News zum Programm
„Mentoring bewegt Karrieren“

Aktuelles

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Neues Cross-Company-Mentoring-Programm der Universitäts-Gesellschaft Hamburg

Caroline Kutscha von der Haspa im Interview

UGH: Liebe Frau Kutscha, Sie bauen seit kurzem für die Haspa den Bereich der Außenhandelsfinanzierungen für Unternehmenskunden auf und engagieren sich im Mitarbeiternetzwerk wo*men@haspa innerhalb der Haspa, perspektivisch auch über Ihre Unternehmensgrenze hinweg für das Cross-Company-Mentoring-Programm der Universitäts-Gesellschaft Hamburg – wie kam es dazu?

Caroline Kutscha: Wie so viele Großunternehmen durchläuft auch die Haspa gerade einen enormen Wandlungsprozess. Viele Strukturen werden aufgebrochen, Hierarchien um- und abgebaut. Das bedeutet, dass sich alle Mitarbeiter:innen neu orientieren müssen, jüngere wie ältere. Gerade in solchen Phasen können Mentoring-Programme und Impulse von außen unglaublich hilfreich sein.

Da ich schon recht lange in Hamburger Business-Netzwerken aktiv bin, lernte ich vor 3 Jahren Manuela Rousseau kennen, aus dem Vorstand der UGH. Zudem war sie Gast auf einer unserer Netzwerkveranstaltungen. Sie erzählte uns vom Mentoring-Programm der Universitäts-Gesellschaft und machte uns mit Silke Richter bekannt. Wir waren begeistert und entschieden uns, das von der Universitäts-Gesellschaft angebotene Cross-Company-Mentoring als ein gemeinsames Projekt zu nutzen. Die Haspa ist ja ein langjähriges Unternehmensmitglied, das die Aktivitäten mithilfe von Spenden unterstützt hat.

UGH: Im ersten Schritt integrieren Sie sich in das bestehende Mentoring-Programm für Studendierende, das bedeutet zunächst, dass Haspa Mentor:innen Studendierende begleiten und Ihre Mentees vom Mentor:innen-Pool des UGH profitieren– richtig? Wie werden diese ausgewählt?

Caroline Kutscha: Ja, genau, bei uns stehen nicht nur die Potenzialträger im Fokus, sondern alle. Seit Dezember konnten sich Interessierte für beide Rollen bewerben. Wichtige Kriterien für uns waren die Vielseitigkeit der Bewerber:innen – vor allem bei den Mentor:innen und die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren. Insgesamt haben wir 6 Teilnehmer:innen, 3 Mentees und 3 Mentor:innen ausgewählt, die sich ein Jahr lang austauschen werden. Bei Erfolg des Piloten möchten wir das Programm ausweiten und mit weiteren Hamburger Unternehmen das Cross-Company-Mentoring-Programm gemeinsam mit der Universitäts-Gesellschaft weiter ausbauen.

UGH: Wie wird das Mentoring-Programm genau ablaufen? Welche Services bieten Sie?

Caroline Kutscha: Das Rahmenprogramm gestaltet die UGH, d.h. drei Veranstaltungen, die dem allgemeinen Austausch mit allen Mentor:innen und Mentees dienen. Wie häufig sich die Paare in der Zwischenzeit austauschen, liegt an ihnen selbst. Wir möchten von diesem Pilotprojekt für die Zukunft lernen und das Programm weiter ausfeilen. Die Nachfrage war für den ersten Durchgang erstaunlich gut – wir haben durchweg positives Feedback erhalten. Darauf werden wir aufbauen!

Lesen dazu auch das Statement von Dr. Harald Vogelsang.

Veranstaltungen

Erste Präsenzveranstaltung zur Vernetzung der Mentor:innen und Mentees am 9. November 2021

Ehrlichkeit, aber auch „Bauchgefühl“ sind die Bausteine eines guten Mentorings, so Heino Trusheim, der die erste Vernetzungsveranstaltung der Mentor:innen und Mentees als Stand-up-Comedian bereichert hat.

Zum ersten Mal seit Start des Programms „Mentoring bewegt Karrieren“ trafen sich zirka 40 Mentor:innen und Mentees  am 9. November 2021 persönlich. Die Veranstaltung fand statt in den Räumlichkeiten von Hammerbrooklyn, eine Factory mit Räumen für innovatives und inspirierendes Netzwerken.

Nach kurzweiligen Vorträgen blieb Zeit an Flipcharts Feedback zu dem Programm zu geben, aber vor allem auch zum aktiven Netzwerken. Netzwerken: gelungen, doch die Zeit verging viel zu schnell.

Unser Echo zum Programm

Mentor:innen und Mentees berichten

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Dr. Frank Heideloff

Mentor, COO Crearene AG

„Gerade in kontaktarmen Corona-Zeiten bereichern die Begegnungen des Mentoring-Programms der Universitäts-Gesellschaft Hamburg gleich in zwei Richtungen. Mentoren wie Mentees profitieren, da die Frage nach einem Meistern einer anspruchsvollen Situation ja in diesen Zeiten für alle von uns neu gestellt wird. Insofern ist der Austausch, unterstützt durch ein phantastisches Matching, für alle Beteiligten ein immer wieder neu gelingender Perspektivenwechsel – was wäre wenn? wie könnte es auch noch gehen? was hat schon mal funktioniert? was ist davon (noch) transferierbar? welchen meiner Lebensentwürfe darf / kann / sollte ich umsetzen? Herzlichen Dank an meinen Mentee, der mir mit seiner Forschung ein anderes Fenster auf Private Equity eröffnet hat, eine Branche mit der ich schon über 20 Jahre immer wieder beruflich zu tun habe...

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Anja Neubauer

Mentorin, Head of Global Project Management, Beiersdorf AG

„Im zweiten Jahr meiner Teilnahme an dem Mentoring Programm zusammen mit der Universitäts-Gesellschaft Hamburg und der Hamburger Uni bin ich erneut begeistert über das außergewöhnliche Engagement und die ausgeprägte Lern Begeisterung unserer Nachwuchs Generation! Auch mich inspiriert der regelmäßige Austausch mit meinem Mentee, immer wieder neu und anders zu denken. Vielen Dank an die Universitäts-Gesellschaft für dieses großartige Programm.

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Martina Sandrock

Mentorin, connect & innovate, Selbstständige Unternehmerin und Multi-Beirätin

„Das Mentoring Programm der Universitätsgesellschaft Hamburg nimmt den in seiner Bedeutung wachsenden Ausbildungs-Faktor auf, nicht nur Wissen, sondern auch wichtige (Lebens- und Karriere-) Erfahrungen weiterzugeben. Das überzeugt mich, für diesen Zweck engagiere ich mich mit Leidenschaft.“

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Josh Becker

Mentee, Student

„Der Austausch mit meinem Mentor hat mir hinsichtlich meines anstehenden Bewerbungsprozesses sehr dabei geholfen, zu reflektieren, was mir Spaß macht, wo meine Stärken liegen und wo ich diese am besten einbringen könnte. Zudem hat mein Mentor mir beim Networking geholfen, indem er den Kontakt zu seinem Netzwerk hergestellt hat, was mir sowohl für meine Masterarbeit als auch für den anschließenden Berufseinstieg interessante neue Einblicke ermöglicht hat.“

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Melanie Büssgen

Mentee, Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin am Hamburg Center for Health Economics, Bereich Arzneimittelzulassung und Preisbildung von Medikamenten

„Das Management Mentoring Programm bietet uns die Möglichkeit von erfahrenen Führungskräften aus der Industrie zu lernen (in meinem Fall: Beiersdorf). Wir sprechen über Themen wie „Business & Management“ oder „Projektmanagement & Leadership“. Durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen können wir außerdem unser Netzwerk erweitern. Ich bin froh, Teil des Management Mentoring Programms zu sein und freue mich auf weitere interessante und lehrreiche Gespräche.“

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Kira Conen

Mentee, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin, Fakultät für BWL

„Das Mentoring-Programm bietet eine praxisnahe Ergänzung zu meiner theoretischen Auseinandersetzung mit der Personalwirtschaft als Promotionsstudentin. Die individuelle Betreuung durch die jeweiligen Mentoren gestaltet sich flexibel, je nach den Bedürfnissen des Mentees. Dies ermöglicht ebenso eine Auseinandersetzung mit spezifischen Themen, wie das vertiefte Behandeln individueller Betreuungsgebiete. Zudem bietet das Programm die Möglichkeit, sich mit anderen Mentoren und Mentees auszutauschen. So profitieren alle von den Erfahrungen anderer Teilnehmer und das eigene Netzwerk wird erweitert.“

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Maxine Materne

Mentee, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Marketing & Customer Insight

„Der große Vorteil des Mentoring-Programms ist, dass der Mentor auf Basis eines Vorgesprächs ausgesucht wird. Dadurch konnte ich mit meinem Mentor sehr schnell über konkrete Ideen sprechen und von seinen Erfahrungen profitieren.“

Veranstaltungen

Diskutieren Sie spannende Themen aus Forschung und Wissenschaft.

Wissenschaftspreise

Junge Wissenschaft fördern und Forschung und Praxis miteinander verbinden.

Engagement

Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg engagiert sich in vielfältigen Projekten.