Ebolavirus sowie das Middle-East Respiratory Syndrome (MERS) Coronavirus am UKE beteiligt. Zurzeit arbeitet Sie zusätzlich für das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) um das Impfstoffprojekt gegen das MERS-Coronavirus weiter voranzutreiben.

Wie groß ist die Impfbereitschaft in Europa? Wie entwickelt sich die Akzeptanz von Präventionsmaßnahmen? Eine internationale Umfrage gibt Auskunft.

Mehr als 7000 Personen in sieben europäischen Ländern werden unter der Leitung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg in einem mehrstufigen Verfahren zu ihrer Impfbereitschaft und Akzeptanz von Präventionsmaßnahmen befragt.

Die erste Befragungswelle hatte ergeben, dass die bisherigen Entscheidungen und Empfehlungen von Politik und Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von den Bürgerinnen und Bürgern in den sieben europäischen Ländern mehrheitlich unterstützt werden. Es gibt aber interessante regionale Unterschiede. Aktuell liegen die Ergebnisse der zweiten Befragung vor und es zeichnen sich interessante Unterschiede zur ersten Umfrage ab.

Prof. Dr. Schreyögg ist Professor für BWL an der Universität Hamburg, Experte für Gesundheitsökonomie und Leiter des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg. Außerdem ist er Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Mitglied der Pandemieforschungskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und einer der drei Koordinatoren der Umfrage.

13. März 2020

Liebe Mitglieder, Freunde, Interessierte und Gäste,

aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus wird die Universitäts-Gesellschaft Ihre kommenden Veranstaltungen verschieben.

Zu einem späteren Zeitpunkt finden statt:

  • der Besuch von Hamburg Innovation zum Thema „Startups – Wie aus Wissenschaft und Forschung neue Unternehmen entstehen“,
  • der Vortrag von Prof. Dr. Matthias Glaubrecht über „Das Ende der Evolution“ und
  • der Vortrag von Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, zur „Nationalen Industriepolitik und Europäischen Industriestrategie“.

Wir möchten damit einen Beitrag zu Eindämmung neuer Infektionen mit dem Corona-Virus leisten.

Über neue Termine und Veranstaltungen informieren wir Sie sobald wie möglich an dieser Stelle.

Mit den besten Wünschen und bleiben Sie gesund
Ihre UGH

© pixabay

© privat

26. März 2020, Vortrag

Startups – wie aus Wissenschaft und Forschung neue Unternehmen entstehen

Die Veranstaltung ist verschoben.

Um Unternehmensgründungen aus Hamburger Hochschulen und Forschungsinstituten nachhaltig erfolgreicher zu machen, wurde eine Ideenschmiede für wissenschaftliche Gründerinnen und Gründer geschaffen:

In der Harburger Schloßstraße gibt es einen pulsierenden Ort, an dem Menschen – von gründungsinteressierten Teams junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis hin zu Startups in der Wachstumsphase – aufeinandertreffen und von Beraterinnen und Beratern betreut werden. Diese Beratung stellt beyourpilot, die gemeinsame Initiative der drei größten Hamburger Hochschulen und des DESY, welche online und offline durch Beratung und Unterstützung für mehr wissenschaftliche Startups in Hamburg sorgt. Koordiniert wird das institutionsübergreifende Miteinander von Hamburg Innovation, der privatwirtschaftlich organisierten Wissens- und Technologie-Transfereinrichtung der Hamburger öffentlich-rechtlichen Hochschulen.

Nils Neumann, zuständig für die Gründungsunterstützung bei Hamburg Innovation, stellt Ihnen diese Schnittstelle zwischen Hochschulen, Unternehmen und öffentlicher Hand vor, in der aktiv unternehmerisches und wissenschaftliches Potenzial gewinnbringend miteinander vernetzt wird, um durch die Gründung junger Unternehmen Werte für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.

26. März 2020, 18.30 Uhr
Hamburg Innovation
Harburger Schloßstraße 6-12, 21079 Hamburg

Eine Anmeldung ist derzeit nicht möglich.

25. Februar 2020, Vorträge

Vom Urknall, Dunkler Materie und Gravitationswellen – Forschung am Exzellenzcluster «Quantum Universe»

Die Universität Hamburg erhielt 2018 im Rahmen der Exzellenzstrategie den Zuschlag für gleich vier Exzellenzcluster – eines davon ist «Quantum Universe».

An diesem Exzellenzcluster erforschen mehr als 300 Wissenschaftler*innen der Teilchen- und Astrophysik, Theoretischen Physik und Mathematik den Ursprung, die Geschichte und die Zusammensetzung des Universums. Wie hat sich das Universum kurz nach dem Urknall entwickelt? Was ist Dunkle Materie und wie ist sie entstanden? Wie beeinflussen Teilchenphysik und Gravitation die Entwicklung des Universums? Wie können wir mit der Hilfe von Gravitationswellen etwas über das frühe Universum lernen?

Eine Einführung gibt Prof. Dr. Heinrich Graener, Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.

Prof. Dr. Peter Schleper, Sprecher des Clusters, erläutert, welche Fragen den roten Faden des Forschungsprojekts bilden.

Im Anschluss erhalten Sie von Juniorprofessor Dr. Oliver Gerberding Einblicke in die Detektion von Gravitationswellen.

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

©UHH/Michael Grefe

© UHH/ Karin Plessing, Reinhard Scheiblich

20. Januar 2020, Führung

100! Geschichte und Gegenwart der Universität Hamburg

Die Kuratorinnen, Dr. Kirsten Weining und Dr. Antonia Humm aus Berlin, führen durch die Ausstellung und geben einen exklusiven Einblick in ihre Arbeit.

Die Universität Hamburg ist seit 100 Jahren eine feste Größe in der Hansestadt und gehört zu Deutschlands Spitze in Forschung und Lehre. Die im Jubiläumsjahr eröffnete Ausstellung gibt auf einer Fläche von mehr als 300 Quadratmetern im Hauptgebäude einen Einblick in die bewegte Vergangenheit der Universität.

Mit einer großen Bandbreite an einzigartigen Ausstellungsstücken veranschaulicht die Ausstellung Hamburger Wissenschaft und ihre Geschichte. Diese reichen von einer handgeschriebenen wissenschaftlichen Notiz der ersten Germanistikprofessorin Agathe Lasch am beginnenden 20. Jahrhundert bis hin zum Stadtmodell aus dem Windkanal der Meteorologie oder der Fahne der Universität, die mit Alexander Gerst 2018 im All gewesen ist.

Hauptgebäude der Universität Hamburg, 1. Obergeschoss
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Aktuelles

Herausforderung Lehrerbildung: Wie bereitet das Studium zukünftige Lehrerinnen und Lehrer auf die Anforderungen ihres Berufs vor?

Deutschlandstipendium

Fördern Sie gemeinsam mit der Universitäts-Gesellschaft junge Talente!

Mentoring

„Mentoring bewegt Karrieren“ –
das Mentoringprogramm der Universitäts-Gesellschaft Hamburg.