Referenten

Bei Veranstaltungen und in Vorträgen führen namhafte Referenten in ihre Fachwelt ein, präsentieren Neues aus der Forschung und diskutieren aktuelle Themen.

Unsere Referenten 2017

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Prof. Dr. Hannes Federrath

Hannes Federrath ist seit 2011 Leiter des Arbeitsbereichs Sicherheit in verteilten Systemen am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sicherheit und Schutz im Internet, IT-Sicherheits- und Risikomanagement, Kryptographie, Mobile Computing und Sicherheit in automobilen Ad-Hoc-Netzen, Sicherheit im Electronic Commerce. Von 1999 bis 2000 forschte er als Gastwissenschaftler am International Computer Science Institute Berkeley, Kalifornien, vertrat anschließend eine Professur an der Freien Universität Berlin war von 2003 bis 2011 Inhaber eines Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik mit der speziellen Ausrichtung auf das Management der Informationssicherheit. Seit 2010 ist er Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft für Informatik (GI).

Am 16. Mai spricht Professor Federrath bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Cybersicherheit – Voraussetzung für die Nutzung von Netzen“.

Prof. Dr. Hannes Federrath

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Prof. Dr. Michael Brzoska

Michael Brzoska war nach wissenschaftlichen Tätigkeiten am Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und dem Bonn International Center for Conversion (BICC) von 2006 bis 2016 Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Als studierter Volkswirt und Politikwissenschaftler beschäftigt er sich insbesondere mit Themen an den Schnittstellen von Konflikt, Frieden und Sicherheit mit wirtschaftlichen Entwicklungen. Zuletzt forschte er vor allem zum Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten

Am 30. März sprach Professor Brzoska bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Sicherheit und Friedensforschung – Konträr oder Komplementär?“.

Prof. Dr. Michael Brzoska

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Dr. Thomas Tschentscher

Dr. Thomas Tschentscher war nach Studium und Promotion an der Universität Hamburg am Europäischen Synchrotron (ESRF) Grenoble und später am DESY in Hamburg tätig. Ab 2005 war er Mitglied des XFEL Projektteams. Seit 2010 ist Dr. Tschentscher Wissenschaftlicher Direktor des European XFEL.

Am 22. Februar informiert Thomas Tschentscher in einem Vortrag die Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft über die einzigartigen und wegweisenden technischen Fähigkeiten des Röntgenlasers European XFEL. Die Eröffnung der Anlage für den Nutzerbetrieb ist im Sommer 2017 geplant.

Dr. Thomas Tschentscher

Unsere Referenten 2016

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Dr. Dana Barthel

Dana Barthel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungssektion „Child Public Health“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des UKE. Seit 2013 leitet sie das Kids-CAT Projekt und erforscht das Wohlbefinden von chronisch kranken Kindern.

Ihr Vortrag Kann man Wohlbefinden messen? am 8. Dezember 2016 stellte einen völlig neuen Ansatz zur Messung dieser subjektiven Komponente von Gesundheit vor.

Klinik für Kinder -und Jugendpsychiatrie UKE

Dr. Dana Barthel

Portrait; Dr. Peter Moritz Becher;UHZ

Dr. Peter Moritz Becher

Peter Moritz Becher ist seit 2013 Assistenzarzt am Universitären Herzzentrum des UKE in der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie mit dem Forschungsschwerpunkt experimentelle und klinische Herzinsuffizienz.

Sein Vortrag Therapie der Herzinsuffizienz am 8. Dezember 2016 zeigte den neusten Stand der Therapiemöglichkeiten und gibt einen fundierten Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie UKE

Dr. Peter Moritz Becher

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Prof. Dr. Anita Engels

Prof. Dr. Anita Engels beschäftigt sich als Soziologin seit zwei Jahrzehnten mit dem Verhältnis von anthropogenem Klimawandel und Gesellschaft. Sie hat an der Universität Bielefeld studiert und promoviert und danach einen Postdoc-Aufenthalt an der Stanford-Universität in Kalifornien absolviert. An die Universität Hamburg ist sie 2005 als Juniorprofessorin gekommen. Seit 2009 ist sie hier als Professorin für Globalisierung, Umwelt und Gesellschaft. An dem Exzellenzcluster CliSAP ist sie seit der ersten Förderung 2007 intensiv beteiligt; seit 2014 ist sie Sprecherin des Clusters.

Am 6. Oktober sprach Prof. Dr. Engels bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Dynamik und Stillstand im Klimaschutz: Was bewegt sich?“.

Klima-Exzellenzcluster (CliSAP)

Prof. Dr. Anita Engels

UHH/CEN, D. Ausserhofer

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Prof. Dr. Hermann Held

Prof. Dr. Hermann Held ist Leiter der Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung an der Universität Hamburg. Im Bereich der Klimaökonomik erforscht er Lösungs-Szenarien, die robust unter tiefer Unsicherheit sind. Der promovierte Physiker war Leitautor des jüngsten Sachstandsberichts des Weltklimarates IPCC. Er gehört den wissenschaftlichen Leitungsgremien des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit sowie des Klima-Exzellenzclusters CliSAP der Universität Hamburg an.

Am 7. September 2016 sprach Prof. Dr. Held bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Ist das Klimaproblem lösbar? – Die Vermeidung des Klimawandels“.

Klima-Exzellenzcluster (CliSAP)

Deutsches Klimakonsortium

Portrait; Neurologie; Peter Ludewig

Dr. Peter Ludewig

Peter Ludewig ist seit 2010 Assistenzarzt in der Klinik für Neurologie am UKE und beschäftigt sich mit experimenteller Schlaganfallforschung.

Sein Vortrag Time is Brain am 8. Dezember 2016 zeigte wie sich die Konzepte für Schlaganfallversorgung in den nächsten Jahren verändern werden. Wie können wir durch neue diagnostische Verfahren sowie therapeutische und rehabilitative Ansätze die Schlaganfallversorgung verbessern?

Klinik für Neurologie UKE

Dr. Peter Ludewig

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PD Dr. Karen Michels

Die Kunsthistorikerin Dr. Karen Michels war 1993-1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg und befasste sich mit der Wiedereinrichtung und Betreuung des Warburg-Hauses. 1997 folgte die Habilitation. Von 1998-2002 lehrte sie an den Universitäten Jena, Halle und Berlin (HU). Im Jahre 2002 gründete Karen Michels die Agentur für KunstVerstand, Hamburg. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. zu Aby Warburg und Erwin Panofsky.

Am 22. Juni 2016 sprach Dr. Michels bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über „Aby und Max Warburg im Dialog über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit“.

PD Dr. Karen Michels

Portrait; Med 2; Dr Christoph Oing

Dr. Christoph Oing

Christoph Oing ist Assistenzarzt in der II. Medizinischen Klinik des UKE und forscht im Labor für Strahlenbiologie und Experimentelle Radioonkologie an einer Verbesserung der Strahlentherapie bei Tumorerkrankungen.

Sein Vortrag Bestrahlung meets Gentherapie am 8. Dezember 2016 zeigte, wie eine Form der Gentherapie die strahlentherapeutische Behandlung von Brustkrebs verbessern und Nebenwirkungen verringern soll.

II. Medizinische Klinik des UKE

Dr. Christoph Oing

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Prof. Dr. Rainer Tetzlaff

Prof. Dr. phil. Rainer Tetzlaff ist Historiker und Politologe. Er war von 1974 bis 2006 am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg tätig. Er lehrte außerdem sieben Jahre als „Wisdom Professor of African and Development Studies“ an der Jacobs University Bremen und ist seit 2000 Lehrbeauftragter am Europa-Kolleg der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Afrika in Geschichte und Gegenwart, Demokratisierung der Dritten Welt, die europäische Integration sowie Islam und Moderne.

Die jüngste Veröffentlichung von Prof. Tetzlaff zum Thema  Islam erschien im März 2016 und trägt den Titel Der Islam, die Rolle Europas und die Flüchtlingsfrage. Islamische Gesellschaften und der Aufstieg Europas in Geschichte und Gegenwart.

Am 16. März 2016 sprach Prof. Tetzlaff bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über die Frage „Verändern eingewanderte Muslime Deutschland und Europa? – Eine Frage der kulturellen Identität“.

Prof. Dr. Rainer Tetzlaff

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Prof. Dr. Henning Vöpel

Professor Dr. Henning Vöpel ist Direktor und seit Juli 2015 alleiniger Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Seine Forschungsbereiche sind Konjunktur und Weltwirtschaft. Im Jahr 2010 wurde Henning Vöpel als Professor für Volkswirtschaftslehre an die HSBA Hamburg School of Business Administration berufen. Seine Forschungs- und Themenschwerpunkte sind Konjunkturanalyse, Geld- und Währungspolitik, Finanzmärkte und Sportökonomik.

Am 19. Januar 2016 sprach Prof. Vöpel bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Innovationsmotor Großveranstaltung“.

Prof. Dr. Henning Vöpel

Unsere Referenten aus 2015

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Dr. Kirsten von Bergmann

Kirsten von Bergmann wurde 2004 promoviert und ist Wissenschaftlerin am Fachbereich Physik der Universität Hamburg.

Sie ist seit 2006 Teilprojektleiterin des Sonderforschungsbereichs „Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur“.

Am 8. Dezember 2015 sprach Dr. von Bergmann bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Magnetische Knoten als Datenspeicher der Zukunft?“

Dr. Kirsten von Bergmann

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Prof. Dr. Michael Clement

Prof. Dr. Michel Clement ist seit April 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Marketing & Medien am Institut für Marketing der Universität Hamburg. Er ist zugleich im Direktorium des Research Center for Media and Communication an der Universität Hamburg. Von 1999-2002 war er im Bertelsmann-Konzern im Think Tank (MediaTechnologies) tätig.

Am 22. April 2015 sprach Prof. Clement bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „’Born to be sold’ – Warum selbst unprofitable Start-Ups für viel Geld übernommen werden“.

Prof. Dr. Michel Clement
Pressemeldung: Betriebswirte an der Universität Hamburg exzellent im Forschungs-Ranking

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Senatorin Katharina Fegebank

Als Gastrednerin begleitete Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Freie und Hansestadt Hamburg, die Verleihung des Berenberg Preises 2015. Ihre Rede behandelte das Thema „Perspektiven für die Universität Hamburg“. Ausführliche Informationen über Frau Fegebank finden Sie auf der Homepage des Senats.

Senatorin Katharina Fegebank

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Prof. Dr. Matthias Glaubrecht

Prof. Glaubrecht, ist seit dem 1. Oktober 2014 Professor für “Biodiversität der Tiere” an der Universität Hamburg und ist wissenschaftlicher Direktor des neu gegründeten “Centrums für Naturkunde (CeNak)”. Aus dem CeNak soll ein neues Naturkundemuseum für Hamburg hervorgehen, so wie es bis 1943 eines gab. Ein Forschungsschwerpunkt wird das Thema Biodiversität sein. Wie gehen wir mit der biologischen Vielfalt um und wie können wir sie schützen und bewahren? Wie erforschen wir sie? Neben den Forschungsaktivitäten möchte Prof. Glaubrecht das neue Naturkundemuseum nutzen, um die Erkenntnisse und die Arbeit der Wissenschaft in die Öffentlichkeit hinauszutragen.

Prof. Glaubrecht hat am 17. Juni 2015 in der Universitäts-Gesellschaft einen Vortrag zum Thema “Darwins Geheimnisse der Artenvielfalt – Warum Hamburg ein Naturkundemuseum braucht” gehalten.

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht
Brückenbauer in die Wissenschaft: Ein Interview mit Prof. Glaubrecht

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Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Marburg und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg promovierte Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann 1972 zum Dr. rer. pol. im Institut von Prof. Dr. Herbert Jacob an der Universität Hamburg. 1977 folgte die Habilitation. Er wurde wissenschaftlicher Rat und Professor der Universität Hamburg. 1980 folgte er dem Ruf zum ordentlichen Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industriebetriebslehre, an die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Dort gründete er in enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Unternehmen das Institut für Industriebetriebsforschung.
Nach mehreren Rufen auf betriebswirtschaftliche Lehrstühle wurde er Universitäts-Professor an der Universität Hamburg und Nachfolger von Professor Herbert Jacob als Direktor des Instituts für Industriebetriebslehre und Organisation.
In den Jahren 2003 bis 2007 war Professor Hansmann Vizepräsident der Universität Hamburg, verantwortlich für Forschung und internationale Angelegenheiten sowie Chief Information Officer (CIO) der Universität. Nach seiner Amtszeit nahm er seine Tätigkeit als ordentlicher Professor und Direktor seines Instituts wieder auf. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Finanzwirtschaft, die Euro- und Staatsschuldenkrise, sowie die Ursachen und Folgen der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung in den westlichen Demokratien. Neben Forschung und Lehre arbeitet er als Unternehmensberater für führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Am 10. November 2015 sprach Prof. Hansmann in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland – Ursachen und Folgen“.

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

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Prof. Dr. Rainer Nicolaysen

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen ist Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte, Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg und Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte.

Am 26. Februar 2015 hielt Prof. Nicolaysen in der Universitäts-Gesellschaft einen Vortrag zum Thema „Vom akademischen Gymnasium zur Hamburgischen Universität – der Wissenschaftsstandort Hamburg in historischer Sicht“.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen

Rouven Seifert

Dipl.-Kfm. Rouven Seifert

Rouven Seifert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Marketing der Universität Hamburg und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zudem ist er Teil der DFG-Forschergruppe „Wie Social-Media das Marketing verändert“ und Mitglied der interdisziplinären Graduate School Media & Communication.

Am 8. Dezember 2015 sprach Rouven Seifert bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Sinn und Unsinn der Filmförderung – Der Einfluss von Filmförderaktivitäten auf den Erfolg von Filmen“

Rouven Seifert

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Prof. Dr. Horst Weller

Prof. Dr. Horst Weller, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie, gehört zu den weltweit einflussreichsten wissenschaftlichen Köpfen – so das Ergebnis einer umfangreichen Auswertung der meistzitierten wissenschaftlichen Publikationen der Jahre 2002 bis 2012 in den Naturwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Medizin durch den Verlag Thomson Reuters. Seit 1994 lehrt Prof. Weller als Professor für Physikalische Chemie an der Universität Hamburg. Sein Forschungsschwerpunkt ist die kolloidale Herstellung von Nanopartikeln und deren Charakterisierung.
Prof. Weller hat Chemie an der Universität Göttingen studiert und schrieb seine Doktorarbeit als Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen. Danach arbeitete er am Hahn-Meitner-Institut in Berlin und habilitierte an der TU Berlin.
1991 erhielt Prof. Weller den Nernst-Haber-Bodenstein-Preis der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, 2012 den Julius-Springer-Preis für angewandte Physik. Seit 2005 ist er Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, seit 2012 einer von drei Sprechern des Exzellenzclusters „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“.
Zusätzlich zu seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist Prof. Weller einer von zwei Geschäftsführern der CAN GmbH, einem Technologieanbieter, der die Anwendung neuer Erkenntnisse der chemischen Nanotechnologie und der Nanoanalytik für Firmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland vorantreibt.

Zu dem Thema „Atome in Aktion“ hielt Prof. Weller am 9. September 2015 einen Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft.

Prof. Dr. Horst Weller
Zum Magazin des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Hamburg
Zur Homepage des Exzellenzclusters „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“

Unsere Referenten aus 2014

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Prof. Dr. Frank Fehrenbach

Prof. Fehrenbach ist einer der international herausragenden Wissenschaftler, die die Kunstgeschichte erneuert und als übergreifende Bildwissenschaft etabliert haben. Weltweite Anerkennung haben seine Arbeiten zum Werk Leonardo da Vincis gefunden. Frank Fehrenbach überschreitet die Grenzen seiner Disziplin und setzt neue methodische Maßstäbe einer Kunstgeschichte als innovativer Geisteswissenschaft. Er war 2005–2013 Senior Professor an der Harvard University. Preise und Auszeichnungen u.a.: Preis der Aby Warburg-Stiftung, Hamburg (2004); Humboldt-Professur der Alexander von Humboldt-Stiftung (2013). Leitung der Forschungsstelle „Naturbilder/Images of Nature“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.

Prof. Fehrenbach hielt am 21. Mai 2014 einen Vortrag zum Thema „Schnee im Sommer – Leonardo da Vincis Träume vom Fliegen“.

Website von Prof. Fehrenbach

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Prof. Dr. Anke Grotlüschen

Professor Grotlüschen ist seit 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Lebenslanges Lernen an der Universität Hamburg. Sie forscht und lehrt zu Fragestellungen des Lernens Erwachsener, zur Genese von Interessen, zu E-Learning und zu Literalität.

Prof. Grotlüschen hielt am 28. April 2014 einen Vortrag zum Thema „Was Hänschen gelernt hat, hat Hans wieder verlernt?“.
Neue Ergebnisse zum Zustand der Lese- und Schreibkompetenz bei Erwachsenen“.

Prof. Grotlüschen an der Universität Hamburg
Leo. – Level-One Studie zur Größenordnung des Analphabetismus

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Prof. Dr. Walid Maalej

Walid Maalej wurde in 2014 von „academics“ und dem Deutschen Hochschulverband als Nachwuchswissenschaftler des Jahres über alle Disziplinen ausgewählt. Von der Gesellschaft für Informatik wurde er als Junior-Fellow ernannt.
Er studierte Informatik sowie zusätzlich Technologiemanagement an der TU München und verbrachte ein Jahr als Austauschstudent in Singapur. Maalej promovierte 2010 an der TU-München. Seit 2012 forscht und lehrt er als Juniorprofessor für Informatik an der Universität Hamburg und ist Leiter des Arbeitsbereichs Mobile Services und Software Engineering. Seine Forschung bezieht sich auf die Schnittstelle zwischen Softwaretechnik und sozialen Aspekten der Informatik. Maalej organisiert internationale Events, hält öffentliche Vorträge über Informatik und engagiert sich für Nachwuchsförderung und Vielfalt in der digitalen Gesellschaft.

Prof. Maalej war am 9. Dezember 2014 Referent in unserer Vortragsreihe „Junge Wissenschaftler berichten über ihre Arbeit“.

Prof. Dr. Walid Maalej – Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2014
Artikel im Hamburger Abendblatt, April 2014
Walid Maalej an der Universität Hamburg

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Prof. Dr. Brigitte Röder

Prof. Dr. Brigitte Röder ist seit 2003 Inhaberin des Lehrstuhls für Biologische Psychologie und Neuropsychologie an der Universität Hamburg. Sie forscht und lehrt an den Schnittstellen von Psychologie und Neurowissenschaft und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie und in welchem Maß das Gehirn fähig zur Anpassung ist. Prof. Röder wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Nationalakademie (Leopoldina), der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Nach einem ERC Advanced Grant 2010 erhielt sie am 12. März 2014 den wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis.

Prof. Röder hielt am 8. Oktober 2014 einen Vortrag zum Thema „Wie Erfahrung das menschliche Gehirn und Verhalten formt“.

Prof. Röder an der Universität Hamburg
Artikel im Hamburger Abendblatt, 12. März 2013
Leibniz-Preis für Prof. Röder

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Prof. Dr. Jonas Schreyögg

Professor Schreyögg ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics (HCHE). Er ist gleichzeitig assoziierter Forscher an der Stanford University. Vor seiner Berufung an die Universität Hamburg war Prof. Schreyögg Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre insbesondere Health Services Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2009-2010) und zuvor als Juniorprofessor an der Technischen Universität Berlin tätig (2007-2008), wo er sich im Jahre 2008 auch habilitierte. Von 2006-2007 war Prof. Schreyögg Harkness Fellow an der Stanford University und von 2004-2006 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin. Bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie der TU Berlin, wo er auch promovierte. Er erhielt ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie zahlreiche Preise und Forschungsstipendien. Prof. Schreyögg verbrachte Lehr- und Forschungsaufenthalte in Norwegen, Singapur, Taiwan und den USA.

Prof. Schreyögg hielt am 18. Februar 2014 einen Vortrag zum Thema „Klamme Kommunen und wachsender Wettbewerb: Welche Folgen hat dies für unsere Krankenhäuser?“.

Website von Prof. Schreyögg

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Prof. Dr. Roland Wiesendanger

Prof. Dr. Roland Wiesendanger studierte Physik an der Universität Basel, wo er 1986 sein Diplom, 1987 seine Promotion und 1990 seine Habilitation auf dem Gebiet der Rastertunnelmikroskopie abschloss. 1992 erhielt er einen Ruf an die Universität Hamburg, verbunden mit dem Aufbau des Hamburger Mikrostrukturzentrums. Von 1998 bis 2006 leitete er ein BMBF-gefördertes nationales Kompetenzzentrum „Nanoanalytik“ und ist seit 2006 Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 668 „Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur“. Er ist ferner Initiator und Koordinator des Interdisziplinären Nanowissenschafts-Centrums Hamburg „INCH“.
Prof. Wiesendanger leistete seit Ende der achtziger Jahre Pionierarbeiten auf dem Gebiet der spinpolarisierten Rastertunnelmikroskopie und -spektroskopie, welche erstmals die direkte Abbildung und Untersuchung von magnetischen Strukturen auf atomarer Skala ermöglichte. Seine Forschungsergebnisse haben bisher zu 520 wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit über 18.000 Zitationen sowie 470 eingeladenen Vorträgen weltweit geführt.
Für seine Forschungsarbeiten erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. den Gaede-Preis 1992, den Max Auwärter Preis 1992, den Karl Heinz Beckurts Preis 1999, den Philip Morris Forschungspreis 2003, den Heinrich Rohrer Preis 2014 sowie zwei ERC-Forschungspreise 2008 und 2013. In 2015 erhält Prof. Wiesendanger den Hamburger Wissenschaftspreis für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet des Nanomagnetismus.
Er ist Gründungsmitglied der Hamburger Akademie der Wissenschaften sowie gewähltes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften „acatech“ und auswärtiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Ferner ist er seit 2012 „Fellow“ der Amerikanischen Gesellschaft für vakuumgestützte Technologien und Ehrenprofessor des „Harbin Institute of Technology“ in China.

Prof. Wiesendanger hielt am 11. November 2014 einen Vortrag zum Thema „Informations- und Kommunikationstechnik als Basis unserer Wissensgesellschaft: Was bringt die Zukunft?“.

Artikel im Hamburger Abendblatt 7. April 2008: „Ein Atom, ein Bit – kleiner geht es nicht“
Website von Prof. Wiesendanger

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Prof. Dr. Jianwei Zhang

Prof. Dr. Jianwei Zhang studierte Informatik an der Tsinghua University (Beijing, China). Er promovierte 1994 an der Universität Karlsruhe. Seit 2002 ist er Professor für Informatik und Leiter des Arbeitsbereichs Technischer Aspekte Multimodaler Systeme (TAMS) am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Prof. Zhang leitet mehrere Forschungsprojekte wie CINACS (DFG) und RACE (EU). Er gewann zahlreiche internationale Preise und ist in internationalen Forschungsgemeinschaften zum Thema Robotik aktiv. In Hamburg wird er mit seinem TAMS-Team in 2015 den weltweit größten Kongress zum Thema „Intelligente Roboter“ ausrichten.

Prof. Zhang hielt am 17. Juni 2014 einen Vortrag zum Thema „Sehen, Hören, Fühlen, Handeln? Forschungsstand und Herausforderungen der Robotik“.

Prof. Zhang an der Universität Hamburg

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