Historie und Leitbild

Nur drei Jahre nach der Gründung der Hamburgischen Universität nahm die Gesellschaft 1922 – damals noch unter dem Namen „Gesellschaft der Freunde der Hamburgischen Universität“ – ihre Arbeit auf. Erklärtes Ziel war es, „ein Zusammenwirken der Universität mit dem hamburgischen Bürgertum, insbesondere auch der hamburgischen Kaufmannschaft zum Nutzen sowohl der Wissenschaft als auch der praktischen Berufe herbeizuführen.“
(1. Satzung der „Gesellschaft von Freunden der Hamburgischen Universität“, 1922)

1927 erfolgte nach der turbulenten Zeit der Wirtschaftskrise und Hochinflation eine Neugründung unter dem Namen „Hamburgische Universitäts-Gesellschaft“. In den folgenden Jahren blühte die Gesellschaft und gewann schnell an Renommee.

Unter den Nationalsozialisten wurde die Universität Hamburg gleichgeschaltet und die Universitäts-Gesellschaft im Zuge dessen 1935 in den neu gegründeten „Hansischen Hochschulring“ überführt.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren es vor allem Dr. Walter Clemens und Kurt Hartwig Siemers, die die Universitäts-Gesellschaft neu ausrichteten und ihr ein neues Profil gaben.

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Heute versteht sich die Universitäts-Gesellschaft vor allem als Bindeglied zwischen der Universität Hamburg und der Öffentlichkeit. Die Universität braucht eine breite und positive Verankerung in der Hamburger Öffentlichkeit, damit ihre für Hamburg überlebenswichtigen Belange in politischen Diskussionen und Entscheidungsprozessen die erforderlichen Prioritäten erhalten. Die Universitäts-Gesellschaft fördert den Dialog und das Zusammenwirken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bürgerinnen und Bürgern in Hamburg und bietet ein Forum auch für hochschulpolitische Themen. Mit regelmäßigen Veranstaltungen zu aktuellen und relevanten Themen aus Wissenschaft und Wirtschaft verbinden wir Personen und Interessen und schaffen so ein besonderes Netzwerk.

Zu den Veranstaltungen der Universitäts-Gesellschaft für ihre Mitglieder gehören Vorträge von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg und von Führungskräften der Wirtschaft, sachkundige Führungen durch wissenschaftliche Einrichtungen der Universität sowie Besuche von Hamburger Unternehmen.

Die Universitäts-Gesellschaft unterstützt, fördert und begleitet Projekte der Universität Hamburg wie das Berufseinstiegs-Mentoring für weiblichen Führungsnachwuchs (UNICA) der Arbeitsstelle Expertinnen-Beratungsnetz / Mentoring.

Mit der Friendship Society engagiert sie sich aktiv für den Austausch zwischen internationalen Studierenden und Hamburgerinnen und Hamburgern.

Um junge Talente an der Universität Hamburg zu fördern, unterstützt die Universitäts-Gesellschaft das Deutschlandstipendium. Ihre Mitglieder finanzieren seit 2015 mehrere Stipendien. Darüber hinaus zeichnet die Universitäts-Gesellschaft wissenschaftliche Leistungen aus. Alle zwei Jahre vergibt sie den Professor Herbert Jacob-Preis für eine herausragende Dissertation auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und alle drei Jahre den Berenberg Preis für Wissenschaftssprache. In den Jahren 2010 bis 2012 wurde zudem der Jimmi Rembizsewski-Preis für eine hervorragende Nachwuchsarbeit im Bereich Marketing und Medien vergeben.
Die Arbeit der Universitäts-Gesellschaft wird im Beirat und im Vorstand von Persönlichkeiten der Hamburger Universität, der Hamburger Wirtschaft und des Hamburger öffentlichen Lebens getragen. Sie alle üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

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Wissenschaftspreise

Junge Wissenschaft fördern und Forschung und Praxis miteinander verbinden.

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UNICA

Initiative zur Förderung des weiblichen Führungsnachwuchses

Das Wissen vom Fass-Design und die Werbemedien sind ausschließlich in Zusammenhang mit der Veranstaltung in ihrer ursprünglichen Form nutzbar.

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