Vergangene Veranstaltungen

8. Dezember 2016, Vortrag

Forum – Junge Wissenschaftler im Gespräch

Spitzenmedizin zur Diagnostik und Behandlung hochkomplexer Krankheitsbilder erfordert intensive Forschung. Vier hervorragende junge Wissenschaftler aus den Forschungsschwerpunkten des UKE stellen in kurzen lebendigen Vorträgen ihre Ergebnisse vor.

Dr. Dana Barthel – Kann man Wohlbefinden messen?

Dr. Peter Moritz Becher – Therapie der Herzinsuffizienz

Dr. Peter Ludewig – Time is Brain: Verbesserung der Schlaganfallversorgung

Dr. Christoph Oing – Bestrahlung meets Gentherapie in der Tumorbehandlung

Gästehaus der Universität Hamburg
Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg
Donnerstag, 8. Dezember 2016, 18.30 Uhr

17. November 2016, Vortrag und Diskussion

Zukunftskonzept Univerwaltung – Herausforderung und Chance

Wissenschaft ermöglichen ist eine sehr anspruchsvolle und kreative Aufgabe. Dieses zeitgemäß, zielgerichtet und ressourcenschonend vorzunehmen, kann und soll die Leistungsfähigkeit der Universität in Forschung und Lehre unterstützen und idealerweise stärken.

Dr. Martin Hecht, Kanzler der Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität, Erwin-Panofsky-Hörsaal (C),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Donnerstag, 17. November 2016, 18.30 Uhr

17. November 2016, Führung

Das Historische Rektorzimmer im Hauptgebäude

Nach dem Einblick in die moderne Universitätsverwaltung besteht im Anschluss an den Vortrag von Dr. Hecht die Möglichkeit, das Historische Rektorzimmer zu besichtigen, in dem besondere Exponate aus der Geschichte der Hamburger Universität präsentiert werden.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen, Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte, Universität Hamburg

Hauptgebäude Universität Hamburg,
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Donnerstag, 17. November 2016, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Martin Hecht

6. Oktober 2016, Vortrag und Diskussion

Dynamik und Stillstand im Klimaschutz: Was bewegt sich?

Im Klimaschutz besteht eine auffällige Kluft zwischen der Verabschiedung von Zielen auf der globalen Verhandlungsbühne und der Umsetzung dieser Ziele. Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen ermöglichen langfristig die Produktion von Wohlstand unabhängig von der Verbrennung fossiler Energieträger?

Prof. Dr. Anita Engels, Centrum für Globalisierung und Governance, Klima-Exzellenzcluster, Universität Hamburg

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Donnerstag, 6. Oktober 2016, 18.30 Uhr

22. Juni 2016, Vortrag

Aby und Max Warburg im Dialog über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit

Zwei Brüder mit Lebenswegen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Aby der Geisteswissenschaftler und Privatgelehrte und Max der Bankier und Politiker. Der eine baute seine Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg zu einem international geschätzten Forschungsinstitut aus, der andere entwickelte das Bankhaus M. M. Warburg & Co. zu einer der wichtigsten Privatbanken Deutschlands.

Beide fühlten sich aber trotz unterschiedlicher Interessen lebenslang eng verbunden und führten einen intensiven Dialog über kulturelle und wissenschaftliche Fragen. Gemeinsam setzten sie sich zum Beispiel für die Gründung einer Universität in Hamburg ein – ein Projekt, bei dem es um nichts Geringeres als „Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit“ ging.

Im Jahr des 150. Geburtstags des Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburgs verzahnt Karen Michels in ihrem Vortrag beide Biografien miteinander und zeigt die Entwicklung sowie die gegenseitige Beeinflussung beider Persönlichkeiten im Kontext der wilhelminischen Ära.

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20149 Hamburg
Mittwoch, 22. Juni 2016, 17.30 Uhr

16. März 2016, Vortrag

Verändern eingewanderte Muslime Deutschland und Europa? – Eine Frage der kulturellen Identität

Keine Frage – der Anteil eingewanderter Muslime an der deutschen Bevölkerung wird in den kommenden Jahren zunehmen. Das stellt eine enorme Herausforderung dar, die nur durch große kulturelle Anstrengungen auf beiden Seiten bewältigt werden kann.

Wie kann der Islam in die pluralistischen säkularen Gesellschaften Europas integriert werden? Wie kann die Bildung von Parallelgesellschaften vermieden werden? Der Vortrag untersucht, wie wir die Integrationsbereitschaft von Flüchtlingen und Asylsuchenden fördern und Ressentiments auf beiden Seiten abbauen können.

Professor Dr. em. Rainer Tetzlaff, Politikwissenschaft, Universität Hamburg

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg
Mittwoch, 16. März 2016, 18.30 Uhr

Präsentation Prof. Tetzlaff zum Download

Vorträge Prof. Dr. Rainer Tetzlaff

16. Februar 2016, Podiumsdiskussion

Zukunft der Medien – Wer überlebt mit welchen Strategien?

Die digitale Zukunft der Medien hat längst begonnen. Auf welchen Kanälen werden Nachrichten und Informationen künftig verbreitet? Wie werden Medien in Zukunft arbeiten?

Jörn Lauterbach, Redaktionsleiter WELT Hamburg, im Gespräch mit Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt, Prof. Dr. Volker Lilienthal, Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Qualitätsjournalismus UHH und Prof. Dr. Michel Clement, Institut für Marketing, UHH

Hauptgebäude Universität Hamburg, Emil-Artin-Hörsaal (M)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Dienstag, 16. Februar 2016, 18.30 Uhr

19. Januar 2016, Vortrag und Diskussion

Innovationsmotor Großveranstaltung

Hamburg ist schön, wohlhabend und lebenswert, dazu die beliebteste Stadt Deutschlands, wie jüngst eine Umfrage ergeben hat. Braucht eine solche Stadt noch Olympische Spiele? – Diese Frage stellte Henning Vöpel im September 2015 in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung Die WELT. Seine Antwort auf die Frage: unbedingt. Denn Großveranstaltungen wie Olympia dienen als Innovationsmotor für eine ganze Region.

Auch wenn Hamburg sich nun nicht um Olympia bewirbt, wenn es um Großveranstaltungen geht, muss die Frage nach den Standortfaktoren, aber auch die Frage nach dem globalen Standortwettbewerb gestellt werden. Wie kann eine Stadt und eine Region nachhaltig von solch einem Event profitieren? Es geht aber auch um übergeordnete Fragestellungen in diesem Zusammenhang, wie die nach direkter Demokratie, nach gelungenen Kampagnen, Akzeptanz und Transparenz in der Bevölkerung – nicht nur am Beispiel Olympia. Großprojekte haben in der digitalen Mediendemokratie eine andere Bedeutung gewonnen als noch vor Jahrzehnten.

Professor Dr. Henning Vöpel, Direktor und seit Juli 2015 alleiniger Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Dienstag, 19. Januar 2016, 18.30 Uhr

Präsentation Prof. Vöpel zum Download

10. November 2015, Vortrag

Die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland – Ursachen und Folgen

Der französische Ökonom Thomas Piketty hat in einem Aufsehen erregenden Buch nachgewiesen, dass die Verteilung der Privatvermögen in den westlichen Ländern seit 200 Jahren immer ungleicher wird, so dass sich die Schere zwischen „arm und reich“ weiter öffnet. Diese Tendenz ist nur in den Kriegs- und Nachkriegszeiten unterbrochen worden.
Das Buch von Piketty war der Impuls für Karl-Werner Hansmann, ein Simulationsmodell zu entwickeln, mit dem – basierend auf den heutigen Daten – die zukünftige Vermögensverteilung prognostiziert werden kann. Darüber hinaus zeigt das Modell auch, wie man durch Gestaltung der Erbschaft- und Vermögensteuer eine weitere Öffnung der Schere bekämpfen könnte.
Ein Gegensteuern mit geeigneten Maßnahmen ist von entscheidender Bedeutung, da eine extreme Vermögens-Ungleichheit gravierende negative Folgen sowohl für die Entwicklung der Wirtschaft als auch für unsere Demokratie hätte.

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann, Professor für Wirtschaftswissenschaften, Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität, W 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, 18.30 Uhr

9. September 2015, Vortrag und Laborführung

Atome in Aktion

Atome, Moleküle und Elektronen bewegen, verbinden und lösen sich in unvorstellbar kurzen Zeiträumen – die Natur ist nicht statisch. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Exzellenzcluster “The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging” (CUI) möchten diese ultraschnellen Prozesse auf atomarer Ebene direkt beobachten und verstehen. Damit arbeiten die hochkarätigen Wissenschaftlerteams darauf hin, diesen großen Traum wissenschaftlicher Experimente zu verwirklichen.

In seinem Vortrag gab Prof. Weller als Sprecher des Exzellenzclusters einen Überblick über die technischen Möglichkeiten und schlug eine Brücke von der Grundlagenforschung in Quanten-, Bio- und Nanophysik und -chemie bis hin zu Anwendungen im Hochtechnologiebereich und in der Medizin.

Prof. Dr. Horst Weller, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Hamburg

Campus Bahrenfeld, Luruper Chaussee 149, 22761 Hamburg, 18.30 Uhr

17. Juni 2015, Vortrag und Führung im Tropenaquarium

Darwins Geheimnisse der Artenvielfalt – Warum Hamburg ein Naturkundemuseum braucht

Das Naturkundemuseum als Fenster zur Wissenschaft: Wie gehen wir mit unserer biologischen Vielfalt um? Wie erforschen wir sie? Wie können wir sie erhalten und schützen? Die Forschung eines Naturhistorischen Museums sucht Antwort auf solche Fragen.

Die Universitäts-Gesellschaft war mit dieser Veranstaltung zu Gast im Tierpark Hagenbeck.

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Direktor des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg

Tierpark Hagenbeck, Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg, 18.00 Uhr

7. Mai 2015, Vortrag

Der Hochschulrat – Rolle und Relevanz

Vor 10 Jahren wurde der Hochschulrat der Universität Hamburg gegründet. Die Idee: Autonome Hochschulen benötigen ein unabhängiges Organ, das kompetent strategische Orientierung fordert und fördert sowie die Umsetzung von Leistungsplänen kontrolliert. Wie sehen Akzeptanz und Konkretisierung dieser Vorstellung bislang aus?

Johann C. Lindenberg, Gründungsmitglied des Hochschulrats der Universität Hamburg

Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg
Donnerstag, 7. Mai 2015, 18.00 Uhr

22. April 2015, Vortrag

“Born to be sold” – Warum selbst unprofitable Start-Ups für viel Geld übernommen werden

Hamburg ist eine der deutschen Start-Up-Metropolen – und die Universität ist exzellent in der Start-Up-Forschung positioniert. Prof. Michael Clement, Professor für Marketing und Medienmanagement am Fachbereich Betriebswirtschaftslehre erklärt in diesem Vortrag den Prozess und die Auswirkungen von Verhandlungsdynamik bei Übernahmen.

Prof. Dr. Michel Clement, Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg

Im HCHE, Esplanade 36, 20354 Hamburg
Mittwoch, 22. April 2015, 18.30 Uhr

24. März 2015, Besuch mit Campus Führung
Bucerius Law School

Spezialisierte private Hochschulen – Ergänzung oder alternative? Die Bucerius Law School stellt sich vor

Was unterscheidet andere wissenschaftliche Institutionen von der Universität Hamburg? Welche Voraussetzungen, Möglichkeiten und ggf. Zwänge für den Wissenschaftsbetrieb bestehen in anderen Hochschulen und welche Folgen und Wirkungen hat das? Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg besucht die Bucerius Law School.

Professor Dr. Karsten Thorn, LL.M. (Georgetown), Präsident (komm.) Bucerius Law School

Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg
Dienstag, 24. März 2015, 18.30 Uhr

26. Februar 2015, Vortrag

Vom akademischen Gymnasium zur Hamburgischen Universität – der Wissenschaftsstandort Hamburg in historischer Sicht

Von 1613 bis 1883 beherbergte Hamburg mit dem Akademischen Gymnasium eine Institution höherer Bildung, die als „Voruniversität“ bezeichnet werden kann. Der Vortrag behandelt vor allem die Schlussphase dieser Einrichtung und den schwierigen Weg zur Gründung einer Universität im Jahre 1919. Dabei rückt nicht zuletzt das spezifische Verhältnis von Stadt und Universität in Hamburg in den Vordergrund.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen, Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg
Donnerstag, 26. Februar 2015, 18.30 Uhr

27. Januar 2015, Auftaktveranstaltung

Fördern aus gutem Grund – Deutschlandstipendium 2015 an der Universität Hamburg

Die Universitäts-Gesellschaft bietet bei der Vergabe der ersten Deutschlandstipendien an der Universität Hamburg den Förderern, Stipendiaten, interessierten Mitgliedern und Verantwortlichen Gelegenheit zum gedanklichen Austausch.

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg
Dienstag, 27. Januar 2015, 18.30 Uhr

22. Januar 2015, Öffentliche Veranstaltung – Podiumsdiskussion

Qualitätsdefizite oder Imageprobleme? Leistungen und Ansehen der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg – besorgniserregend unzureichend oder vielfältig und exzellent? In diesem Spannungsfeld bewegt sich die aktuelle Debatte. Was sind die Leistungen der Universität Hamburg und wie werden diese wahrgenommen? Welche Veränderungen sind notwendig und welche Finanzierung?

Moderation Dr. Michael Kröher – Manager Magazin

Hauptgebäude der Universität Hamburg, Agathe-Lasch-Hörsaal (B), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Donnerstag, 22. Januar 2015, 19.00 Uhr

Aktuelles

Künstliche Intelligenz – junge Wissenschaftler und Studenten der Informatik erklären Herausforderungen und Möglichkeiten.

Deutschlandstipendium

Fördern Sie gemeinsam mit der Universitäts-Gesellschaft junge Talente!

Friendship Society

Hamburger Paten für internationale Studierende.