Vergangene Veranstaltungen

5. Dezember 2018, Vorträge

Forum – Junge Wissenschaft im Gespräch

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – Roboter, die Menschen beim Schachspiel besiegen, Computer, mit denen wir uns unterhalten können oder Busse, die autonom fahren – die Wissenschaft versucht seit vielen Jahren, den komplexen menschlichen Geist künstlich nachzubauen. Was ist dabei Vision und was ist Realität?

Dr. Manfred Eppe präsentiert das Thema „Warum mein Staubsauger nicht mit mir reden kann: Von Fähigkeiten und Unfähigkeiten intelligenter Roboter“. In seinem Vortrag beschreibt er, was robotische Systeme bereits gut können und was nicht, und warum es so schwierig ist wirklich intelligente Roboter zu entwickeln.

Dr. Mikko Lauri präsentiert das Thema „Making Robots See – Roboter sehen und verstehen lassen. Herausforderungen und Möglichkeiten“. Der Vortrag beschreibt die Besonderheiten der Computer Vision in der Robotik und warum es eine Herausforderung ist, intelligente Roboter mit einer hohen visuellen Auffassungsgabe zu entwickeln. (Vortrag in englischer Sprache).

Hamburg Bit-Bots fragen „Werden Messi oder Ronaldo bald arbeitslos?“. Eine Gruppe von engagierten Studierenden bringt Robotern das Fußballspielen bei. Sie nehmen sogar jährlich an der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, dem RoboCup, teil.

Gästehaus der Universität Hamburg
Rothenbaumchaussee 34
20148 Hamburg

21. November 2018, Vortrag mit Dr. Carsten Brosda

Digitalisierung der Kultur: Transformation und Inspiration

Die Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und Treiber tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die Künste ergeben, lässt sich insbesondere an drei Themenfeldern aufzeigen: Die Digitalisierung von Kulturgütern, zum Beispiel von Museumssammlungen. Das Digitale als ästhetische Strategie, die neue künstlerische Räume öffnet. Die Verbesserung von Zugänglichkeit zu Kunst und Kultur durch digitale Anwendungen. Für unsere demokratischen, offenen Gesellschaften ergeben sich daraus Potentiale im Hinblick auf Teilhabe, Diskursfähigkeit und Transparenz.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek statt.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

13. November 2018, Preisverleihung mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien

Verleihung des Berenberg Preises für Wissenschaftssprache 2018

Komplexe Wissenschaft muss nicht kompliziert klingen – der Berenberg Preis zeichnet wissenschaftliche Arbeiten in deutscher Sprache aus, die ansprechend und verständlich geschrieben sind.

Der Festakt findet statt mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien. Die Festrede wird gehalten von Lutz Marmor, dem Intendanten des NDR.

Hauptgebäude der Universität Hamburg
Hörsaal ESA West 221
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

23. Oktober 2018, Veranstaltung mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft

Schifffahrtsstandort Hamburg – Chancen und Risiken

Hapag-Lloyd – ein Hamburger Traditionsunternehmen – wurde 1847 gegründet und ist heute die größte Reederei in Deutschland. Nach der Übernahme der größten südamerikanischen Reederei CSAV (2014) und der arabischen Reederei UASC (2017) hat Hapag-Lloyd seine Wettbewerbsposition als „Global Player“ deutlich ausgebaut und gehört nun zu den Marktführern in Nord- und Südamerika sowie im Mittleren Osten. Mit 226 Schiffen, rund 2,5 Millionen Containern und 12.000 Mitarbeitern in über 120 Ländern ist das Unternehmen ein Motor der Globalisierung und Key Player für einen funktionierenden globalen Warenaustausch.

Die Perspektiven und Herausforderungen einer Containerlinienreederei sind vielfältig für das Unternehmen und für den Standort Hamburg mit dem Hamburger Hafen. Die Themen reichen von wachsenden Schiffsgrößen und ihrem Einfluss auf die Infrastruktur von Häfen, über Probleme des Umweltschutzes und Treibstoffregulierungen bis zum Einfluss von Handelskriegen auf die Logistikbranche und dem großen Investitionsbedarf zur Lösung dieser Themen.

Nils Haupt berichtet darüber, wie sich eine traditionsreiche Reederei mit den Herausforderungen und Perspektiven ihrer Branche und des Standortes Hamburg auseinandersetzt.

Prof. Dr. Wolfgang Drobetz forscht zu den Themen Finanzierung und finanzielles Risikomanagement in der kommerziellen Schifffahrt. Er berichtet über aktuelle Herausforderungen und Trends in der Schiffsfinanzierung sowie deren Auswirkungen auf den Finanzplatz Hamburg.

Hapag-Lloyd AG
Ballindamm 25
20095 Hamburg

18. September 2018, Vortrag und Führung mit Prof. Dr. Kai Luck und Dr. Susanne Draheim

Das CSTI der HAW Hamburg – ein Ort für innovative Ideenentwicklung

Das Labor CSTI (CREATIVE SPACE FOR TECHNICAL INNOVATIONS) ist eine interdisziplinäre Plattform für angewandte Forschung und Wissenstransfer in den vier Bereichen Interaktive Virtual/ Augmented Reality, Smart Objects, Maschine Learning/ Data Mining und Science & Technology Studies.

Hier arbeiten Informatik, Mechatronik, Design & Kunst sowie Sozial- und Kulturwissenschaften zusammen.

Der Vortrag informiert anschaulich über die Möglichkeiten des CSTI. Erleben Sie im Anschluss selbst live die Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality, z. B. bei einem virtuellen Gang am Meeresgrund durch das Innere des Walskeletts von Finni. Diese Arbeit entstand als Kooperationsprojekt mit dem Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg.

Prof. Dr. Kai von Luck, Leitung CSTI
Dr. Susanne Draheim, Geschäftsführerin CSTI

CSTI
Steindamm 94
20099 Hamburg

28. Juni 2018, Exkursion

Exkursion zur NordART 2018

Die NordART, eine der größten jährlichen Kunstausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst in Europa, feiert in diesem Jahr Jubiläum: Zum 20. Mal präsentiert die Ausstellung Bilder und Skulpturen, Fotografien und Installationen aus aller Welt. Sie ist von Chefkurator Wolfgang Gramm als Gesamtkunstwerk konzipiert und verfügt mit der historischen Eisengießerei und dem weitläufigen alten Parkgelände über eine unvergleichliche Spielstätte.

Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg veranstaltet am 28.06.2018 eine ganztägige Exkursion nach Büdelsdorf zur NordART 2018.

24. Mai 2018, Vortrag mit Prof. Dr. Barbara Plankensteiner

Neues Konzept für das Museum für Völkerkunde in Hamburg

Museen sind keine verschlafenen Orte, die außerhalb der Zeit agieren. Sie müssen beweglich bleiben, um sich neuen Umständen und Diskursen anzupassen. Der Vortrag gibt einen ersten Einblick in den Prozess der Neupositionierung des Museums.

Prof. Dr. Barbara Plankensteiner,
Direktorin des Museums für Völkerkunde Hamburg

Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg

11. April 2018, Vortrag mit Prof. Dr. Matthias Augustin

Digitale Medizin: Erfahrungen – Potentiale – Grenzen

Die Digitalisierung hat die Medizin erreicht. Sie könnte das heutige Gesundheitssystem grundlegend verändern, so dass jede Patientin und jeder Patient von besseren Diagnosen und individuelleren Behandlungen profitiert.

Prof. Dr. Matthias Augustin,
Institutsdirektor UKE und HCHE

Hamburg Center for Health Economics, Raum 4011/13
Esplanade 36
20354 Hamburg

20. März 2018, Vortrag mit Konteradmiral Carsten Stawitzki

Strategic foresight – Wieviel morgen verträgt das heute?

Wie finden wir künftig besser als bisher Antworten auf mögliche Krisen von morgen? Welche Denkweisen der letzten Jahre sollten wir gegen neue Wege der Entscheidungsfindung eintauschen? Ein notwendiger Diskurs für alle gesellschaftlichen Akteure!

Konteradmiral Carsten Stawitzki,
Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg
Clausewitz-Kaserne
Manteuffelstraße 20
22587 Hamburg

20. Februar 2018, Vortrag und Führung mit Prof. Dr. Blick

Center for Hybrid Nanostructures –
Vernetzte Nanoforschung

Interdisziplinäre Forschung mit immensem Potential für Anwendungen in Medizin und Biologie: In einem speziell errichteten Neubau auf dem Forschungscampus Bahrenfeld erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Chemie, Biologie und Medizin gemeinsam Nanostrukturen.

Prof. Dr. Robert Blick, Direktor des CHyN

Forschungscampus Bahrenfeld
Luruper Chaussee 149
22761 Hamburg

25. Januar 2018, Vortrag mit Prof. Dr. Straubhaar

Digitalisierung der Arbeitswelt und Sozialstaat

Das bedingungslose Grundeinkommen vor dem Hintergrund der Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet die Chance, Arbeit neu zu denken. Sie macht offensichtlich, dass der Mensch ökonomisch zu wertvoll ist, um ihn gefährliche, riskante und gesundheitsschädigende Arbeiten machen zu lassen und ihn dann Jahrzehnte bis zum Lebensende krank durch den Sozialstaat durchzuschleppen.

Ein Grundeinkommen löst viele, aber nicht alle Herausforderungen, die mit der Digitalisierung einhergehen. Es beinhaltet manche Unbekannte und verursacht andere Kosten. Genauso gefährlich aber ist das verkrampfte Festhalten an einem veralteten System, das weder den Versprechungen von heute und noch weniger den Herausforderungen von morgen gerecht werden wird. Ein Systemwechsel mag kurzfristig teuer sein. Ein Verzicht auf ein Grundeinkommen jedoch dürfte langfristig teurer werden.

Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Volkswirtschaftslehre, Universität Hamburg

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

6. Dezember 2017, Vorträge

Forum – Junge Wissenschaft im Gespräch

Alle Bildungsbereiche stehen vor großen Herausforderungen. Junge ErziehungswissenschaftlerInnen stellen hierzu ihre neusten Erkenntnisse in den Bereichen Lehrerbildungsforschung, Bildung und Differenz sowie Hochschulforschung vor.

Dr. Tim Heemsoth (Arbeitsbereich Bewegung, Spiel und Sport) präsentiert in seinem Vortrag eigene Befunde zum Lernen aus Unterrichtsbeispielen in der Lehrerbildung, die zu einer stärkeren Theorie-Praxis-Verknüpfung beitragen können.

Dr. Bettina Kleiner (Bildungs- und Transformationsforschung) diskutiert in ihrem Vortrag, wie das klassische Verständnis von Bildung und Selbstbestimmungsfähigkeit reformuliert werden muss, wenn aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen berücksichtigt werden.

Dr. Antonia Scholkmann (Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen) wirft in ihrem Vortrag  ein Schlaglicht auf die Frage, welche neuen Lehr- und Lernformen unter den Bildungsbedingungen des 21. Jahrhunderts für die Gestaltung von Hochschullehre sinnvoll sind.

Gästehaus der Universität Hamburg
Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg

8. November 2017, Vortrag mit Prof. Dr. Michael Göring

Abstiegsangst – das Ende des Bildungsversprechens?

Seit Jahren grassiert auch in Deutschland bei vielen die Abstiegsangst. Funktioniert das alte Versprechen nicht mehr, nach dem sich die Anstrengung in Bildung und Ausbildung immer lohnt, der Bildungshungrige später mehr verdient und stärker an der gesellschaftlichen Weiterentwicklung mitwirkt? Der Bruch des Versprechens birgt persönliches Leid und gesellschaftlichen Sprengstoff. Was tun?

Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung

Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg
Vortrag Prof. Dr. Michael Göring

25. Oktober 2017, Vortrag mit Dr. Ekkehard Nümann

Streit vermeiden – das professionell errichtete Testament

Nur jedes zehnte Testament ist fehlerfrei, die große Mehrheit ist missverständlich oder widersprüchlich formuliert. Die Folgen sind Ärger, Streit und Familienangehörige, die vor Gericht gegen­einander um ihr Erbe kämpfen. Um dieses zu vermeiden, sollte jeder rechtzeitig seine Nachfolge fachlich einwandfrei regeln.

Dr. Ekkehard Nümann, Notar a.D.

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum, 1. Etage, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

13. September 2017, Vorführung, Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Jan Louis

Wissen vom Fass- Unterhaltung oder Bildung?

„Wissen vom Fass“ hat seit 2015 dreimal in rund 50 Kneipen erfolgreich in Hamburg stattgefunden. Das ungewohnte Format von Wissenschaftskommunikation wurde vorgestellt und lebhaft diskutiert.

Prof. Dr. Jan Louis, Vizepräsident der Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität Hamburg, Ostflügel, R 221 O, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

28. Juni 2017, Sonderführung mit Prof. Dr. Matthias Glaubrecht

Spannungsfeld Mensch – Natur

Neueröffnung im Zoologischen Museum

Multimedial, zukunftsweisend und barrierefrei – so präsentiert sich das neu eröffnete Foyer des Zoologischen Museums der Universität Hamburg.

Der neu konzipierte Schauraum zeigt neue Ausstellungsaspekte, einen Blick in die Geschichte der naturkundlichen Forschung und Sammlung in Hamburg sowie eine Vorausschau in die Zukunft.

Außerdem ist eine Sonder-Ausstellung der Academy for Architectural Culture (aac) mit ersten Architektur-Ideen für eine Vision Evolutioneum, ein künftiges Naturkundemuseum in Hamburg, zu sehen.

Leitmotiv der neuen Ausstellung MenschenZeit – NaturWelt ist die Rolle des Menschen als Evolutionsfaktor. Im Anthropozän, der neuen Epoche „Menschenzeit“, kommt dem Menschen als größter Naturgewalt eine zentrale Rolle zu, die im Spannungsfeld von Bevölkerungsentwicklung, Urbanisierung, Artenschwund und Klimawandel beschrieben wird.

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Wissenschaftlicher Direktor des Centrums für Naturkunde (CeNak)

Zoologisches Museum, Bundesstraße 52, 20146 Hamburg

21. Juni 2017, Lesung

Stadt – Mann – Universität
Werner von Melle

Hamburg um 1850: eine krisengeschüt­tel­te Stadt kommt in Folge der revolutionä­ren Ereignisse nicht zur Ruhe. Die Chance jedoch, eine über Jahrhunderte ge­füg­te Ordnung zu sprengen, wurde verpasst. Zähe Aushandlungsprozesse brach­ten erst 1860 eine neue Verfassung und damit vorsichtige Reformen.

Mittendrin: Eine Kaufmanns- und Sena­to­ren­familie, ohne deren Engagement die Stadtgeschichte anders verlaufen wäre. Doch 1853 ahnte niemand, welche Weiche Werner von Melles Geburt stellte: 1891 gelang ihm nach seinen Studien- und Wanderjahren der politische Durchbruch – sein Lebenswerk schließlich ist die 1919 im Nachgang der Revolution gegründete Hamburgische Universität.

Ihrer Vorgeschichte widmen sich Myriam Isabell Richter und Ekkehard Nümann in der Lesung aus vorliegendem Buch. Sie ist eine Einladung des Herausgebers und der Autorin, das Leben des jungen und eroberungslustigen Werner von Melle in einer aufregenden Phase zwischen Modernisierungsprozessen und hanseatischem Beharrungsvermögen nachzuvollziehen und Einblicke in die Privatsphäre des nachmaligen Bürgermeisters zu gewinnen.

Dr. Ekkehard Nümann, Herausgeber
Myriam Richter, Autorin

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

16. Mai 2017, Vortrag

Cybersicherheit – Voraussetzung für die Nutzung von Netzen

Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine Sicherheitslücken bekannt werden. Die Softwarebranche hat es über Jahre hinweg versäumt, ihre Produkte mit wirksamen und benutzbaren Sicherheitsfunktionen auszustatten. Dabei sind kryptographische Mechanismen, digitale Signaturen und Redundanztechniken heute gut erforschte Basistechniken zum Schutz von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Um die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu verkleinern, braucht es ernsthafte Anstrengungen. Unternehmen müssen im Rahmen des Sicherheitsmanagements die Risiken abschätzen, technische- und organisatorische Maßnahmen auswählen und den erreichten Schutz fortlaufend einschätzen können. Auch die Politik hat die wachsende Bedeutung der IT-Sicherheit für kritische Infrastrukturen erkannt und mit dem IT-Sicherheitsgesetz entsprechende Vorschriften geschaffen. Darüber hinaus verpflichtet die neue europäische Datenschutzgrundverordnung zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen. Mehr und mehr Unternehmen verpflichten sich zudem im Rahmen einer Information Governance zur Einhaltung von Standards im Umgang mit Daten und Informationen.

Prof. Dr. Hannes Federrath, Fachbereich Informatik, Universität Hamburg

Warburg-Haus
Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg
Diskussion über die Gestaltung von Digitalisierung 
Gefahren aus dem Internet: Interview mit Prof. Federrath

27. April 2017, Vortrag und Besichtigung

Das ZAL – Innovationsmotor und Think Tank für die zivile Luftfahrt

Das ZAL – Hamburgs Zentrum für Angewandte Luftfahrtfor­schung – ist das technologische Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk der Luftfahrtindustrie des weltweit drittgrößten Standortes der zivilen Luftfahrt. Es bildet die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und der Stadt Hamburg.

Dr. Josef Kirschfink, Geschäftsführer Hamburg Aviation
Roland Gerhards, Geschäftsführer ZAL GmbH

ZAL TechCenter
Hein-Saß-Weg 22, 21129 Hamburg
Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung

30. März 2017, Vortrag

Sicherheit und Friedensforschung – Konträr oder Komplementär?

Was hält die Friedensforschung von dem Ziel, Sicherheit zu schaffen?  Wann stehen Frieden und Sicherheit in Widerstreit miteinander und in welcher Konstellation ergänzen sie sich? Wie sieht das Verhältnis in konkreten Konfliktsituationen aus?

Prof. Dr. Michael Brzoska, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg,
Vortragsraum, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Vortrag Prof. Dr. Brzoska vom 30. März 2017
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

22. Februar 2017, Vortrag und Führung

Licht der Zukunft – Der Röntgenlaser European XFEL

Der Röntgenlaser European XFEL in der Metropolregion Hamburg ist eine Forschungseinrichtung der Superlative: Der Freie-Elektronen-Laser (FEL) erzeugt ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich – 27.000 mal pro Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die von Synchrotronen, den besten Quellen für Röntgenstrahlung vor der Entwicklung der Freie-Elektronen-Laser. Die Anlage bietet weltweit einzigartige Möglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Forschung und Industrie und verspricht zahlreiche Entdeckungen im Nanokosmos zum Nutzen der Gesellschaft.

Dr. Thomas Tschentscher, Wissenschaftlicher Direktor European XFEL

European XFEL GmbH,
Holzkoppel 4, 22869 Schenefeld
European XFEL
Präsentation Dr. Thomas Tschentscher zum Download

26. Januar 2017, Vorträge und Diskussion

Demenz – Medizinischer Tatbestand und juristische Folgen

Für eine älter werdende Gesellschaft ist Demenz eine große Herausforderung. Demenz ist ein millionenfaches Problem. Die Medizin hat inzwischen ein relativ klares Bild, was Demenz ist. Darauf baut das Recht auf und zieht seine Konsequenzen, insbesondere für Testamente.

Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft Hamburger Juristen

Dr. Holger Jahn, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Prof. Dr. Manfred Wenckstern, Notar
Prof. Dr. Peter Mankowski, Fakultät für Rechtswissenschaft, Universität Hamburg

Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg
Plenarsaal, Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg

8. Dezember 2016, Vortrag

Forum – Junge Wissenschaftler im Gespräch

Spitzenmedizin zur Diagnostik und Behandlung hochkomplexer Krankheitsbilder erfordert intensive Forschung. Vier hervorragende junge Wissenschaftler aus den Forschungsschwerpunkten des UKE stellen in kurzen lebendigen Vorträgen ihre Ergebnisse vor.

Dr. Dana Barthel – Kann man Wohlbefinden messen?
Dr. Peter Moritz Becher – Therapie der Herzinsuffizienz
Dr. Peter Ludewig – Time is Brain: Verbesserung der Schlaganfallversorgung
Dr. Christoph Oing – Bestrahlung meets Gentherapie in der Tumorbehandlung

Gästehaus der Universität Hamburg
Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg

17. November 2016, Vortrag und Diskussion

Zukunftskonzept Univerwaltung – Herausforderung und Chance

Wissenschaft ermöglichen ist eine sehr anspruchsvolle und kreative Aufgabe. Dieses zeitgemäß, zielgerichtet und ressourcenschonend vorzunehmen, kann und soll die Leistungsfähigkeit der Universität in Forschung und Lehre unterstützen und idealerweise stärken.

Dr. Martin Hecht, Kanzler der Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität, Erwin-Panofsky-Hörsaal (C),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

17. November 2016, Führung

Das Historische Rektorzimmer im Hauptgebäude

Nach dem Einblick in die moderne Universitätsverwaltung besteht im Anschluss an den Vortrag von Dr. Hecht die Möglichkeit, das Historische Rektorzimmer zu besichtigen, in dem besondere Exponate aus der Geschichte der Hamburger Universität präsentiert werden.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen, Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte, Universität Hamburg

Hauptgebäude Universität Hamburg,
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg im Anschluss an den Vortrag von Dr. Martin Hecht

6. Oktober 2016, Vortrag und Diskussion

Dynamik und Stillstand im Klimaschutz: Was bewegt sich?

Im Klimaschutz besteht eine auffällige Kluft zwischen der Verabschiedung von Zielen auf der globalen Verhandlungsbühne und der Umsetzung dieser Ziele. Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen ermöglichen langfristig die Produktion von Wohlstand unabhängig von der Verbrennung fossiler Energieträger?

Prof. Dr. Anita Engels, Centrum für Globalisierung und Governance, Klima-Exzellenzcluster, Universität Hamburg

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

7. September 2016, Vortrag und Diskussion

Ist das Klimaproblem lösbar? – Die Vermeidung des Klimawandels

Die internationale Klimapolitik steht vor großen Herausforderungen und Chancen. Wie sehen diese nach dem Pariser Abkommen von 2015 ökonomisch, naturwissenschaftlich und gesellschaftspolitisch aus? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung?

Prof. Dr. Hermann Held, Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung, Klima-Exzellenzcluster, Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität, Erwin-Panofsky-Hörsaal (C),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Präsentation Prof. Dr. H. Held – 7. September 2016

22. Juni 2016, Vortrag

Aby und Max Warburg im Dialog über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit

Zwei Brüder mit Lebenswegen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Aby der Geisteswissenschaftler und Privatgelehrte und Max der Bankier und Politiker. Der eine baute seine Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg zu einem international geschätzten Forschungsinstitut aus, der andere entwickelte das Bankhaus M. M. Warburg & Co. zu einer der wichtigsten Privatbanken Deutschlands.

Beide fühlten sich aber trotz unterschiedlicher Interessen lebenslang eng verbunden und führten einen intensiven Dialog über kulturelle und wissenschaftliche Fragen. Gemeinsam setzten sie sich zum Beispiel für die Gründung einer Universität in Hamburg ein – ein Projekt, bei dem es um nichts Geringeres als „Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit“ ging.

Im Jahr des 150. Geburtstags des Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburgs verzahnt Karen Michels in ihrem Vortrag beide Biografien miteinander und zeigt die Entwicklung sowie die gegenseitige Beeinflussung beider Persönlichkeiten im Kontext der wilhelminischen Ära.

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20149 Hamburg

2. Mai 2016, Vortrag

Die Digitale Stadt – Herausforderungen und Chancen

Hamburg ist auf dem Weg zur Smart City: Zunehmend werden intelligente Systeme den Verkehr, die Produktionsprozesse, die Abläufe im Hafen, die Kommunikation mit Behörden und vieles andere steuern. Der digitale Wandel schafft neue Zugänge zur Bildung, macht das Wohnen in der Stadt leiser und bequemer und spart Ressourcen. Aber die vernetzte Welt stellt auch hohe Anforderungen an die Kompetenz der Bürgerinnen und Bürger,  an den Datenschutz und nicht zuletzt an die Demokratie.

Olaf Scholz

Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Hauptgebäude der Universität Hamburg, Agathe-Lasch-Hörsaal (B),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Rede Bürgermeister Scholz vom 2. Mai 2016 zum Download
Grundsatzrede des Ersten Bürgermeisters vom 30.11.2017

6. April 1016, Podiumsdiskussion

Die digitale Bildungsrevolution

Die Digitalisierung wird unsere Art zu lernen grundlegend verändern und weitreichende gesellschaftliche Folgen haben.

Die Chancen und Herausforderungen dieses Prozesses diskutieren auf dem Podium Dr. Jörg Dräger (Keynote), Vorstandsmitglied Bertelsmann Stiftung, Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident TU Harburg, Prof. Dr. Ingrid Schirmer, Stellv. Leiterin des FB Informatik, Universität Hamburg und Christian Friedrich, Leuphana Digital School.

Hauptgebäude der Universität Hamburg, Agathe-Lasch-Hörsaal (B),
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Präsentation Dr. Dräger zum Download

16. März 2016, Vortrag

Verändern eingewanderte Muslime Deutschland und Europa? – Eine Frage der kulturellen Identität

Keine Frage – der Anteil eingewanderter Muslime an der deutschen Bevölkerung wird in den kommenden Jahren zunehmen. Das stellt eine enorme Herausforderung dar, die nur durch große kulturelle Anstrengungen auf beiden Seiten bewältigt werden kann.

Wie kann der Islam in die pluralistischen säkularen Gesellschaften Europas integriert werden? Wie kann die Bildung von Parallelgesellschaften vermieden werden? Der Vortrag untersucht, wie wir die Integrationsbereitschaft von Flüchtlingen und Asylsuchenden fördern und Ressentiments auf beiden Seiten abbauen können.

Professor Dr. em. Rainer Tetzlaff, Politikwissenschaft, Universität Hamburg

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

Präsentation Prof. Tetzlaff zum Download
Vorträge Prof. Dr. Rainer Tetzlaff

16. Februar 2016, Podiumsdiskussion

Zukunft der Medien – Wer überlebt mit welchen Strategien?

Die digitale Zukunft der Medien hat längst begonnen. Auf welchen Kanälen werden Nachrichten und Informationen künftig verbreitet? Wie werden Medien in Zukunft arbeiten?

Jörn Lauterbach, Redaktionsleiter WELT Hamburg, im Gespräch mit Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt, Prof. Dr. Volker Lilienthal, Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Qualitätsjournalismus UHH und Prof. Dr. Michel Clement, Institut für Marketing, UHH

Hauptgebäude Universität Hamburg, Emil-Artin-Hörsaal (M)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

19. Januar 2016, Vortrag und Diskussion

Innovationsmotor Großveranstaltung

Hamburg ist schön, wohlhabend und lebenswert, dazu die beliebteste Stadt Deutschlands, wie jüngst eine Umfrage ergeben hat. Braucht eine solche Stadt noch Olympische Spiele? – Diese Frage stellte Henning Vöpel im September 2015 in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung Die WELT. Seine Antwort auf die Frage: unbedingt. Denn Großveranstaltungen wie Olympia dienen als Innovationsmotor für eine ganze Region.

Auch wenn Hamburg sich nun nicht um Olympia bewirbt, wenn es um Großveranstaltungen geht, muss die Frage nach den Standortfaktoren, aber auch die Frage nach dem globalen Standortwettbewerb gestellt werden. Wie kann eine Stadt und eine Region nachhaltig von solch einem Event profitieren? Es geht aber auch um übergeordnete Fragestellungen in diesem Zusammenhang, wie die nach direkter Demokratie, nach gelungenen Kampagnen, Akzeptanz und Transparenz in der Bevölkerung – nicht nur am Beispiel Olympia. Großprojekte haben in der digitalen Mediendemokratie eine andere Bedeutung gewonnen als noch vor Jahrzehnten.

Professor Dr. Henning Vöpel, Direktor und seit Juli 2015 alleiniger Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Vortragsraum
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Präsentation Prof. Vöpel zum Download

10. November 2015, Vortrag

Die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland – Ursachen und Folgen

Der französische Ökonom Thomas Piketty hat in einem Aufsehen erregenden Buch nachgewiesen, dass die Verteilung der Privatvermögen in den westlichen Ländern seit 200 Jahren immer ungleicher wird, so dass sich die Schere zwischen „arm und reich“ weiter öffnet. Diese Tendenz ist nur in den Kriegs- und Nachkriegszeiten unterbrochen worden.
Das Buch von Piketty war der Impuls für Karl-Werner Hansmann, ein Simulationsmodell zu entwickeln, mit dem – basierend auf den heutigen Daten – die zukünftige Vermögensverteilung prognostiziert werden kann. Darüber hinaus zeigt das Modell auch, wie man durch Gestaltung der Erbschaft- und Vermögensteuer eine weitere Öffnung der Schere bekämpfen könnte.
Ein Gegensteuern mit geeigneten Maßnahmen ist von entscheidender Bedeutung, da eine extreme Vermögens-Ungleichheit gravierende negative Folgen sowohl für die Entwicklung der Wirtschaft als auch für unsere Demokratie hätte.

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann, Professor für Wirtschaftswissenschaften, Universität Hamburg

Hauptgebäude der Universität, W 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

9. September 2015, Vortrag und Laborführung

Atome in Aktion

Atome, Moleküle und Elektronen bewegen, verbinden und lösen sich in unvorstellbar kurzen Zeiträumen – die Natur ist nicht statisch. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Exzellenzcluster “The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging” (CUI) möchten diese ultraschnellen Prozesse auf atomarer Ebene direkt beobachten und verstehen. Damit arbeiten die hochkarätigen Wissenschaftlerteams darauf hin, diesen großen Traum wissenschaftlicher Experimente zu verwirklichen.

In seinem Vortrag gab Prof. Weller als Sprecher des Exzellenzclusters einen Überblick über die technischen Möglichkeiten und schlug eine Brücke von der Grundlagenforschung in Quanten-, Bio- und Nanophysik und -chemie bis hin zu Anwendungen im Hochtechnologiebereich und in der Medizin.

Prof. Dr. Horst Weller, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Hamburg

Campus Bahrenfeld, Luruper Chaussee 149, 22761 Hamburg

17. Juni 2015, Vortrag und Führung im Tropenaquarium

Darwins Geheimnisse der Artenvielfalt – Warum Hamburg ein Naturkundemuseum braucht

Das Naturkundemuseum als Fenster zur Wissenschaft: Wie gehen wir mit unserer biologischen Vielfalt um? Wie erforschen wir sie? Wie können wir sie erhalten und schützen? Die Forschung eines Naturhistorischen Museums sucht Antwort auf solche Fragen.

Die Universitäts-Gesellschaft war mit dieser Veranstaltung zu Gast im Tierpark Hagenbeck.

Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Direktor des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg

Tierpark Hagenbeck, Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg

7. Mai 2015, Vortrag

Der Hochschulrat – Rolle und Relevanz

Vor 10 Jahren wurde der Hochschulrat der Universität Hamburg gegründet. Die Idee: Autonome Hochschulen benötigen ein unabhängiges Organ, das kompetent strategische Orientierung fordert und fördert sowie die Umsetzung von Leistungsplänen kontrolliert. Wie sehen Akzeptanz und Konkretisierung dieser Vorstellung bislang aus?

Johann C. Lindenberg, Gründungsmitglied des Hochschulrats der Universität Hamburg

Gästehaus der Universität Hamburg, Rothenbaumchaussee 34, 20148 Hamburg

22. April 2015, Vortrag

“Born to be sold” – Warum selbst unprofitable Start-Ups für viel Geld übernommen werden

Hamburg ist eine der deutschen Start-Up-Metropolen – und die Universität ist exzellent in der Start-Up-Forschung positioniert. Prof. Michael Clement, Professor für Marketing und Medienmanagement am Fachbereich Betriebswirtschaftslehre erklärt in diesem Vortrag den Prozess und die Auswirkungen von Verhandlungsdynamik bei Übernahmen.

Prof. Dr. Michel Clement, Lehrstuhl für Marketing und Medienmanagement, Universität Hamburg

Im HCHE, Esplanade 36, 20354 Hamburg

24. März 2015, Besuch mit Campus Führung
Bucerius Law School

Spezialisierte private Hochschulen – Ergänzung oder alternative? Die Bucerius Law School stellt sich vor

Was unterscheidet andere wissenschaftliche Institutionen von der Universität Hamburg? Welche Voraussetzungen, Möglichkeiten und ggf. Zwänge für den Wissenschaftsbetrieb bestehen in anderen Hochschulen und welche Folgen und Wirkungen hat das? Die Universitäts-Gesellschaft Hamburg besucht die Bucerius Law School.

Professor Dr. Karsten Thorn, LL.M. (Georgetown), Präsident (komm.) Bucerius Law School

Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg

26. Februar 2015, Vortrag

Vom akademischen Gymnasium zur Hamburgischen Universität – der Wissenschaftsstandort Hamburg in historischer Sicht

Von 1613 bis 1883 beherbergte Hamburg mit dem Akademischen Gymnasium eine Institution höherer Bildung, die als „Voruniversität“ bezeichnet werden kann. Der Vortrag behandelt vor allem die Schlussphase dieser Einrichtung und den schwierigen Weg zur Gründung einer Universität im Jahre 1919. Dabei rückt nicht zuletzt das spezifische Verhältnis von Stadt und Universität in Hamburg in den Vordergrund.

Prof. Dr. Rainer Nicolaysen, Leiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

27. Januar 2015, Auftaktveranstaltung

Fördern aus gutem Grund – Deutschlandstipendium 2015 an der Universität Hamburg

Die Universitäts-Gesellschaft bietet bei der Vergabe der ersten Deutschlandstipendien an der Universität Hamburg den Förderern, Stipendiaten, interessierten Mitgliedern und Verantwortlichen Gelegenheit zum gedanklichen Austausch.

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

22. Januar 2015, Öffentliche Veranstaltung – Podiumsdiskussion

Qualitätsdefizite oder Imageprobleme? Leistungen und Ansehen der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg – besorgniserregend unzureichend oder vielfältig und exzellent? In diesem Spannungsfeld bewegt sich die aktuelle Debatte. Was sind die Leistungen der Universität Hamburg und wie werden diese wahrgenommen? Welche Veränderungen sind notwendig und welche Finanzierung?

Moderation Dr. Michael Kröher – Manager Magazin

Hauptgebäude der Universität Hamburg, Agathe-Lasch-Hörsaal (B), Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

29. Januar 2013, Verabschiedung

Festakt zum Abschied von Dr. Peter Schäfer

Es war ein würdiger Abend, um eine große Leistung zu ehren: Zur Verabschiedung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer, kamen am 29. Januar 2013 rund 220 Gäste in den großen Festsaal des Erika-Hauses. Unter anderem sprachen Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen ihre Anerkennung aus. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts.

Dr. Peter Schäfer war vom 11. Oktober 2001 bis zum 21. Oktober 2012 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Universitäts-Gesellschaft Hamburg. In dieser Zeit hat er viele Projekte angestoßen und sich für die Ziele der Gesellschaft – nämlich die Förderung der Kontakte zwischen Wissenschaft und Praxis in Hamburg, Kontaktpflege mit den Absolventinnen und Absolventen der Universität sowie die Förderung der Wissenschaft an der Universität Hamburg – eingesetzt.

Redner des Abends würdigten Dr. Schäfer

Dem Abend wurde nicht nur durch den festlichen Saal und die musikalische Begleitung durch die Pianistin Maria Kovalevskaia eine feierliche Atmosphäre verliehen. Auch die Redner würdigten Schäfer und seine Leistungen. Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, erinnerte an die lange Geschichte der Universitäts-Gesellschaft sowie ihre Bedeutung für die Hansestadt und sagte in seinem Grußwort: „Etliche Projekte, die während Ihrer Amtszeit angestoßen und eingeführt worden sind, haben der Stadt als Wissenschaftsstandort sehr geholfen, ganz besonders auch den Studierenden selbst.“

Universitätspräsident Dieter Lenzen betonte: „Ich danke Ihnen, auch im Namen des Präsidiums der Universität Hamburg, für Ihr langjähriges und fruchtbares Engagement.“ Schäfer habe als Vorsitzender mit den verschiedenen Veranstaltungen der Universitäts-Gesellschaft für manches hochschulpolitische Thema ein öffentliches Forum geschaffen und viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt in die Universität gebracht.

Dank für die Wertschätzung

Die Hauptperson zeigte sich durch die Worte und Gesten in seiner hanseatisch-humorvollen Art bewegt. Nach der Überreichung einer Universitäts-Medaille durch Prof. Dr. Dieter Lenzen und eines persönlichen Geschenks der Universitäts-Gesellschaft – eines Ginkgo-Baums – durch Schäfers Nachfolgerin Elke Weber-Braun, dankte er den Anwesenden für die Wertschätzung. Elke Weber-Braun ist seit dem 22. Oktober 2012 ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Universitäts-Gesellschaft Hamburg.

Universitäts-Gesellschaft Hamburg feiert 90ten

Seitdem es die Universität gibt, gibt es auch die Universitäts-Gesellschaft – zumindest beinahe. 1922, drei Jahre nach der Gründung der Universität, schlossen sich Kaufleute und Professoren zur „Gesellschaft von Freunden der Hamburgischen Universität“ zusammen, um den Austausch zwischen der Universität und den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs zu fördern. Am 7. Juni 2012 wurde nun das 90-jährige Bestehen der Universitäts-Gesellschaft mit 250 Gästen gefeiert. Auch die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, gratulierte – mit einem Festvortrag.

Die Geschichte der Universitäts-Gesellschaft und die vielen Perspektiven für die zukünftige Gestaltung der Beziehung von Wissenschaft und Gesellschaft waren die Hauptthemen des feierlichen Abends, die sich auch in den Reden des Vorsitzenden der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer, und der Zweiten Bürgermeisterin Dr. Stapelfeldt widerspiegelten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Berenberg Preis für Wissenschaftssprache verliehen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Akos Hoffmann (Klarinette) und Felix Kroll (Akkordeon), die mit Schostakowitsch, Piazolla und Gershwin begeisterten.

Mehr Wertschätzung für die Universität

Der Vorsitzende der Universitäts-Gesellschaft, Dr. Peter Schäfer, unterstrich in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Universitäts-Gesellschaft als Bindeglied zwischen Universität und Stadt. Er gab aber auch zu bedenken, dass es der Hamburger Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit – trotz einiger Verbesserungen in den vergangenen Jahrzehnten – im Vergleich zu Universitätsstädten wie München noch immer an Achtung und Wertschätzung ihrer Universität gegenüber mangele.

„Auch heute braucht die Universität, vielleicht dringender als jemals zuvor, eine breite und positive Verankerung in der Hamburger Öffentlichkeit, damit ihre für die Zukunft unserer Stadt überlebenswichtigen Belange in der oft dissonanten Diskussion der Bürger und Politiker die erforderlichen Prioritäten erhalten“, führte Schäfer aus.

Öffentliche Diskussionen vorantreiben

Die Zweite Bürgermeisterin, Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, ging in ihrem Festvortrag auf die besondere Rolle ein, die die Universitäts-Gesellschaft bereits zu Beginn der Universitätsgeschichte gespielt hat. Sie würdigte die Gesellschaft als eine für Hamburg und sein Geistesleben bedeutsame Institution. „Ich bin sicher, dass die Universitäts-Gesellschaft ihren Verdiensten um die Universität und um die Stadt noch viele weitere anfügen wird, indem sie die öffentliche Diskussion von wichtigen Zukunftsfragen der Wissenschaft in Hamburg ermöglicht und vorantreibt“, so Stapelfeldt.

Einmal mehr gelang es der Universitäts-Gesellschaft mit dieser Feier, Politik, Öffentlichkeit und Universität zusammenzubringen.

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