Referenten

Bei Veranstaltungen und in Vorträgen führen namhafte Referenten in ihre Fachwelt ein, präsentieren Neues aus der Forschung und diskutieren aktuelle Themen.

Unsere Referenten 2019

© Maria Thrun

Anke Dennert

Die Hamburgerin Anke Dennert studierte Cembalo mit Robert Kohnen (Brüssel) Gisela Gumz (Hamburg) sowie Andreas Staier (Köln) und lehrt heute als Dozentin für historische Tasteninstrumente und Generalbass am Hamburger Konservatorium wie auch bei Kursen Alter Musik.

Konzerte als Solo-Cembalistin und gefragte Kammermusikerin führten sie durch Europa, in die USA und nach China.

Als Mitglied der Ensembles Hamburger Ratsmusik, LaPortaMusicale und Ensemble Obligat ist sie als leidenschaftliche Begleiterin im Konzert, Rundfunk und auf CD zu hören. Ihr besonderes Interesse für die norddeutsche Musik dokumentieren Aufnahmen Telemann‘scher Tastenmusik auf Hamburgs historischen Cembali.

Seit 2016 ist Anke Dennert Vorstandsvorsitzende der Hamburger Telemann-Gesellschaft und belebt am 11. September das KomponistenQuartier als klingendes Museum mit einer musikalischen Führung auf den Tasteninstrumenten der Ausstellung.

Anke Dennert

© Arnd Hoffmann

Dr. Alexander Odefey

Dr. Alexander Odefey studierte an der Universität Hamburg Mathematik, Volkswirtschaftslehre, Astronomie und Geschichte der Naturwissenschaften und arbeitete als Diplom-Mathematiker in der Industrie.

Dann kehrte er für ein Studium der Musikwissenschaft an die Universität Hamburg zurück, das er 1998 mit einer Promotion (bei Constantin Floros) über Gustav Mahlers Kindertotenlieder abschloss.

Anschließend war er als Autor und Moderator von Radiosendungen für den Norddeutschen Rundfunk, als Autor für das Hamburger Abendblatt, die Neue Zürcher Zeitung und zahlreiche musikalische Organisationen sowie als Mathematiker in einem Unternehmen für biochemische Analytik tätig.

Er forscht und publiziert auf den Gebieten der Musikwissenschaft und der Mathematikgeschichte.

Seit Mai 2018 ist er Geschäftsführender Vorstand des Museums-Ensembles Komponisten-Quartier Hamburg.

Am 11. September präsentiert Dr. Odefey das KomponistenQuartier in einer musikalischen Führung gemeinsam mit der Cembalistin Anke Dennert.

KomponistenQuartier

© Markus Fischer

Prof. Dr. Markus Fischer

Prof. Dr. Markus Fischer ist Universitätsprofessor und Geschäftsführender Direktor der HAMBURG SCHOOL OF FOOD SCIENCE-Institut für Lebensmittelchemie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u.a. FOOD PROFILING – die Feststellung der Authentizität von Lebensmitteln mittels molekularbiologischer sowie spektroskopischer Techniken.

Er ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten, deutscher Delegierter der European Food Chemistry Division, seit 2014 Mitglied des Vorstandes der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG) sowie seit 2018 Vizepräsident der International Association of Environmental Analytical Chemistry (Lausanne, Schweiz).

Er ist Sprecher im Bereich ARTEFACT PROFILING im Exzellenz-Cluster „Understanding Written Artefacts: Material, Interaction and Transmission in Manuscript Cultures“.

Am 18. Juni diskutiert Prof. Dr. Fischer zusammen mit Prof. Dr. Graener und Prof. Dr. Michael Friedrich das Thema „Manuskriptforschung – Warum wir Verträge unterschreiben“.

Prof. Dr. Markus Fischer

© Toni Gunner

Prof. Dr. Heinrich Graener

Prof. Dr. Heinrich Graener ist von Haus aus Experimentalphysiker. Nach Zwischenstopps in Bochum, Bayreuth und Halle ist er seit 2009 als hauptamtlicher Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften an die Universität Hamburg berufen.

Prof. Dr. Graener ist auch stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Universitäts-Gesellschaft Hamburg.

Am 18. Juni diskutiert Prof. Dr. Graener zusammen mit Prof. Dr. Michael Friedrich und Prof. Dr. Markus Fischer das Thema „Manuskriptforschung – Warum wir Verträge unterschreiben“.

© Hamburgische Staatsoper

Georges Delnon

Georges Delnon ist ein Schweizer Regisseur, Theaterintendant und Hochschullehrer. Aufgewachsen in Bern, studierte er Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten Bern und Fribourg. Komposition und Musiktheorie am Konservatorium Bern.

1996 übernahm er seine erste Intendanz am Theater der Stadt Koblenz und war Mitbegründer der Festungsspiele Koblenz. Von 1999-2006 wurde er zum Intendanten des Staatstheaters Mainz berufen, zur Spielzeit 2006/2007 als Direktor des Theater Basel, dem größten Dreispartenhaus der Schweiz. Zweimal hintereinander wurde das Haus als erstes Schweizer Theater zum „Opernhaus des Jahres“ (2009 und 2010) gekürt. Von 2009 bis 2016 war Georges Delnon zudem Künstlerischer Leiter des Musiktheaters der Schwetzinger SWR Festspiele. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Intendant der Staatsoper Hamburg und des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.

Am 14. Mai präsentiert Georges Delnon seine Ideen zur Zukunft des neuen Musiktheaters.

Georges Delnon

© UHH/Dingler

Prof. Dr. Ivana Rentsch

Seit 2013 ist Ivana Rentsch Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 2015 leitet sie dort auch ein DFG-Projekt zu Thomas Selles „Opera omnia“.

Prof. Rentsch studierte an der Universität Zürich und promovierte 2004 mit einer Doktorarbeit über Bohuslav Martinůs Opern der Zwischenkriegszeit. Es folgte 2005 ein Forschungsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds an den Universitäten Graz und Salzburg. In den Jahren 2006 bis 2013 war Ivana Rentsch Oberassistentin an der Universität Zürich und habilitierte 2010 mit einer Schrift über die Bedeutung des Tanzes für die Musiktheorie der Frühen Neuzeit.

Am 14. Mai startet die Spezialistin für Musiktheater in der frühen Neuzeit eine Reise durch die Hamburger Operngeschichte.

Prof. Dr. Ivana Rentsch

© UHH

Prof. Dr. Irene Holzer

Irene Holzer ist seit 2017 Juniorprofessorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg und seit 2019 Leiterin des Instituts. Zuvor vertrat sie für drei Semester die Professur für Ältere Musikgeschichte an der Universität Basel.

Prof. Holzer studierte Musikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Salzburg und Newcastle upon Tyne. Nach ihrer Promotion über Adrian Willaerts Messkompositionen im Jahr 2010 in Salzburg war sie als Lehrbeauftragte an den Universitäten Basel und Bratislava tätig. 2012 übernahm sie die Leitung des Mikrofilmarchivs am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel und war ebendort von 2013 bis 2017 mit dem Projekt „Liturgical Bodies in Motion“ Mitglied des NCCR eikones.

Am 14. Mai präsentiert Prof. Irene Holzer das Forschungsspektrum der Historischen Musikwissenschaft, das vom Mittelalter bis zur Gegenwart und von der Analyse historischer Musikhandschriften bis zur Erforschung der Biographien verfolgter Musiker reicht.

Prof. Dr. Irene Holzer

© Christoph Gellert

Katharina Konradi

Katharina Konradi wurde in Bischkek, Kirgisistan, geboren und zog im Alter von 15 Jahren nach Deutschland, wo sie mit einem Master an der Hochschule für Musik und Theater München abschloss. In der Spielzeit 2015/16 war Katharina Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Nach ihrem umjubelten Debüt in Hamburg, bei dem sie Ännchen in Webers „Der Freischütz“ sang, trat Katharina Konradi zu Beginn der Saison 2018/19 in das Ensemble der Hamburgischen Staatsoper ein, wo sie in mehreren Hauptrollen auftreten wird. 2019 wird Bayreuth ihr Debüt in Tannhäuser feiern. Sie ist Solistin in Mendelssohns Elijah mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und singt Bach-Kantaten mit dem Ensemble Akamus beim Bach-Festival in Leipzig.

Am 14. Mai bietet Katharina Konradi (Gesang) gemeinsam mit Roland Vieweg (Flügel) musikalische Kostproben.

Katharina Konradi

©zVg

Roland Vieweg

Roland Vieweg führte während seines Dirigierstudiums an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock ein erstes Festengagement zur Spielzeit 2000 als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung an das Landestheater in Neustrelitz. In gleicher Funktion wechselte er 2005 an das Theater in Hagen. Zur Spielzeit 2010 folgte er dem Ruf an das Theater Hof, zunächst als 2. und später als 1. Kapellmeister. In den sechs Jahren dieses Engagements dirigierte er dort ein breitgefächertes Repertoire in allen Genres des Musiktheaters. Im Herbst 2017 berief ihn das Orchester arco musicale Wiesbaden zu seinem neuen musikalischen Leiter. Er ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Wuppertal. Seit der Spielzeit 16/17 ist Roland Vieweg freischaffend als Dirigent und Pianist tätig.

Am 14. Mai bietet Roland Vieweg (Flügel) gemeinsam mit Katharina Konradi (Gesang) musikalische Kostproben.

© DESY

Prof. Dr. Tim Gilberger

Prof. Dr. Tim Gilberger ist Universitätsprofessor am Fachbereich Biologie der Universität Hamburg und Leiter der Abteilung Zelluläre Parasitologie im Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Seit 2018 arbeitet er am “Centre for Structural Systems Biology” (CSSB) in der Science City Bahrenfeld. Seit seiner Promotion in der Biochemie am BNITM hat sich Herr Prof. Gilberger mit den molekularen Besonderheiten des Malariaparasiten beschäftigt. Forschungsschwerpunkt seines Labors ist die Zellbiologie der Blutstadien des Parasiten, insbesondere die Frage, welche molekulare Maschinerie der Parasit verwendet, um in die menschlichen Blutzellen zu gelangen.

Prof. Dr. Tim Gilberger

© DESY

Prof. Dr. Chris Meier

Prof. Dr. Chris Meier ist Universitätsprofessor am Fachbereich Chemie der Universität Hamburg sowie Wissenschaftlicher Direktor des “Centre for Structural Systems Biology” (CSSB) in der Science City Bahrenfeld. Prof. Meier ist seit 9 Jahren an der Entwicklung dieses Zentrums involviert, zuerst als Sprecher der CSSB-Task Force, dann als stellv. Leiter des CSSB. Er ist Organischer und Medizinischer Chemiker und forscht mit seiner Arbeitsgruppe an der Universität Hamburg an der Entwicklung von hochspezifischen Virustatika z.B. gegen das AIDS verursachende HI-Virus sowie gegen Hepatitis-, Influenza- und Bunya-Viren, wobei letztere eine Reihe von tropischen Infektionen auslösen und zu den neu-auftretenden Infektionen gehören. Prof. Meier ist in vielen internationalen Gesellschaften aktiv wie z. B. der International Society for Antirival Research (ISAR) und er ist Past President der International Society of Nucleosides, Nucleotides and Nucleic Acids (IS3NA).

Prof. Dr. Chris Meier

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Chris Meier.

© Lene Bartel

Generalmajor Oliver Kohl

Generalmajor Oliver Kohl ist Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Nach Eintritt in die Bundeswehr 1984 in Münster, dem Studium der Pädagogik (1989 bis 1992), der Generalstabsausbildung (1999 bis 2001) absolvierte er Verwendungen als Truppenführer und Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung. Er war u.a. Kommandeur eines Artilleriebataillons, eines Artillerieregiments und der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“. Im Mai 2018 übernahm er die Aufgaben als Akademiekommandeur und verantwortet seitdem die Aus-, Fort- und Weiterbildung des militärischen Spitzenpersonals der Bundeswehr sowie den Beitrag zur militärstrategischen Beratung von Bundeswehr und Bundesregierung, den die Führungsakademie in Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg durch das German Institute for Defence and Strategic Studies leistet.

Am 4. März 2019 spricht Generalmajor Kohl zu dem Thema „Führen und Forschen – Mut zum Diskurs“.

Generalmajor Oliver Kohl.

© privat

Prof. Dr. iur. Peter Mankowski

Prof. Dr. Peter Mankowski ist Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg. Er ist dort Direktor des Seminars für ausländisches und internationales Privat- und Prozessrecht und Geschäftsführender Direktor des Seminars für Bürgerliches Recht und zivilrechtliche Grundlagenforschung. Er hat in Hamburg studiert und promoviert, in Osnabrück habilitiert. Schwerpunkt seiner mehrfach ausgezeichneten Forschung sind Rechtsfragen bei Sachverhalten mit Auslandsberührung. Er war viele Jahre Mitglied im Beirat der Universitäts-Gesellschaft Hamburg und ist Mitglied des Vorstands der Gesellschaft Hamburger Juristen.

Prof. Dr. Peter Mankowski

© privat

Prof. Dr. Reinhard Merkel

Reinhard Merkel ist Professor em. für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. Nach seinem Studium war er Assistent am Institut für Rechtsphilosophie der Universität München, dann eineinhalb Jahre Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit (1988-1990); danach ist er an die Universität zurückgekehrt. 1996 habilitierte er an der Universität Frankfurt/M. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Dogmatik des Strafrechts; Rechtsphilosophie; Recht und Ethik in der Medizin und in den Neurowissenschaften; Philosophie des Geistes; rechtsethische und völkerrechtliche Grundfragen von Krieg und Frieden. Seit  2010 ist er Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“, seit 2012 Mitglied im Deutschen Ethikrat.

Prof. Dr. Reinhard Merkel

© UKE

Prof. Dr. med. Hermann Reichenspurner

Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner ist stellv. ärztlicher Leiter des Universitären Herzzentrums Hamburg und Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Er hat seine herzchirurgische Ausbildung in München, Kapstadt und an der Stanford Universität absolviert und ist spezialisiert auf moderne und minimalinvasive Behandlung von Herzerkrankungen, wie z.B. endoskopische Klappenchirurgie und kathetergestützte Interventionen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Behandlung von Patienten mit terminalem Herz- und Lungenversagen. Prof. Reichenspurner ist in vielen nationalen und internationalen Fachgesellschaften aktiv und Past President der Internationalen Gesellschaft für Herz – und Lungentransplantation sowie der Internationalen Gesellschaft für minimalinvasive Herzchirurgie.

Prof. Dr. Hermann Reichenspurner

Herz- und Gefäßchirurgie UKE

© Ronald Sawatzki / Senatskanzlei Hamburg

Dr. Peter Tschentscher

Peter Tschentscher ist ein deutscher Arzt und Politiker und seit dem 28. März 2018 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Von März 2011 bis März 2018 war er Finanzsenator in den Senaten Scholz I und II.

Am 7. Januar 2019 spricht Peter Tschentscher über das Thema „Zukunftsmetropole Hamburg – Chancen für Wissenschaft und Forschung“.

Dr. Peter Tschentscher

Unsere Referenten 2018

(alphabetisch)

© privat

Prof. Dr. Matthias Augustin

Prof. Dr. Matthias Augustin ist Arzt, Versorgungswissenschaftler und seit 2004 Professor für Gesundheitsökonomie und Lebensqualitätsforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er hat dort die Competenzzentren für Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) und für klinische Forschung (CeDeF) aufgebaut. Er ist Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) und Mitgründer des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg. Prof. Augustin hat umfassende wissenschaftliche und praktische Erfahrungen in der telemedizinischen Versorgung und ist Erstautor der Deutschen Leitlinie zur Teledermatologie 2018.

Am 11. April 2018 präsentierte Prof. Dr. Matthias Augustin das Thema „Digitale Medizin: Erfahrungen – Potentiale – Grenzen“.

Prof. Dr. Matthias Augustin

©UHH

Hamburg Bit-Bots

Die Hamburg Bit-Bots sind eine Arbeitsgemeinschaft am Fachbereich Informatik in der Studierende aller Semester an Robotern praktisch arbeiten und forschen. Sie nehmen dabei jährlich an der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, dem RoboCup, teil und tauschen sich dort mit vielen gleichgesinnten Forschern aus.

Am 5. Dezember waren Teammitglieder der Hamburg Bit Bots zu Gast im „FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch“.

Auf dem Youtube-Kanal der Bit-Bots können Sie Amy und ihre Mannschaftskollegen im Einsatz sehen.

.

© UGH/Silke Richter

Prof. Dr. Robert Blick

Prof. Dr. Robert H. Blick ist seit 2012 an der Universität Hamburg im Institut für Nanostruktur- und Festkörperphysik mit dem Spezialgebiet Nano-Biotechnologie tätig. Zuvor war er für 10 Jahre Matthias Professor of Engineering an der University of Wisconsin-Madison, USA.
Federführend wirkte Prof. Blick am Aufbau des Center for Hybrid Nanostructures (CHyN) mit.

Das CHyN betreibt Forschung in den Nanowissenschaften an der Schnittstelle zwischen den Fachbereichen Physik und Chemie der Universität Hamburg und arbeitet eng mit dem Universitäts-Klinikum-Eppendorf (UKE) zusammen.
Neben der Leitung des CHyN ist Professor Blick auch Direktor des Instituts für Nanostruktur- und Festkörperphysik (INF) der Universität Hamburg und assoziierter Professor am UKE.

Erfahren Sie mehr über Prof. Dr. Blick: https://www.researchgate.net/profile/Robert_Blick-UHH

©Bertold Fabricius

Dr. Carsten Brosda

Dr. Carsten Brosda ist seit Februar 2017 Senator der Kulturbehörde, seit April 2017 Behörde für Kultur und Medien. Davor war er Staatsrat der Kulturbehörde und Staatsrat in der Senatskanzlei für die Bereiche Medien und Digitalisierung sowie Leiter des Amtes Medien in der Hamburger Senatskanzlei.

Am 21. November stellte Dr. Carsten Brosda im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek das Thema „Digitalisierung der Kultur: Transformation und Inspiration“ vor.

Lesen Sie mehr über Dr. Carsten Bosda hier.

© CSTI

Dr. Susanne Draheim

Dr. Susanne Draheim studierte Erziehungs- und Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und promovierte 2011 in Soziologie an der TU Dresden. Dr. Susanne Draheim ist die geschäftsführende Leiterin des in der Aufbauphase befindlichen „CREATIVE SPACE FOR TECHNICAL INNOVATIONS“ – CSTI. Ihre Arbeitsbereiche umfassen Labor-Leitung, Format- und Methodenentwicklung, Einwerbung und Koordination von Drittmittelprojekten. Trans-/ Interdisziplinäre Projekte, Critical Theory & Design, Human Computer Interaction und Qualitative Forschungsmethoden.

Am 18. September 2018 stellte Dr. Susanne Draheim zusammen mit Prof. Dr. Kai von Luck das „CSTI der HAW Hamburg – ein Ort für innovative Ideenentwicklung“ vor.

© privat

Prof. Dr. Wolfgang Drobetz

Prof. Dr. Wolfgang Drobetz ist Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmens- und Schiffsfinanzierung an der Universität Hamburg.

Er unterrichtete auch an der Universität Basel, der Universität St. Gallen, der Bucerius Law School, der Otto Beisheim Graduate School of Management (WHU) und der IAE Business School. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Corporate Finance, Asset Pricing, Asset Management und Schiffsfinanzierung. Wolfgang Drobetz hat in internationalen Fachzeitschriften publiziert und ist dort auch regelmäßig als Gutachter aktiv. Er war Präsident der European Financial Management Association und ist Mitherausgeber mehrerer internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften.

Am 23. Oktober stellte Prof. Dr. Wolfgang Drobetz zusammen mit Nils Haupt bei der Hapag Lloyd AG das Thema „Schifffahrtsstandort Hamburg – Chancen und Risiken“ vor.

Lesen Sie mehr über Prof. Dr. Wolfgang Drobetz

©privat

Dr. Manfred Eppe

Dr. Manfred Eppe hat an der Universität Bremen promoviert und war im Anschluss am Artificial Intelligence Research Institute (IIIA-CSIC) in Barcelona, Spanien, sowie am International Computer Science Institute (ICSI) an der University of California at Berkeley, USA, als Wissenschaftler tätig. Zurzeit leitet er mehrere Projekte im Bereich intelligente Robotik an der Universität Hamburg, wo er Forschung zur Wissensrepräsentation und zum maschinellen Lernen für intelligente Systeme betreibt.

Am 5. Dezember war Manfred Ebbe zu Gast im „FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch“ mit dem Thema „Warum mein Staubsauger nicht mit mir reden kann — Von Fähigkeiten und Unfähigkeiten intelligenter Roboter“.

© Hapag-Lloyd

Nils Haupt

Nils Haupt, Jahrgang 1963, leitet seit Ende 2014 die Unternehmenskommunikation bei Hapag-Lloyd.

Nach seinem Studium in Frankfurt am Main begann sein Berufsweg bei der Werbeagentur J. Walter Thompson in Frankfurt. Danach war er viele Jahre als Fernsehredakteur und Fernsehproduzent beim Mitteldeutschen Rundfunk tätig. Seit 2002 ist er in der PR-Branche – zunächst als Presse- und Marketingleiter der Landesbank Sachsen, danach 10 Jahre lang als Presse- und Marketingleiter der Lufthansa Cargo AG. Von 2012 – 2014 war er als Director Communications The Americas für den Lufthansa Konzern in New York und verantwortete die Kommunikation in Nord- und Südamerika. Bei Hapag-Lloyd ist er als Senior Director Corporate Communications für die weltweite interne und externe Kommunikation, für die Unternehmensdokumentation sowie für die Marketingkommunikation zuständig.

Am 23. Oktober stellte Nils Haupt zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Drobetz bei der Hapag Lloyd AG das Thema „Schifffahrtsstandort Hamburg – Chancen und Risiken“ vor.

©Mikko Lauri

Dr. Mikko Lauri

Dr. Mikko Lauri promovierte an der University of Technology, in Tampere, Finland. Ab August 2016 ist Mikko Lauri wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Computer Vision an der Universität Hamburg.

Am 5. Dezember war Mikko Lauri zu Gast im „FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch“. Sein Vortrag beschrieb die Besonderheiten der Computer Vision in der Robotik und warum es eine Herausforderung ist, intelligente Roboter mit einer hohen visuellen Auffassungsgabe zu entwickeln unter dem Titel „Making Robots See – Roboter sehen und verstehen lassen. Herausforderungen und Möglichkeiten“.

.

© CSTI

Prof. Dr. Kai von Luck

Prof. Dr. Kai von Luck hat 1985 an der Universität Hamburg promoviert und 1989 an der TU Berlin habilitiert. Seit 1992 ist er Professor für Informatik an der HAW Hamburg und Leiter des in der Aufbauphase befindlichen „CREATIVE SPACE FOR TECHNICAL INNOVATIONS“ – CSTI. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören Künstliche Intelligenz, Ambient Intelligence, Smart (Seamless) Interaction und Human Computer Interaction.

Am 18. September 2018 stellte Prof. Dr. Kai von Luck zusammen mit Dr. Susanne Draheim das „CSTI der HAW Hamburg – ein Ort für innovative Ideenentwicklung“ vor.

Lesen mehr über Prof. Dr. Kai von Luck hier.

© Museum für Völkerkunde Hamburg/Paul Schimweg

Prof. Dr. Barbara Plankensteiner

Prof. Dr. Barbara Plankensteiner ist seit April 2017 Direktorin des Museums für Völkerkunde in Hamburg. Sie war ab 2015 Senior Curator for African Art an der Yale University Art Gallery, New Haven, Connecticut. Zuvor war sie ab 2010 stellvertretende Direktorin des Weltmuseum Wien und ab 2013 mit Zusatzfunktion auch Chefkuratorin des Hauses. Sie war maßgeblich an der Neupositionierung des Weltmuseums beteiligt.

Die promovierte Kultur- und Sozialanthropologin gestaltete als Kuratorin oder Co-Kuratorin wichtige internationale Ausstellungsprojekte, z.B. Benin – Könige und Rituale. Höfische Kunst aus Nigeria, African Lace. Österreichische Stoffe aus Nigeria oder Fetish Modernity. Immer und Überall und veröffentlichte zahlreiche Publikationen im Bereich afrikanische Kunst, materielle Kultur, Museumsanthropologie und Fach- und Sammlungsgeschichte.

Am 24. Mai 2018 stellte Prof. Dr. Barbara Plankensteiner das „Neue Konzept für das Museum für Völkerkunde in Hamburg“ vor.

Personalie: Behörde für Kultur und Medien vom 21.11.2016 

Artikel Hamburger Abendblatt vom 25.07.2017

© Führungsakademie der Bundeswehr/Fr. Roggmann

Konteradmiral Carsten Stawitzki

Konteradmiral Carsten Stawitzki ist Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Nach zahlreichen Verwendungen auf seegehenden Einheiten diente er unter anderem als Kommandeur der Marineschule Mürwik und als Adjutant beim Bundesminister der Verteidigung. Auslandseinsätze absolvierte er im Rahmen der International Security Assistance Force (ISAF, Afghanistan) und der Operation Active Endeavour (OAE, Mittelmeerraum). In seiner jetzigen Funktion ist er seit 2016 verantwortlich für Aus- und Fortbildung des militärischen Spitzenpersonals der Bundeswehr und freut sich darauf, 2018 mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den 60. Geburtstag der Führungsakademie am Standort Hamburg zu feiern.

Am 20. März 2018 sprach Konteradmiral Carsten Stawitzki über das Thema „Strategic foresight – wieviel morgen verträgt das heute?“.

Konteradmiral Carsten Stawitzki

© privat

Prof. Dr. Thomas Straubhaar

Prof. Dr. Thomas Straubhaar ist seit 1999 Professor der Universität Hamburg für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen. Gleichzeitig ist er Direktor des Europa-Kollegs Hamburg. Von September 1999 bis August 2014 war er zunächst Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) und danach Leiter des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

Am 25. Januar 2018 präsentierte Prof. Dr. Thomas Straubhaar das Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt und Sozialstaat“.

Interview mit brand eins

Prof. Dr. Thomas Straubhaar

Unsere Referenten 2017

(alphabetisch)

© IFSH

Prof. Dr. Michael Brzoska

Michael Brzoska war nach wissenschaftlichen Tätigkeiten am Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und dem Bonn International Center for Conversion (BICC) von 2006 bis 2016 Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Als studierter Volkswirt und Politikwissenschaftler beschäftigt er sich insbesondere mit Themen an den Schnittstellen von Konflikt, Frieden und Sicherheit mit wirtschaftlichen Entwicklungen. Zuletzt forschte er vor allem zum Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten

Am 30. März sprach Professor Brzoska bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Sicherheit und Friedensforschung – Konträr oder Komplementär?“.

Prof. Dr. Michael Brzoska

© IFSH

Prof. Dr. Hannes Federrath

Hannes Federrath ist seit 2011 Leiter des Arbeitsbereichs Sicherheit in verteilten Systemen am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sicherheit und Schutz im Internet, IT-Sicherheits- und Risikomanagement, Kryptographie, Mobile Computing und Sicherheit in automobilen Ad-Hoc-Netzen, Sicherheit im Electronic Commerce. Von 1999 bis 2000 forschte er als Gastwissenschaftler am International Computer Science Institute Berkeley, Kalifornien, vertrat anschließend eine Professur an der Freien Universität Berlin war von 2003 bis 2011 Inhaber eines Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik mit der speziellen Ausrichtung auf das Management der Informationssicherheit. Seit 2010 ist er Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft für Informatik (GI).

Am 16. Mai informierte Professor Federrath in seinem Vortrag die Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft und ihre Gäste umfassend über das Thema „Cybersicherheit – Voraussetzung für die Nutzung von Netzen“.

Prof. Dr. Hannes Federrath

Präsentation „Cybersicherheit“

© D. Ausserhofer

Prof. Dr. Michael Göring

Prof. Dr. Michael Göring ist seit 1997 geschäftsführendes Mitglied des Vorstands, seit 2005 Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg. Seit 2000 lehrt er zusätzlich als Honorarprofessor am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bucerius Law School und des Kuratoriums des Bucerius Kunst Forums sowie Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. 2016 erschien sein bereits dritter Roman „Spiegelberg – Roman einer Generation“.

Am 8. November sprach Michael Göring über das Thema „Abstiegsangst – Das Ende des Bildungsversprechens?“

Prof. Dr. Michael Göring

© privat

Dr. Tim Heemsoth

Dr. Tim Heemsoth promovierte in der Mathematikdidaktik am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel und ist heute wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Bewegung, Spiel und Sport an der Universität Hamburg. In seiner aktuellen Forschung beschäftigt er sich mit Bedingungen erfolgreicher Professionalisierungsprozesse von Sportlehrkräften, insbesondere dem Lernen aus Unterrichtsbeispielen.

Am 6. Dezember war Tim Heemsoth zu Gast im „FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch“

Dr. Tim Heemsoth

© Tanja Birkner

Dr. Bettina Kleiner

Dr. Bettina Kleiner ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg. Sie forscht, lehrt und publiziert mit den Schwerpunkten Bildungsprozesse und Subjektivation im Zusammenhang mit Geschlecht und Begehren. Aktuell bereitet sie ein Forschungsprojekt zum Verhältnis von Diskursen, diskursiven Praktiken und Anti/Diskriminierung an Schulen vor.

Am 6. Dezember war Bettina Kleiner zu Gast im „FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch“

Präsentation: BILDUNG UND SELBSTBESTIMMUNGSFÄHIGKEIT IN POSTMODERNEN GESELLSCHAFTLICHEN VERHÄLTNISSEN

Dr. Bettina Kleiner

© privat

Prof. Dr. Jan Louis

Prof. Dr. Jan Louis ist seit August 2016 Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Hamburg. Nach Stationen als Fellow an der Stanford University und am CERN sowie als Universitätsprofessor für Physik an der Universität Halle, ist Professor Louis seit 2003 an der Universität Hamburg tätig und war u.a. 10 Jahre Sprecher des Sonderforschungsbereichs «Particles, Strings and the Early Universe». Aus seinen zahlreichen Aufenthalten in Israel brachte er 2015 das Format «Wissen vom Fass» nach Hamburg.

Am 13. September stellte Jan Louis das Format „Wissen vom Fass“ vor.

Prof. Dr. Jan Louis

© privat

Dr. Ekkehard Nümann

Dr. Ekkehard Nümann, Notar a.D., ist seit 2003 Vorsitzender der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung sowie u.a. seit 1989 Vorsitzender des Vorstandes der Freunde der Kunsthalle e.V. Er engagiert sich ebenfalls für die Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke als Vorsitzender des Kuratoriums.

Am 25. Oktober informierte Ekkehard Nümann in einer Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft über das „Professionell errichtete Testament“

Dr. Ekkehard Nümann

© privat

Myriam Isabell Richter

Myriam Isabell Richter ist Historikerin und promovierte Literaturwissenschaftlerin mit zahlreichen Veröffentlichungen zu germanistischer Fachgeschichte und Wissenschaftskulturen. Sie wurde von der Universitäts-Gesellschaft mit dem Berenberg Preis für Wissenschaftssprache ausgezeichnet. Derzeit verfasst sie Teil II der Biographie über Werner von Melle.

Am 21. Juni las Myriam Richter bei einer Veranstaltung der Universitäts-Gesellschaft aus ihrem Buch Stadt – Mann – Universität, Werner von Melle und ein Jahrhundert-Lebenswerk Teil I: Der Mann und die Stadt, erschienen als Band 18 in der Reihe Mäzene für Wissenschaft.

Sehen Sie hier Myriam Richter im April 2017 mit dem Vortrag: Geist und/gegen Geld. Werner von Melle als Universitätsdesigner

© privat

Dr. Antonia Scholkmann

Dr. Antonia Scholkmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Hamburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Zusammenspiel von (hochschulischem) Lehren und Lernen und den besonderen Bedingungen der Organisationsform Universität.

Am 6. Dezember war Antonia Scholkmann zu Gast im „FORUM – Junge Wissenschaft im Gespräch“

Dr. Antonia Scholkmann

© XFEL

Dr. Thomas Tschentscher

Dr. Thomas Tschentscher war nach Studium und Promotion an der Universität Hamburg am Europäischen Synchrotron (ESRF) Grenoble und später am DESY in Hamburg tätig. Ab 2005 war er Mitglied des XFEL Projektteams. Seit 2010 ist Dr. Tschentscher Wissenschaftlicher Direktor des European XFEL.

Am 22. Februar informiert Thomas Tschentscher in einem Vortrag die Mitglieder der Universitäts-Gesellschaft über die einzigartigen und wegweisenden technischen Fähigkeiten des Röntgenlasers European XFEL, der im Juli 2017 den Nutzerbetrieb aufnahm.

Dr. Thomas Tschentscher

Unsere Referenten 2016

(alphabetisch)

© privat

Dr. Dana Barthel

Dana Barthel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungssektion „Child Public Health“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des UKE. Seit 2013 leitet sie das Kids-CAT Projekt und erforscht das Wohlbefinden von chronisch kranken Kindern.

Ihr Vortrag Kann man Wohlbefinden messen? am 8. Dezember 2016 stellte einen völlig neuen Ansatz zur Messung dieser subjektiven Komponente von Gesundheit vor.

Klinik für Kinder -und Jugendpsychiatrie UKE

Dr. Dana Barthel

© privat

Dr. Peter Moritz Becher

Peter Moritz Becher ist seit 2013 Assistenzarzt am Universitären Herzzentrum des UKE in der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie mit dem Forschungsschwerpunkt experimentelle und klinische Herzinsuffizienz.

Sein Vortrag Therapie der Herzinsuffizienz am 8. Dezember 2016 zeigte den neusten Stand der Therapiemöglichkeiten und gibt einen fundierten Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie UKE

Dr. Peter Moritz Becher

© privat

Prof. Dr. Anita Engels

Prof. Dr. Anita Engels beschäftigt sich als Soziologin seit zwei Jahrzehnten mit dem Verhältnis von anthropogenem Klimawandel und Gesellschaft. Sie hat an der Universität Bielefeld studiert und promoviert und danach einen Postdoc-Aufenthalt an der Stanford-Universität in Kalifornien absolviert. An die Universität Hamburg ist sie 2005 als Juniorprofessorin gekommen. Seit 2009 ist sie hier als Professorin für Globalisierung, Umwelt und Gesellschaft. An dem Exzellenzcluster CliSAP ist sie seit der ersten Förderung 2007 intensiv beteiligt; seit 2014 ist sie Sprecherin des Clusters.

Am 6. Oktober sprach Prof. Dr. Engels bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Dynamik und Stillstand im Klimaschutz: Was bewegt sich?“.

Klima-Exzellenzcluster (CliSAP)

Prof. Dr. Anita Engels

© UHH/CEN, D. Ausserhofer

Prof. Dr. Hermann Held

Prof. Dr. Hermann Held ist Leiter der Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung an der Universität Hamburg. Im Bereich der Klimaökonomik erforscht er Lösungs-Szenarien, die robust unter tiefer Unsicherheit sind. Der promovierte Physiker war Leitautor des jüngsten Sachstandsberichts des Weltklimarates IPCC. Er gehört den wissenschaftlichen Leitungsgremien des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit sowie des Klima-Exzellenzclusters CliSAP der Universität Hamburg an.

Am 7. September 2016 sprach Prof. Dr. Held bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über das Thema „Ist das Klimaproblem lösbar? – Die Vermeidung des Klimawandels“.

Klima-Exzellenzcluster (CliSAP)

Deutsches Klimakonsortium

© privat

Dr. Peter Ludewig

Peter Ludewig ist seit 2010 Assistenzarzt in der Klinik für Neurologie am UKE und beschäftigt sich mit experimenteller Schlaganfallforschung.

Sein Vortrag Time is Brain am 8. Dezember 2016 zeigte wie sich die Konzepte für Schlaganfallversorgung in den nächsten Jahren verändern werden. Wie können wir durch neue diagnostische Verfahren sowie therapeutische und rehabilitative Ansätze die Schlaganfallversorgung verbessern?

Klinik für Neurologie UKE

Dr. Peter Ludewig

PD Dr. Karen Michels

Die Kunsthistorikerin Dr. Karen Michels war 1993-1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg und befasste sich mit der Wiedereinrichtung und Betreuung des Warburg-Hauses. 1997 folgte die Habilitation. Von 1998-2002 lehrte sie an den Universitäten Jena, Halle und Berlin (HU). Im Jahre 2002 gründete Karen Michels die Agentur für KunstVerstand, Hamburg. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. zu Aby Warburg und Erwin Panofsky.

Am 22. Juni 2016 sprach Dr. Michels bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über „Aby und Max Warburg im Dialog über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit“.

PD Dr. Karen Michels

© privat

Dr. Christoph Oing

Christoph Oing ist Assistenzarzt in der II. Medizinischen Klinik des UKE und forscht im Labor für Strahlenbiologie und Experimentelle Radioonkologie an einer Verbesserung der Strahlentherapie bei Tumorerkrankungen.

Sein Vortrag Bestrahlung meets Gentherapie am 8. Dezember 2016 zeigte, wie eine Form der Gentherapie die strahlentherapeutische Behandlung von Brustkrebs verbessern und Nebenwirkungen verringern soll.

II. Medizinische Klinik des UKE

Dr. Christoph Oing

Prof. Dr. Rainer Tetzlaff

Prof. Dr. phil. Rainer Tetzlaff ist Historiker und Politologe. Er war von 1974 bis 2006 am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg tätig. Er lehrte außerdem sieben Jahre als „Wisdom Professor of African and Development Studies“ an der Jacobs University Bremen und ist seit 2000 Lehrbeauftragter am Europa-Kolleg der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Afrika in Geschichte und Gegenwart, Demokratisierung der Dritten Welt, die europäische Integration sowie Islam und Moderne.

Die jüngste Veröffentlichung von Prof. Tetzlaff zum Thema  Islam erschien im März 2016 und trägt den Titel Der Islam, die Rolle Europas und die Flüchtlingsfrage. Islamische Gesellschaften und der Aufstieg Europas in Geschichte und Gegenwart.

Am 16. März 2016 sprach Prof. Tetzlaff bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft über die Frage „Verändern eingewanderte Muslime Deutschland und Europa? – Eine Frage der kulturellen Identität“.

Prof. Dr. Rainer Tetzlaff

Prof. Dr. Henning Vöpel

Professor Dr. Henning Vöpel ist Direktor und seit Juli 2015 alleiniger Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Seine Forschungsbereiche sind Konjunktur und Weltwirtschaft. Im Jahr 2010 wurde Henning Vöpel als Professor für Volkswirtschaftslehre an die HSBA Hamburg School of Business Administration berufen. Seine Forschungs- und Themenschwerpunkte sind Konjunkturanalyse, Geld- und Währungspolitik, Finanzmärkte und Sportökonomik.

Am 19. Januar 2016 sprach Prof. Vöpel bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Innovationsmotor Großveranstaltung“.

Prof. Dr. Henning Vöpel

Unsere Referenten aus 2015

Dr. Kirsten von Bergmann

Kirsten von Bergmann wurde 2004 promoviert und ist Wissenschaftlerin am Fachbereich Physik der Universität Hamburg.

Sie ist seit 2006 Teilprojektleiterin des Sonderforschungsbereichs „Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur“.

Am 8. Dezember 2015 sprach Dr. von Bergmann bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Magnetische Knoten als Datenspeicher der Zukunft?“

Dr. Kirsten von Bergmann

Prof. Dr. Michael Clement

Prof. Dr. Michel Clement ist seit April 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Marketing & Medien am Institut für Marketing der Universität Hamburg. Er ist zugleich im Direktorium des Research Center for Media and Communication an der Universität Hamburg. Von 1999-2002 war er im Bertelsmann-Konzern im Think Tank (MediaTechnologies) tätig.

Am 22. April 2015 sprach Prof. Clement bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „’Born to be sold’ – Warum selbst unprofitable Start-Ups für viel Geld übernommen werden“.

Prof. Dr. Michel Clement
Pressemeldung: Betriebswirte an der Universität Hamburg exzellent im Forschungs-Ranking

Senatorin Katharina Fegebank

Als Gastrednerin begleitete Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Freie und Hansestadt Hamburg, die Verleihung des Berenberg Preises 2015. Ihre Rede behandelte das Thema „Perspektiven für die Universität Hamburg“. Ausführliche Informationen über Frau Fegebank finden Sie auf der Homepage des Senats.

Senatorin Katharina Fegebank

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht

Prof. Glaubrecht, ist seit dem 1. Oktober 2014 Professor für “Biodiversität der Tiere” an der Universität Hamburg und ist wissenschaftlicher Direktor des neu gegründeten “Centrums für Naturkunde (CeNak)”. Aus dem CeNak soll ein neues Naturkundemuseum für Hamburg hervorgehen, so wie es bis 1943 eines gab. Ein Forschungsschwerpunkt wird das Thema Biodiversität sein. Wie gehen wir mit der biologischen Vielfalt um und wie können wir sie schützen und bewahren? Wie erforschen wir sie? Neben den Forschungsaktivitäten möchte Prof. Glaubrecht das neue Naturkundemuseum nutzen, um die Erkenntnisse und die Arbeit der Wissenschaft in die Öffentlichkeit hinauszutragen.

Prof. Glaubrecht hat am 17. Juni 2015 in der Universitäts-Gesellschaft einen Vortrag zum Thema “Darwins Geheimnisse der Artenvielfalt – Warum Hamburg ein Naturkundemuseum braucht” gehalten.

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht
Brückenbauer in die Wissenschaft: Ein Interview mit Prof. Glaubrecht

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Marburg und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg promovierte Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann 1972 zum Dr. rer. pol. im Institut von Prof. Dr. Herbert Jacob an der Universität Hamburg. 1977 folgte die Habilitation. Er wurde wissenschaftlicher Rat und Professor der Universität Hamburg. 1980 folgte er dem Ruf zum ordentlichen Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Industriebetriebslehre, an die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Dort gründete er in enger Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Unternehmen das Institut für Industriebetriebsforschung.
Nach mehreren Rufen auf betriebswirtschaftliche Lehrstühle wurde er Universitäts-Professor an der Universität Hamburg und Nachfolger von Professor Herbert Jacob als Direktor des Instituts für Industriebetriebslehre und Organisation.
In den Jahren 2003 bis 2007 war Professor Hansmann Vizepräsident der Universität Hamburg, verantwortlich für Forschung und internationale Angelegenheiten sowie Chief Information Officer (CIO) der Universität. Nach seiner Amtszeit nahm er seine Tätigkeit als ordentlicher Professor und Direktor seines Instituts wieder auf. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Finanzwirtschaft, die Euro- und Staatsschuldenkrise, sowie die Ursachen und Folgen der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung in den westlichen Demokratien. Neben Forschung und Lehre arbeitet er als Unternehmensberater für führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.

Am 10. November 2015 sprach Prof. Hansmann in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland – Ursachen und Folgen“.

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen ist Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte, Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg und Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte.

Am 26. Februar 2015 hielt Prof. Nicolaysen in der Universitäts-Gesellschaft einen Vortrag zum Thema „Vom akademischen Gymnasium zur Hamburgischen Universität – der Wissenschaftsstandort Hamburg in historischer Sicht“.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen

Dipl.-Kfm. Rouven Seifert

Rouven Seifert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Marketing der Universität Hamburg und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zudem ist er Teil der DFG-Forschergruppe „Wie Social-Media das Marketing verändert“ und Mitglied der interdisziplinären Graduate School Media & Communication.

Am 8. Dezember 2015 sprach Rouven Seifert bei einem Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft zum Thema „Sinn und Unsinn der Filmförderung – Der Einfluss von Filmförderaktivitäten auf den Erfolg von Filmen“

Rouven Seifert

Prof. Dr. Horst Weller

Prof. Dr. Horst Weller, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie, gehört zu den weltweit einflussreichsten wissenschaftlichen Köpfen – so das Ergebnis einer umfangreichen Auswertung der meistzitierten wissenschaftlichen Publikationen der Jahre 2002 bis 2012 in den Naturwissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Medizin durch den Verlag Thomson Reuters. Seit 1994 lehrt Prof. Weller als Professor für Physikalische Chemie an der Universität Hamburg. Sein Forschungsschwerpunkt ist die kolloidale Herstellung von Nanopartikeln und deren Charakterisierung.
Prof. Weller hat Chemie an der Universität Göttingen studiert und schrieb seine Doktorarbeit als Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen. Danach arbeitete er am Hahn-Meitner-Institut in Berlin und habilitierte an der TU Berlin.
1991 erhielt Prof. Weller den Nernst-Haber-Bodenstein-Preis der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, 2012 den Julius-Springer-Preis für angewandte Physik. Seit 2005 ist er Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, seit 2012 einer von drei Sprechern des Exzellenzclusters „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“.
Zusätzlich zu seiner Lehr- und Forschungstätigkeit ist Prof. Weller einer von zwei Geschäftsführern der CAN GmbH, einem Technologieanbieter, der die Anwendung neuer Erkenntnisse der chemischen Nanotechnologie und der Nanoanalytik für Firmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland vorantreibt.

Zu dem Thema „Atome in Aktion“ hielt Prof. Weller am 9. September 2015 einen Vortrag in der Universitäts-Gesellschaft.

Prof. Dr. Horst Weller
Zum Magazin des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Hamburg
Zur Homepage des Exzellenzclusters „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“

Unsere Referenten aus 2014

Prof. Dr. Frank Fehrenbach

Prof. Fehrenbach ist einer der international herausragenden Wissenschaftler, die die Kunstgeschichte erneuert und als übergreifende Bildwissenschaft etabliert haben. Weltweite Anerkennung haben seine Arbeiten zum Werk Leonardo da Vincis gefunden. Frank Fehrenbach überschreitet die Grenzen seiner Disziplin und setzt neue methodische Maßstäbe einer Kunstgeschichte als innovativer Geisteswissenschaft. Er war 2005–2013 Senior Professor an der Harvard University. Preise und Auszeichnungen u.a.: Preis der Aby Warburg-Stiftung, Hamburg (2004); Humboldt-Professur der Alexander von Humboldt-Stiftung (2013). Leitung der Forschungsstelle „Naturbilder/Images of Nature“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.

Prof. Fehrenbach hielt am 21. Mai 2014 einen Vortrag zum Thema „Schnee im Sommer – Leonardo da Vincis Träume vom Fliegen“.

Website von Prof. Fehrenbach

Prof. Dr. Anke Grotlüschen

Professor Grotlüschen ist seit 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Lebenslanges Lernen an der Universität Hamburg. Sie forscht und lehrt zu Fragestellungen des Lernens Erwachsener, zur Genese von Interessen, zu E-Learning und zu Literalität.

Prof. Grotlüschen hielt am 28. April 2014 einen Vortrag zum Thema „Was Hänschen gelernt hat, hat Hans wieder verlernt?“.
Neue Ergebnisse zum Zustand der Lese- und Schreibkompetenz bei Erwachsenen“.

Prof. Grotlüschen an der Universität Hamburg
Leo. – Level-One Studie zur Größenordnung des Analphabetismus

Prof. Dr. Walid Maalej

Walid Maalej wurde in 2014 von „academics“ und dem Deutschen Hochschulverband als Nachwuchswissenschaftler des Jahres über alle Disziplinen ausgewählt. Von der Gesellschaft für Informatik wurde er als Junior-Fellow ernannt.
Er studierte Informatik sowie zusätzlich Technologiemanagement an der TU München und verbrachte ein Jahr als Austauschstudent in Singapur. Maalej promovierte 2010 an der TU-München. Seit 2012 forscht und lehrt er als Juniorprofessor für Informatik an der Universität Hamburg und ist Leiter des Arbeitsbereichs Mobile Services und Software Engineering. Seine Forschung bezieht sich auf die Schnittstelle zwischen Softwaretechnik und sozialen Aspekten der Informatik. Maalej organisiert internationale Events, hält öffentliche Vorträge über Informatik und engagiert sich für Nachwuchsförderung und Vielfalt in der digitalen Gesellschaft.

Prof. Maalej war am 9. Dezember 2014 Referent in unserer Vortragsreihe „Junge Wissenschaftler berichten über ihre Arbeit“.

Prof. Dr. Walid Maalej – Nachwuchswissenschaftler des Jahres 2014
Walid Maalej an der Universität Hamburg

Prof. Dr. Brigitte Röder

Prof. Dr. Brigitte Röder ist seit 2003 Inhaberin des Lehrstuhls für Biologische Psychologie und Neuropsychologie an der Universität Hamburg. Sie forscht und lehrt an den Schnittstellen von Psychologie und Neurowissenschaft und beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie und in welchem Maß das Gehirn fähig zur Anpassung ist. Prof. Röder wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Nationalakademie (Leopoldina), der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Nach einem ERC Advanced Grant 2010 erhielt sie am 12. März 2014 den wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis.

Prof. Röder hielt am 8. Oktober 2014 einen Vortrag zum Thema „Wie Erfahrung das menschliche Gehirn und Verhalten formt“.

Prof. Röder an der Universität Hamburg
Artikel im Hamburger Abendblatt, 12. März 2013
Leibniz-Preis für Prof. Röder

Prof. Dr. Jonas Schreyögg

Professor Schreyögg ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics (HCHE). Er ist gleichzeitig assoziierter Forscher an der Stanford University. Vor seiner Berufung an die Universität Hamburg war Prof. Schreyögg Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre insbesondere Health Services Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München (2009-2010) und zuvor als Juniorprofessor an der Technischen Universität Berlin tätig (2007-2008), wo er sich im Jahre 2008 auch habilitierte. Von 2006-2007 war Prof. Schreyögg Harkness Fellow an der Stanford University und von 2004-2006 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin. Bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie der TU Berlin, wo er auch promovierte. Er erhielt ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie zahlreiche Preise und Forschungsstipendien. Prof. Schreyögg verbrachte Lehr- und Forschungsaufenthalte in Norwegen, Singapur, Taiwan und den USA.

Prof. Schreyögg hielt am 18. Februar 2014 einen Vortrag zum Thema „Klamme Kommunen und wachsender Wettbewerb: Welche Folgen hat dies für unsere Krankenhäuser?“.

Website von Prof. Schreyögg

Prof. Dr. Roland Wiesendanger

Prof. Dr. Roland Wiesendanger studierte Physik an der Universität Basel, wo er 1986 sein Diplom, 1987 seine Promotion und 1990 seine Habilitation auf dem Gebiet der Rastertunnelmikroskopie abschloss. 1992 erhielt er einen Ruf an die Universität Hamburg, verbunden mit dem Aufbau des Hamburger Mikrostrukturzentrums. Von 1998 bis 2006 leitete er ein BMBF-gefördertes nationales Kompetenzzentrum „Nanoanalytik“ und ist seit 2006 Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 668 „Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur“. Er ist ferner Initiator und Koordinator des Interdisziplinären Nanowissenschafts-Centrums Hamburg „INCH“.
Prof. Wiesendanger leistete seit Ende der achtziger Jahre Pionierarbeiten auf dem Gebiet der spinpolarisierten Rastertunnelmikroskopie und -spektroskopie, welche erstmals die direkte Abbildung und Untersuchung von magnetischen Strukturen auf atomarer Skala ermöglichte. Seine Forschungsergebnisse haben bisher zu 520 wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit über 18.000 Zitationen sowie 470 eingeladenen Vorträgen weltweit geführt.
Für seine Forschungsarbeiten erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. den Gaede-Preis 1992, den Max Auwärter Preis 1992, den Karl Heinz Beckurts Preis 1999, den Philip Morris Forschungspreis 2003, den Heinrich Rohrer Preis 2014 sowie zwei ERC-Forschungspreise 2008 und 2013. In 2015 erhält Prof. Wiesendanger den Hamburger Wissenschaftspreis für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet des Nanomagnetismus.
Er ist Gründungsmitglied der Hamburger Akademie der Wissenschaften sowie gewähltes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften „Leopoldina“, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften „acatech“ und auswärtiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Ferner ist er seit 2012 „Fellow“ der Amerikanischen Gesellschaft für vakuumgestützte Technologien und Ehrenprofessor des „Harbin Institute of Technology“ in China.

Prof. Wiesendanger hielt am 11. November 2014 einen Vortrag zum Thema „Informations- und Kommunikationstechnik als Basis unserer Wissensgesellschaft: Was bringt die Zukunft?“.

Artikel im Hamburger Abendblatt 7. April 2008: „Ein Atom, ein Bit – kleiner geht es nicht“
Website von Prof. Wiesendanger

Prof. Dr. Jianwei Zhang

Prof. Dr. Jianwei Zhang studierte Informatik an der Tsinghua University (Beijing, China). Er promovierte 1994 an der Universität Karlsruhe. Seit 2002 ist er Professor für Informatik und Leiter des Arbeitsbereichs Technischer Aspekte Multimodaler Systeme (TAMS) am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg. Prof. Zhang leitet mehrere Forschungsprojekte wie CINACS (DFG) und RACE (EU). Er gewann zahlreiche internationale Preise und ist in internationalen Forschungsgemeinschaften zum Thema Robotik aktiv. In Hamburg wird er mit seinem TAMS-Team in 2015 den weltweit größten Kongress zum Thema „Intelligente Roboter“ ausrichten.

Prof. Zhang hielt am 17. Juni 2014 einen Vortrag zum Thema „Sehen, Hören, Fühlen, Handeln? Forschungsstand und Herausforderungen der Robotik“.

Prof. Zhang an der Universität Hamburg

Veranstaltungen

Diskutieren Sie spannende Themen aus Forschung und Wissenschaft.

Wissenschaftspreise

Junge Wissenschaft fördern und Forschung und Praxis miteinander verbinden.

Engagement

Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg engagiert sich in vielfältigen Projekten.